1. Heubacher Handballverein e.V.
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Spielberichte 2022/2023

1. HHV vs. TV Altenstadt 2 – 21:19

HHV gewinnt das hart umkämpfte Kellerduell
In einem spannenden und am Ende dramatischen Spiel schaffen die Heubacher Handballer den wichtigen Sieg im Vier-Punkte-Spiel gegen den TV Altenstadt 2. Es ging zunächst gut los für die HHV-Sieben und man konnte bis zur siebten Minute durch Schlenker und Schneider mit 2:0 in Führung gehen. Erst in der achten Spielminute gelang den Gästen gegen die stark agierende Defensive um den guten Berger im Tor der erste Treffer zum 3:1. Diesen zwei-Tore Vorsprung konnten die Heubacher trotz einer dubiosen, direkten roten Karte für Wanzek bis zum 6:4 in der 17. Minute halten. Auch in der Folge gab es für die Geislinger Vorstädter fast kein Durchkommen gegen das HHV-Bollwerk und die Hausherren konnten trotz eines verschossenen Siebenmeters durch die starken Frey und Schlenker auf 8:4 und wenig später 9:5 davonziehen. Erst jetzt kamen die Gäste besser ins Spiel und verkürzten per Doppelschlag auf 9:7. Davon unbeeindruckt schlug der HHV zurück und stellte durch Frey und einen verwandelten Siebenmeter von Michael Schlenker zum 11:7 den alten Abstand wieder her. Der TVA antwortete prompt und verkürzte abermals auf 11:9. Ein Doppelschlag des wieselflinken Menyoli sorgte schließlich für ein beruhigendes 13:9 zur Halbzeit.

Nach der Pause schien es zunächst gut weiterzugegehen für die Schützlinge von Coach Werner und man konnten den vier Tore Vorsprung bis zum 15:11 in der 37. Minute verteidigen. Als der TVA kurz darauf einen Siebenmeter vergab, schien das Spiel eindeutig pro HHV zu laufen. Doch urplötzlich begann bei den Heubacher Protagonisten das große Nervenflattern. Man erlaubte es den Gästen auch aufgrund eines weiteren verschossenen Siebenmeters des sonst sicheren Schlenker, wieder ins Spiel zu kommen. So gelang den Rosensteinern zehn quälende Minuten lang kein Tor mehr und es stand nach 47 Minuten plötzlich 15:14. Das Spiel war wieder völlig offen. Doch auf seine Defensive konnte sich der HHV weiter verlassen und die Altenstädter bissen sich am HHV-Mittelblock um Schneider und Bittermann ein ums andere mal die Zähne aus. So gelang es trotz eines weiteren verschossenen Siebenmeter wieder auf 17:14 zu stellen. Gespielt waren knapp 51 Minuten. Die Gäste gaben sich aber zu keiner Zeit geschlagen und es entwickelte sich eine dramatische Schlussphase die nichts für schwache Nerven war. Der TVA schlug in Person ihres besten Göttle mit einem Doppelschlag zum 17:16 zurück um im Gegenzug durch Heiko Schneider das 18:16 hinnehmen zu müssen. Als die HHV-Abwehr wieder einen Ball eroberte und es im Gegenzug einen weiteren Siebenmeter für Heubach gab, schien eine mögliche Vorentscheidung greifbar nahe. Doch auch dieser Strafwurf wurde vergeben und der TVA verwandelt den Gegenzug zum 18:17. Noch dreieinhalb Minuten waren zu gehen und der Ausgang der Partie war weiter völlig offen. Ballbesitz für den HHV und der in der Abwehr überragende Bittermann krönt sein gute Leistung mit dem 19:17. Gleich im Gegenzug musste dann eben dieser Bittermann in der 58. Minute eine Zweiminutenstrafe hinnehmen und der HHV agierte in der Crunchtime in Unterzahl. Dies wussten die Gäste auszunutzen und schafften erneut den 19:18 Anschluss. Michael Schlenker sorgte schließlich mit seinem 20:18 in Minute 58:48 für Erleichterung auf den Rängen. Noch einmal gelang Altenstadt 30 Sekunden vor dem Ende der Anschluss zum 20:19, ehe es nach einer HHV-Auszeit gelang, im gebundenen Angriff durchzubrechen und einen Siebenmeter heraus zu holen. Und diese Mal konnte Moritz Fauser verwandeln und der knappe 21:19 Sieg war geschafft. Mit diesem Erfolg rückt der HHV auf den vorletzten Platz und kann den Klassenerhalt weiter aus eigener Kraft erreichen.

