Glücklicher Punktgewinn zum Auftakt in der Bezirksoberliga
Zum Auftakt in die neue Saison und damit gleichzeitig zum ersten Spiel in der Bezirksoberliga musste der Heubacher Handballverein auswärts beim TSV Schmiden 3 antreten. Wie der HHV waren auch die Hausherren in der vergangenen Saison aufgestiegen. Entsprechend erwartete die Jungs vom Rosenstein ein intensives Duell zweier Aufsteiger – und genau das entwickelte sich über 60 Minuten.
Der HHV erwischte zunächst den besseren Start und konnte sich früh eine kleine Führung erspielen. Doch die erste heubacher Schwächephase der Partie brachte die Hausherren zurück und erlaubte ihnen eine zwischenzeitliche 6:4-Führung. Nun fanden die heubacher wieder besser ins Spiel und drehten die Partie auf 6:10. Auch eine ,durchaus schmeichelhafte, Disqualifikation auf Seiten der Gastgeber spielte dem HHV dabei in die Karten. Bis zur Pause konnte der HHV denn Abstand halten und sow wurden beim Stand von 12:15 die Seiten gewechselt.
Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Heubacher den besseren Start. Beim 18:13 schien die Mannschaft erneut auf dem richtigen Weg zu sein. Doch anschließend zeigte sich ein Problem, das den HHV über weite Strecken begleiten sollte: die Abschlussschwäche. Gute Möglichkeiten wurden nicht konsequent genutzt und so blieb Schmiden im Spiel. Die Gastgeber kamen insbesondere über die erste/zweite Welle immer wieder zum Erfolg und drehten die Begegnung beim 19:18 erstmals wieder zu ihren Gunsten.
In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Der HHV kämpfte sich nach einem zwischenzeitlichen Rückstand wieder zurück und konnte beim 26:26 ausgleichen. In den letzten Minuten wechselte die Führung mehrfach. Heubach ging mit 28:27 in Führung, musste jedoch kurz vor Schluss das 29:28 hinnehmen.
Damit drohte der Auftakt in die neue Liga trotz zwischenzeitlich guter Phasen noch mit einer Niederlage zu enden. In der letzten Aktion fand der HHV jedoch noch einmal die passende Antwort: Frey erzielte mit der Schlusssirene den Ausgleich zum 29:29.
Am Ende steht damit ein Punkt auf der Habenseite – allerdings ein eher glücklicher. Über weite Strecken hatte der HHV die Partie selbst in der Hand, ließ aber zu viele Chancen liegen und konnte auch seine Überzahlsituationen nicht nutzen. Dass es dennoch für einen Punkt reichte, war vor allem dem Kampfgeist in der Schlussphase zu verdanken. Für die kommenden Aufgaben in der Bezirksoberliga gilt es nun, vor allem die Abschlussschwäche abzustellen und die vorhandenen Chancen konsequenter zu nutzen.
Es spielten:
Finn Stakemeier(1), Vinzenz Hieber(10/5), Maximilian Frey(9), Moritz Fauser(3), Eloy Romero Bögler, Bernd Maier, Thorben Wahl(2), Fabian Zimmerle(2), Heiko Schneider, Nils Urbaniak(2)









