1. Heubacher Handballverein e.V.
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1. HHV : TV Bittenfeld 4

Gefühlter Sieg nach turbulentem Spiel!

Am Sonntagabend gastierte mit dem TV Bittenfeld 4 der direkte Tabellennachbar zum Spitzenspiel in der Heubacher Sporthalle. Ohne die verletzten Schäffer, Grau, Leide und Maier wartete eine umso schwerere Aufgabe auf unsere Jungs.

Der HHV markierte zwar durch Urbaniak den ersten Treffer der Partie, doch anschließend gehörte die Anfangsphase den Gästen, die ihrerseits drei Treffer in Folge erzielten und den HHV direkt unter Zugzwang brachten. Unsere Jungs fanden jedoch prompt eine Antwort: Durch einen Doppelschlag von Hieber sowie einen Treffer von Frey gelang bis zur 10. Spielminute der Ausgleich.
In der Folge entwickelte sich ein Spiel mit wenigen Toren. Die HHV-Defensive stand gut und ließ wenig zu. Offensiv erspielte man sich zwar zuverlässig hochkarätige Chancen, doch der starke Keeper der Gäste wusste ein ums andere Mal, wie er seinen „Kasten vernageln“ konnte. Durch einen unglücklichen Hüftwurf-Treffer unmittelbar vor der Halbzeitsirene gingen unsere Jungs mit einem Tor Rückstand in die Pause (10:11).

Mit dem Start in Halbzeit zwei konnte man aus Sicht der Rosenstein-Sieben kaum unzufriedener sein. Die Defensive zeigte sich fehleranfällig, während man offensiv kaum noch ein Bein auf den Boden brachte. Als sich dann auch noch Hieber nach einer verbalen Entgleisung die rote Karte abholte und sein Team für vier Minuten in Unterzahl brachte, schien das Spiel bereits zu kippen (12:16, 34. Spielminute). Die Gäste aus Bittenfeld nutzten die Überzahl geschickt aus und zogen weiter davon (14:20, 39. Spielminute).

Nun endlich wieder in Gleichzahl suchte unsere Erste nach Sicherheit im eigenen Spiel, die man vor allem in der Defensive wiederfand. Der Lauf der Gäste konnte zwar gestoppt werden, doch die Offensivbemühungen blieben weiterhin wenig ertragreich, sodass der Abstand von fünf Toren bestehen blieb, ehe die Gäste ihre erste Auszeit der zweiten Hälfte nahmen (17:22, 46. Spielminute).
Kurz darauf sah sich der HHV nach einer Zeitstrafe gegen Frey erneut mit einer Unterzahlsituation konfrontiert. Wie schon zuvor wussten die Gäste auch diese zu nutzen und bauten ihren Vorsprung bis auf sieben Tore aus (18:25, 50. Spielminute). Nun zog auch die Heubacher Bank die fällige Auszeit.

Bei noch zehn Minuten zu spielen und sieben Toren Rückstand entschied sich das Trainerteam für eine alte HHV-Variante der 4:2-Deckung, da man mit Blick auf den direkten Vergleich in Schlagdistanz bleiben wollte. Nach kurzer Eingewöhnung erwies sich diese Umstellung als echter Gamechanger. Die Gäste aus Bittenfeld hatten große Probleme, sich gegen die offensive Abwehrvariante Chancen zu erspielen, und unsere Jungs witterten Morgenluft. Immer wieder gelangen nun Ballgewinne und schnelle Tore.

Mit Beginn der 55. Spielminute war der HHV wieder voll am Drücker. Mit fünf Treffern in Folge durch Fauser, Krieg und Romero kam man tatsächlich bis auf ein Tor heran (26:27, 59. Spielminute). Die Gäste zogen daraufhin ihre letzte Auszeit (58:41), um sich nach nur zwei Treffern in zehn Minuten neu einzustellen.
Die letzte Minute des Spiels hatte aus neutraler Sicht einiges zu bieten: Die HHV-Defensive steht, die Gäste nehmen sich einen unüberlegten Abschluss, den Girrulat pariert. Ein langer Ball in Richtung des gestarteten Frey – abgefangen. Der TV Bittenfeld erneut im Aufbau, noch 30 Sekunden auf der Uhr. Es gelingt den Gästen, ihren Linksaußen freizuspielen, doch dieser vergibt. Auszeit HHV, noch neun Sekunden zu gehen bei einem Tor Rückstand.
Das Ziel der Ansprache war klar: Es musste noch ein Abschluss her. Der Schiedsrichter pfeift an, Girrulat spielt auf Romero an der Mittellinie. Zwei Spieler des TV verteidigen offensiv und öffnen so den Raum hinter sich. Romero passt auf Urbaniak, der bricht frei durch und trifft zum umjubelten Ausgleich mit der Schlusssierene.
Am Ende holt der HHV einen glücklichen Punkt gegen spielerisch starke Bittenfelder, der tabellarisch noch verdammt wichtig werden kann.

Nun gilt es für unsere Jungs, die Probleme der ersten 50 Minuten aufzuarbeiten und den Fokus auf die nächste schwere Aufgabe am kommenden Samstag um 20:00 Uhr bei der SG Schorndorf 2 zu richten.