1.HHV: Berger, Girrulat (Tor), Bittermann (1), Betz, Frey (5), Fauser (1/1), J. Hieber, Junker, Menyoli (4), Pasler, Schneider (2), Schlenker (7/2), Schäffer, Wanzek (1/1).

Schiedsrichter: Damm und Stadelmaier, HT Staufen
Zeitstrafen: 1.HHV: 4, TVA2: 5
Rote Karten: 1.HHV: 1 – TVA2: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 8/4 verwandelt, TVA2: 5/4 verwandelt

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1. HHV 2 vs. Aalener Sportallianz 2 – 20:14

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Spielberichte 2022/2023

1. HHV vs. TSV Dettingen/A. – 24:5

Durststrecke beendet – verdienter Sieg

Einen eminent wichtigen Sieg konnten die HHV Ladies am vergangenen Samstag endlich einfahren.

Zu Beginn der Partie konnte man noch keine Einschätzung über die Favoritenrolle geben, nach kurzer Spieldauer war aber klar, die Rolle auf Seiten Heubachs einzubuchen und nicht mehr aus der Hand zu geben. So waren es die HHV ́lerinnen, die besser ins Spiel kamen und die Führung ausbauen konnten.

Halbzeitstand 11:2

In der Auszeit wurde nochmal klar fokussiert, wo man hinmöchte und was die Schwachstellen sind. Ziel sollte sein, den Start nicht zu verpassen und die Fehlerquote zu verringern.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte man dann endlich zeigen, was in der Mannschaft steckt. Eine durchgehend sehr gut agierende Abwehr und eine starke Torhüterleistung machten es den Gästen zunehmend schwer durchzubrechen. So konnten nur noch 3 Tore von den TSV Damen erzielt werden. Bei den Gastgeberinnen startete die Torparade. Die Führung war nicht mehr in Gefahr und am Ende stand ein verdienter 24:5 Erfolg auf der Anzeigetafel.

Endlich konnten die lang ersehnten Punkte auf Heubacher Seite verzeichnet werden.

Im Angriff müssen die Chancen noch konsequenter genutzt werden, dann ist definitiv in anderen Spielen noch mehr drin.

Allerdings gilt es nun weiter an den Schwachstellen zu arbeiten und den Fokus auf das nächste Spiel zu legen. Hier erwartet man am Samstag, den 25.03.2023 die Damen der SG LauTreffBöh 3. Anpfiff ist um 17:15 Uhr in der Großen Sporthalle.

Im Hinspiel war es bereits eine knappe Partie, somit ist alles offen. Die Damen freuen sich über viele lautstarke Fans.


Es siegten und feierten:

Vanessa Marten (Tor), Anna Hieber (1), Corinna Fleischer (3), Julia Heindl (9), Christina Roor, Ina Knobloch (4), Melanie Sauter (3), Sandra Bauer, Elena Mizamidis (1), Davan Singganya, Rosalie Ziller (2), Kathrin Wendt, Stefanie Fleischer (1)

Team ums Team:
Trainer Hannes Weyer, Co-Trainerin Lea Werner, Physio Pede Werner

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Der Sport-Vereins-Scheck des DOSB 

Mit dem Sport-Vereins-Scheck ist für euch als Jugendliche und Studenten der Mitgliedsbeitrag für das erste Jahr als Mitglied beim 1.HHV kostenlos. So könnt ihr das Handballspielen und die Kameradschaft beim 1.HHV einfach ein Jahr kostenlos erleben. 

