1. Heubacher Handballverein e.V.

SG Kuchen-Gingen vs. 1. HHV – 23:22

HHV schnuppert an der Sensation
Beim Spiel des Tabellenersten (KuGi) gegen den Tabellenletzten (1.HHV) war die Favoritenrolle klar. Die Geislinger Vorstädter haben noch Ambitionen auf die Mesiterschaft und wollten gegen die personell dezimierten Heubacher nichts anbrennen lassen. Und zu Beginn der Partie schien das Spiel seinen erwarteten Verlauf zu nehmen. Die Rosensteiner taten sich in der Anfangsphase in der Offensive sehr schwer und liefen immer wieder in Konter der Hausherren. Beim Stand von 4:0 in der siebten Spielminute zog HHV-Coach Werner die frühe Auszeit. Und die zeigte Wirkung. Denn plötzlich agierte die HHV-Sieben auf Augenhöhe und verkürzte binnen eineinhalb Minuten durch Frey und einen verwandelten Siebenmeter von Wanzek auf 4:2. Die körperlich und numerisch überlegegenen Gastgeber blieben aber weiter am Drücker und stellten bis zur 11. Minute beim 6:2 den alten Abstand wieder her. In der Folge entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Der HHV verkürze auf drei Tore zum 6:3, die SG erhöhte wieder auf vier Tore zum 7:3. So ging es den Rest der ersten Hälfte weiter. Der HHV verkürzte, die Hausherren erhöhten im Gegenzug. Maximilian Frey sorgte schließlich mit seinem 14:11 für den Schlusspunkt einer umkämpften ersten Halbzeit.

Nach dem Wechsel ging es genao so weiter. Die wacker kämpfenden HHVer schafften es zwar immer wieder zu verkürzen, kassierten aber oft im Gegenzug den Gegentreffer und konnte so nicht näher als auf drei Tore herankommen. 15:11, 15:12, 16:12, 16:13 und so weiter und so weiter. So verlief das Spiel bis zum 21:17 in der 52. Spielminute. Als die Spielgemeinschaft beim 22:17 erstmals mit fünf Toren in Führung gehen konnte, schien eine Vorentscheidung gefallen. Doch nach einer weiteren HHV-Auszeit schafften es die Heubacher, nochmals zurück zu kommen. Der starke Berger im Kasten lief zu großer Form auf und vernagelte gemeinsam mit seinen Vorderleuten das HHV-Gehäuse. Im Gegenzug waren es Frey und Handballrentner Grau, die ihre Farben beim 22:19 wieder heranbrachten. Als die Heubacher beim Stand von 23:19 zu allem Überfluss einen Siebenmeter vergaben, schien das die endgültige Entscheidung zu sein. Doch mit viel Kampf blies die Werner-Sieben ab der 57. Minute zur Aufholjagd und schaffte tatsächlich beim 23:22 den Anschluss. Gespielt waren 58:57. Im Ballbesitz ließen sich die Hausherren natürlich viel Zeit, ohne dass dies von den Schiedsrichtern als Zeitspiel geahndet wurde. Trotzdem vertändelte die SG doch den Ball und die HHVer hatten sogar noch die Chance zum nicht unverdienten Ausgleich. Doch der durchbrechende Frey wurde zu Boden gedrückt und festgehalten, was weder zum durchaus vertretbaren Siebenmeterpfiff noch zum zügigen Timeout, durch die bis dahin eigentlich gut leitenden Schiedsrichter, führte. So lief die Spielzeit unter den Protesten der HHV-Protagonisten einfach ab und es gab lediglich noch einen direkten Freiwurf nahezu von der Außenposition. Dieser konnte nicht verwertet werden und so war die knappe und unverdiente 23:22 Niederlage Fakt. Nach diesem weiteren Nackenschlag gilt es, die guten 40 Minuten zu konservieren und am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den TV Altenstadt 2 ähnlich kämpferisch aufzutreten.

Es spielten: Berger, Pahl (Tor), Bittermann (1), Frey (7), Fauser, Grau (6), J. Hieber (1), Junker, Schneider (3), Schäffer (1), Wanzek (2/1).

Schiedsrichter: Baur und Maier, TV Brenz
Zeitstrafen: 1.HHV: 1, SG KuGi: 3
Rote Karten: 1.HHV: 0 – SG KuGi: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 2/1 verwandelt, SG KuGi: 5/3 verwandelt

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