Generell gilt:

  • Wenn die Mitgliedschaft mehr als 40 Euro kostet: Dann müsst ihr den Rest selbst bezahlen. Aktuell kostet die HHV-Mitgliedschaft für Jugendliche und Studenten 35,- pro Jahr
  • Pro Person ist nur eine Sport-Vereins-Scheck einlösbar*.
  • Bis zu 3 Sport-Vereins-Schecks pro Familie sind möglich*

*gilt nur für Neumitglieder

Bei Fragen oder Unklarheiten zum Thema Sport-Vereins-Scheck einfach die Trainer der Aktiven- und Jugendmannschaften oder den Vorstand des 1.HHV kontaktieren.

Den Sport-Vereins-Scheck anfordern könnt ihr hier:
https://foerderportal.dosb.de/gutscheinaktion/sportvereinsscheck/

Das Anmeldeformular für den 1.HHV findet ihr hier:
https://ersterhhv.de/mitglied-werden/

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Spielberichte 2022/2023

SG Kuchen-Gingen vs. 1. HHV – 23:22

HHV schnuppert an der Sensation
Beim Spiel des Tabellenersten (KuGi) gegen den Tabellenletzten (1.HHV) war die Favoritenrolle klar. Die Geislinger Vorstädter haben noch Ambitionen auf die Mesiterschaft und wollten gegen die personell dezimierten Heubacher nichts anbrennen lassen. Und zu Beginn der Partie schien das Spiel seinen erwarteten Verlauf zu nehmen. Die Rosensteiner taten sich in der Anfangsphase in der Offensive sehr schwer und liefen immer wieder in Konter der Hausherren. Beim Stand von 4:0 in der siebten Spielminute zog HHV-Coach Werner die frühe Auszeit. Und die zeigte Wirkung. Denn plötzlich agierte die HHV-Sieben auf Augenhöhe und verkürzte binnen eineinhalb Minuten durch Frey und einen verwandelten Siebenmeter von Wanzek auf 4:2. Die körperlich und numerisch überlegegenen Gastgeber blieben aber weiter am Drücker und stellten bis zur 11. Minute beim 6:2 den alten Abstand wieder her. In der Folge entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Der HHV verkürze auf drei Tore zum 6:3, die SG erhöhte wieder auf vier Tore zum 7:3. So ging es den Rest der ersten Hälfte weiter. Der HHV verkürzte, die Hausherren erhöhten im Gegenzug. Maximilian Frey sorgte schließlich mit seinem 14:11 für den Schlusspunkt einer umkämpften ersten Halbzeit.

Nach dem Wechsel ging es genao so weiter. Die wacker kämpfenden HHVer schafften es zwar immer wieder zu verkürzen, kassierten aber oft im Gegenzug den Gegentreffer und konnte so nicht näher als auf drei Tore herankommen. 15:11, 15:12, 16:12, 16:13 und so weiter und so weiter. So verlief das Spiel bis zum 21:17 in der 52. Spielminute. Als die Spielgemeinschaft beim 22:17 erstmals mit fünf Toren in Führung gehen konnte, schien eine Vorentscheidung gefallen. Doch nach einer weiteren HHV-Auszeit schafften es die Heubacher, nochmals zurück zu kommen. Der starke Berger im Kasten lief zu großer Form auf und vernagelte gemeinsam mit seinen Vorderleuten das HHV-Gehäuse. Im Gegenzug waren es Frey und Handballrentner Grau, die ihre Farben beim 22:19 wieder heranbrachten. Als die Heubacher beim Stand von 23:19 zu allem Überfluss einen Siebenmeter vergaben, schien das die endgültige Entscheidung zu sein. Doch mit viel Kampf blies die Werner-Sieben ab der 57. Minute zur Aufholjagd und schaffte tatsächlich beim 23:22 den Anschluss. Gespielt waren 58:57. Im Ballbesitz ließen sich die Hausherren natürlich viel Zeit, ohne dass dies von den Schiedsrichtern als Zeitspiel geahndet wurde. Trotzdem vertändelte die SG doch den Ball und die HHVer hatten sogar noch die Chance zum nicht unverdienten Ausgleich. Doch der durchbrechende Frey wurde zu Boden gedrückt und festgehalten, was weder zum durchaus vertretbaren Siebenmeterpfiff noch zum zügigen Timeout, durch die bis dahin eigentlich gut leitenden Schiedsrichter, führte. So lief die Spielzeit unter den Protesten der HHV-Protagonisten einfach ab und es gab lediglich noch einen direkten Freiwurf nahezu von der Außenposition. Dieser konnte nicht verwertet werden und so war die knappe und unverdiente 23:22 Niederlage Fakt. Nach diesem weiteren Nackenschlag gilt es, die guten 40 Minuten zu konservieren und am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den TV Altenstadt 2 ähnlich kämpferisch aufzutreten.

Es spielten: Berger, Pahl (Tor), Bittermann (1), Frey (7), Fauser, Grau (6), J. Hieber (1), Junker, Schneider (3), Schäffer (1), Wanzek (2/1).

Schiedsrichter: Baur und Maier, TV Brenz
Zeitstrafen: 1.HHV: 1, SG KuGi: 3
Rote Karten: 1.HHV: 0 – SG KuGi: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 2/1 verwandelt, SG KuGi: 5/3 verwandelt

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TG Geislingen 2 vs. 1. HHV 3 – 27:30

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Spielberichte 2022/2023

1. HHV vs. TSV Heiningen 2 – 25:34

Hochverdiente Niederlage nach schwacher erster Hälfte
Eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage setzte es für die HHV-Handballer gegen den Meisterschaftsaspiranten aus Heiningen. Vor allem in der ersten Hälfte zeigte die HHV-Sieben vor allem in der Defensive und auf der Torhüterposition ungeahnte Schwächen und lag bereits zur Pause deutlich im Rückstand. Zunächst begann es aber vielversprechend und man konnte beim 1:0 und 2:1 jeweils in Führung gehen. Auch in der Folge lief es noch einigermaßen gut und beim 4:6 in der achten Minute waren die Rosensteiner noch auf Schlagdistanz. Danach ging auf Heubacher Seite aber nicht mehr viel zusammen, man erlaubte es den Heiningern mit einer schlafmütziger Defensive relativ leichte Tore zu erzielen und bis zur 12. Minute auf 4:9 davon zu ziehen. Erst jetzt gelang es der HHV-Offensive ihrerseits wieder Akzente zu setzen und man konnte durch 2x Frey und Fauser auf 7:10 verkürzen. Doch die kurzzeitige starke Phase war genauso schnell vorbei, wie sie kam und die löchrige HHV-Abwehr verteilte wieder Gastgeschenke in Serie. So zogen die Vorälbler bis zur 18. Minute auf 7:14 davon und sorgten für Ernüchterung im Heubacher Lager. Zwar konnte man in den folgenden Minute verhindern, dass sich die Heininger noch mehr absetzen konnten, kam bis zum 14:22 zur Halbzeit aber auch nicht näher heran.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte man den HHVern anmerken, dass sie sich nicht so ohne weiteres abschießen lassen wollten und man begann zu fighten. Torhüter Berger, der in Abschnitt eins gerade mal einen Ball entschärfen konnte, kam jetzt besser ins Spiel und ermöglichte es seinen Vorderleuten im Gegenzug durch Schäffer, Schneider und dem starken Fauser bis zur 37. Minute auf 18:24 zu verkürzen. Beim Stand von 19:25 nahm der Gästecoach die Auszeit und stellte seine Mannschaft nochmals neu ein. Mit Erfolg, denn nur vier Minuten später war beim 19:27 der alte Abstand wieder hergestellt. Als die Heininger bis zur 52. Minute auf 21:30 erhöhten, war die einseitige Partie entschieden. Denn auch in den letzten Minuten passierte nicht mehr viel und so stand nach der Schlusssirene eine herbe 25:34 Klatsche auf der Anzeigetafel. Kommendes Wochenende geht es gleich gegen den nächsten Hochkaräter, wenn man in Gingen gegen die SG Kuchen-Gingen auf den Tabellenführer der Bezirksliga trifft. Mit einer Leistung wie in den ersten 30 Minuten wird auch in der Geislinger Vorstadt wenig zu holen sein.

1.HHV: Berger (Tor), Bittermann (2), Bönsel, Frey (3), Fauser (8), J. Hieber, Schneider (2),
Wanzek (1), Schlenker (2), Schäffer (2), Maier (5), Junker.

Schiedsrichter: Richter, WiWiDo und Weber, Bettringen
Zeitstrafen: 1.HHV: 2, TSVH2: 3
Rote Karten: 1.HHV: 0 – TSVH2: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 0/0 verwandelt, TSVH2: 3/3 verwandelt

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Spielberichte 2022/2023

1.HHV vs. TSG Schnaitheim – 27:24

HHV gewinnt einen Handballkrimi

Wie ausgewechselt im Vergleich zur schwachen Partie vor einer Woche präsentierten sich die Heubacher Handballer im Heimspiel gegen die TSG Schnaitheim. Vom Fleck weg traten die HHVer dabei kämpferisch und konzentriert auf und gingen bis zur fünften Spielminute durch Schneider und zweimal Bernd Maier mit 3:1 in Führung. Danach kamen die Gäste aber besser ins Spiel und stellten ihrerseits mit einem drei-Tore-Lauf auf 3:4. In den folgenden Minuten konnten die Schnaitheimer durch ihren Rückraumshooter Weinandt immer wieder in Führung gehen um im Gegenzug aber gleich wieder den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Als eben jener Weinandt mit seinem vierten Tor in der 15. Minute auf 6:7 stellte, hatte HHV-Coach Werner genug gesehen, zog die grüne Karte und ordnete eine Manndeckung für den TSG-Shooter an. Und diese Maßnahme ging gleich auf. Fauser glich aus und Deniz Bönsel gelang im Nachfassen, nach einem vergebenen Siebenmeter, das 8:7. Jetzt waren es die Heubacher, die immer wieder in Führung gingen und beim 10:8 in der 22. Minute auf dem richtigen Weg schienen. Die Heidenheimer Vorstädter hielten aber dagegen und schafften es binnen drei Minuten aus dem Rückstand eine 10:11 Führung zu machen. Doch auch die HHVer hatten in der Folge Antworten parat und der starke Bernd Maier sorgte mit drei Toren fast im Alleingang für eine 13:12 Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel ging das enge, ausgeglichene Spiel genau so weiter, wie es in der ersten Hälfte aufgehört hatte. Dabei waren es die Schnaitheimer, die den besseren Start hatten und mit 13:14 in Front gehen konnten. Es folgte das altbekannte Spiel wie zu Beginn von Hälfte eins. Die TSG legte auf, der HHV glich aus. 14:14, 14:15, 14:16, 15:16, 16:16, 16:17 und 17:17, so die Torfolge bis zur 40. Minute. Als beim Zwischenstand von 17:18 für die Gäste es dem guten Fauser und Routinier Schlenker gelang, beim 19:18 für die erste Führung seit der Halbzeitpause zu sorgen, war die Heubacher Tribüne voll da. Und tatsächlich schien das die HHVer zu beflügeln und man konnte die Führung bis zum 21:20 in der 48. Minute verteidigen. Jetzt nahm die Gästebank eine Auszeit und auch die zeigte Wirkung. Denn urplötzlich drohte das Spiel zu kippen. Die HHV-Deckung ließ sich ein ums andere mal düpieren und zu allem Überfluss vergab man in der Offensive gute Möglichkeiten, darunter auch einen Siebenmeter. Es kam wie es kommen musste und die TSG zog bis zur 54. Minute auf 22:24 davon. Es drohte wieder eine schmerzliche Niederlage trotz gutem Spiel. Doch dieses mal sollte es anders laufen. Die Mannschaft mobilisierte nochmal die letzten Kräfte und schaffte durch einen Siebenmeter von Schlenker und einem sehenswerten Treffer von Wanzek den 24:24 Ausgleich. Gespielt waren gut 56 Minuten. Jetzt waren die Hausherren obenauf und nach einer HHV-Auszeit war es die Defensive um den eingewechselte Goalie Berger, die die Heubacher Kiste vernagelten und die Schnaitheimer Angriffe ein ums andere Mal abfangen konnten. Als Fauser mit einem sehenswerten Dreher zur 25:24 Führung einnetzte gab es auf den Rängen kein Halten mehr. Erst recht als, trotz eigener Unterzahl, der Ball in der Defensive erobert werden konnte und Felix Bittermann den Konter zum 26:24 in der 59. Minute verwandelte. Die Vorentscheidung. Denn auch in den verbleibenden 40 Sekunden ließen die Heubacher keinen Gegentreffer mehr zu und es war Michael Schlenker vorbehalten, mit einem Konter fünf Sekunden vor dem Ende, für den 27:24 Endstand zu sorgen.

1.HHV: Girrulat (Tor), Berger (Tor), Bittermann (1), Bönsel (1), Betz, Fauser (5), Junker, Maier (9), Pasler, Schlenker (5/1), Schneider (1), Wanzek (5/1), Schäffer.

Schiedsrichter: Deibert und Linsenmaier, SG Hofen-Hüttlingen
Zeitstrafen: 1.HHV: 5, TSG: 5
Rote Karten: 1.HHV: 0 – TSG: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 5/2 verwandelt, TSG: 5/3 verwandelt

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Spielberichte 2022/2023

TSG Schnaitheim 2 vs. 1. HHV 2 – 17:20

HHV2 bleibt auch im dritten Spitzenspiel Sieger!

Nach den Siegen gegen Heidenheim und Treffelhaußen gastierte unsere Zweite zum dritten Spitzenspiel in Folge bei der TSG Schnaithaim 2. Ein Blick auf die Tabelle zeigte, dass es sich bei der Partie um eines der berühmten 4 Punkte Spiele handelte.

Die heubacher Jungs fanden zunächst nicht richtig ins Spiel, man vertändelte ein ums andere Mal den Ball und erlaubte es den schnellen Hausherren immer wieder in die erste Welle zu kommen. Einzig die ebenfalls zuhauf auftretenden Fehler im Passspiel der TSG sorgten dafür, dass unsere Jungs in Schlagdistanz blieben. Leider konnte unsere Reserve über die ganze erste Hälfte Ihre Fehler vor allem im Abschluss und im Passspiel nicht abstellen und erlaubte es der TSG so durch schnelles Umschaltspiel immer wieder vorzulegen. Quasi mit der Halbzeitsirene erlaubte sich der HHV erneut einen Fehler im eigenen Spielaufbau und die TSG erzielte postwendend die 12:11 Halbzeitführung.

Der Inhalt der Halbzeitansprache war schnell gefunden, Fehler minimieren, den Gegner in den stehenden Angriff zwingen und endlich selbst in der Offensive zwingender zu agieren. Dieser Plan schien zunächst nicht aufzugehen und die zweite Halbzeit blieb ebenso umkämpft wie die ersten 30 Minuten der Partie. Das Tempo der Hausherren zeigte sich wieder als Problem für die heubacher Jungs und erlaubte es den Hausherren sich bis zu 37. Spielminute eine durchaus verdiente 3-Tore-Führung (15:12) herauszuspielen.

Die immer wieder auftretenden Fehler in der Defensive zwangen die heubacher Bank, die Abwehr umstellen und diese Maßnahme sollte Wirkung zeigen. Die Abwehr um Mittelblock Pasler/Betz stand bombenfest, wenn sich die TSG doch einmal eine
Chance herausspielte war Pahl im Tor zur Stelle und brachte die Angreifer zur Verzweiflung.

In den 20! Minuten nach der Umstellung gelang den Hausherren gerade 1 Treffer.
Der HHV2 konnte seinerseits durch den starken Bönsel, Pasler, Betz und Mai in derselben Zeit 7 Tore erzielen und sich in der 58. Spielminute beim Stand von 16:19 erstmals entscheidend absetzen. Am Ende einer torarmen, aber durchaus packenden Partie gewinnt die HHV-Reserve vor allem dank einer starken zweiten Hälfte verdient mit 17:20.

Am 11.3.23 geht es in der heimischen Fiete-Werner-Arena gegen den zweiten Anzug der Aalen Sportallianz, mit einem Sieg in dieser Partie könnten sich unsere Jungs vorzeitig die Meisterschaft in der Kreisliga A sichern.

Eugen Pahl, Max Bittermann(2/1), Leonard Eckert(2) , Patrick Schneider(1), Marius Deininger(1), Oliver Pasler(5/3), Martin Werner(1), Benedikt Knödler, Chen Hen Mai(1), Deniz Bönsel(4), Martin Betz(3)

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Spielberichte 2022/2023

1. HHV 3 vs. TSG Eislingen 2 – 33:25

Hallo Oma Hulda,

wie ist das Wetter bei dir auf Gran Canaria? Bei uns ist es gerade sehr kalt. Nur heute war es ziemlich heiß, denn ich durfte wieder mit der internationalen Mannschaft des HHV gegen unseren Erzfeind Eislingen spielen. Das Fiete-Werner-Stadion wurde wieder von den heubacher Ultras, angeführt von Matze L. aus H., eingeheizt. Du wirst es nicht glauben Oma, aber ich durfte mit vielen Legenden zusammen spielen. Trotzdem haben Coach MJ und FB auch auf uns junge Wilde gebaut – wie mich Oma. Und kannst du dich noch an Philip, Thorben und Deniz erinnern. Wir haben so abgeliefert. Deniz wurde mit 7 Toren sogar MWP. Philip konnte auch seine torlose Strecke beenden. Unglaublich.

Das Spiel hatten wir immer unter Kontrolle und sind von Anfang an weggezogen. Wir haben uns vorgenommen die Auswärtsniederlage wieder gut zu machen und den Eislinger zu zeigen aus was wir geschnitzt sind.

Und Oma, dir habe ich noch nicht unseren Torhüter Jonas vorgestellt. Du musst dir eigentlich nur eine Wand vorstellen. Dann gab es noch viele alte Hasen des Handballsports, namens Schlenker, Chlebosch, Werner, Moll und Schmidinger. Die Drehung des Balls, den Schlenker spielte ging besser als die Drehung von dir mit deinem Rollstuhl. Der aktive Teilnehmer an Trainings, Chrystoph Chlebosch, konnte mit seiner Schnelligkeit in den Zeiten seiner alten Karriere überzeugen. So ballerte er die Bälle ins Tor, wie kaum ein anderer. Kaum, außer natürlich unser Jonas Schmidinger. Der schmiss die Bälle geschmeidig in die Ecken des Tores. Das kannst du dir gar nicht vorstellen Oma. Die Herren Moll und Werner sind auf dem Spielbericht nur mit zwei und einem Toren ein wenig ins Hinterlicht geraten. Jedoch haben sie mit einer unglaublichen Spielintelligenz, die man nur mit viel Lebenserfahrung erreichen kann wie Opa einmal gesagt hatte, das Spiel gelenkt. Zurück zu unserem Debüt-Talent Thorben. Er stetze sich teilweise gegen Kreisläufer durch, die schon fast die goldene Hochzeit mit dem Kreis hinter sich hatten, wie du mit Opa. Übrigens, auf der Bank der Mannschaft der Legenden gab es eine Stimmung, wie du es früher nie erlebt hattest. Wie gesagt die Fans waren auch am Start und heiß darauf das Stimmungsrennen gegen die gegnerischen Fans zu gewinnen. Jedoch stelle ich mir gerade die Frage, die sich die Gegner bei jedem Auswärtsspiel von uns denken: „Welche gegnerischen Fans eigentlich?“. Durch eine sehr gut durchdachte Ansprache in der Halbzeitpause und dem Siegbier im Hinterkopf konnte man das Spiel schließlich erfolgreich mit einem Endstand von 33:25 beenden. Da wir eine Schnapszahl hatten mussten man diesem Ergebnis natürlich gerecht werden und lud den 8. Mann namens Gregor Özdenir ein. So beendete ich einen schönen Freitag Abend. Schreib mir zurück und erzähl mir was bei dir so geht. Für uns geht es erst wieder in einem Monat nach Geislingen um die nächsten Erfahrungen und Siege zu sammeln. Ich hoffe, dass ich dann meinen Konter reinmachen kann. Zum Glück kann ich von den alten Hasen noch viel lernen.Wir sehen uns bald wieder und vielleicht findest du auch mal den Weg ins Fiete-Werner-Stadion.

Liebe Grüße, dein Fabi

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