Es spielten:
Krieg (5), L. Bittermann (1), Schneider, Hieber (2/1), Frey (7), Fauser (5/3), Junker, Romero Bögler (1/1), Zimmerle, Schmid (1), Berger, Girrulat, Urbaniak (5)

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1. HHV : HSG Sulzbach-Murrhardt – 37:17

Herbstmeister mit perfekter Hinrunde

Mit der HSG Sulzbach-Murrhardt gastierte zum Jahresabschluss der aktuell Letztplatzierte der Bezirksliga in der Heubacher Sporthalle. Vor nicht einmal zwei Wochen waren die Murrtaler bereits zum Bezirkspokalspiel zu Gast unter dem Rosenstein; mit einer Rumpftruppe waren sie seinerzeit chancenlos gegen den HHV. Ein anderes Bild zeigte sich dieses Mal bereits beim Aufwärmen: Die Gäste waren in Vollbesetzung angereist und hatten offensichtlich Revanche im Sinn. Auf Seiten der Rosensteiner hatte man eine Baustelle auf Rückraum links zu beklagen: Maier und Grau waren nicht einsatzbereit und Urbaniak ging angeschlagen in die Partie.

Das Spiel begann eher nach dem Geschmack der Gäste, die durch teilweise übermotivierte Härte zu glänzen wussten. Die fälligen Bestrafungen blieben leider meist aus, sodass sich ein Kampfspiel zu entwickeln schien. Nach zehn Minuten stand lediglich ein 3:3 zu Buche, der HHV nahm die erste Auszeit. Diese sollte Früchte tragen: Hieber sowie zweimal Frey brachten die Hausherren mit 6:3 in Front.

Die Gäste zogen nun ihrerseits den grünen Karton, konnten jedoch dem Tempo der Rosensteiner nichts Entscheidendes entgegensetzen. Immer wieder dasselbe Bild: Der starke Girrulat parierte den Ball und setzte seine Vorderleute mit teilweise sehenswerten Harpunen in Szene. Dauersprinter Frey erzielte so allein in der ersten Hälfte acht seiner am Ende zwölf Tore. Mit 17:9 ging es in die Pause – natürlich die Vorentscheidung.

Zur zweiten Halbzeit wurde kräftig durchgewechselt. Obwohl die Gäste die ersten beiden Tore markieren konnten, brachte dies keinen Bruch ins Heubacher Spiel. Im Gegenteil: Der HHV antwortete mit einem Fünf-Tore-Lauf und hatte die Partie nun endgültig für sich entschieden.

Unverständlicherweise behielten die Murrtaler ihr Credo bei, keinen Wurf aufs Tor ohne Ziehen oder Nachschlagen zuzulassen. Die Rosensteiner ließen sich allerdings nicht mehr beirren und holten sich den Sieg sowie die Herbstmeisterschaft mit sieben Siegen aus sieben Spielen.

Nach dem Spiel war natürlich noch Feiern mit den überragenden Fans angesagt. Weiter geht es für die HHV-Herren am 18.01.2026; es steht direkt das Topspiel gegen die zweitplatzierte vierte Mannschaft des TV Bittenfeld auf dem Plan.

HHV: J. Girrulat, D. Berger; F. Krieg (1), L. Leide, H. Schneider (3), V. Hieber (7/3), M. Fauser (6), T. Wahl, N. Urbaniak (3), M. Junker, E. Romero (3), C. Schäffer (2), F. Zimmerle, T. Schmid, M. Frey (12)

Schiedsrichter: Florian Kraft (ASA)
Zeitstrafen: HHV 2x, HSG 3x
Rote Karten: Fehlanzeige

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HSG Bargau/Bettringen 3 : 1.HHV – 18:39

HHV dominiert ungleiches Derby

Beim HHV hatte man sich auf einen heißen Tanz in der Bargauer Fein-Halle eingestellt, war doch nicht klar mit welcher Mannschaft die Gastgeber auftreten würden. Es sollte jedoch anders kommen, die HSG BB3 trat mit ihrem etablierten Team und ohne Goalgetter Schübel an. Die Rosensteiner waren von Beginn an deutlich überlegen, machten sich den Start in die Partie durch einige unnötige individuelle Fehler in der Abwehr jedoch unnötig schwer. Leider musste die Heubacher bereits in dieser frühen Phase auf Grau verzichten, der sich ohne gegnerischen Einfluss verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte. 3:5 stand es nach knapp sieben Minuten, dann startete der HHV seinen ersten Lauf und lag bereits drei Minuten später mit 3:9 in Front. Verbesserte Abwehrarbeit und schön vorgetragene Gegenstöße waren der Schlüssel zum Erfolg. Das Bild sollte sich in der Folge wenig ändern, in der 20. Minute markierte Romero die erste zehn Tore Führung zum 6:16. Nun ließen es die Heubacher etwas schleifen, gingen jedoch trotzdem mit einem vorentscheidenden 11:20 in die Halbzeit.

Die zweiten dreißig Minuten hatten fast schon Trainingsspielcharakter, die Rosensteiner erhöhten Tor um Tor ohne wirklich zu glänzen. Die Messe war merklich längst gelesen, im Schongang ging es Richtung sechsten Saisonsieg. Am Ende siegten die Heubacher mit 18:39 und das fühlte sich tatsächlich nicht deutlich genug an. Schiedsrichter Krieg leitete ein sehr faires Derby erwartet souverän. 

Kommenden Sonntag empfängt der HHV zum Jahresabschluss die HSG Sulzbach-Murrhardt und will in heimischer Halle die perfekte Hinrunde komplett machen.

HHV:
D.Berger; L. Leide, H.Schneider(2), V.Hieber(6), M.Frey(4) M.Fauser(10/1), C.Schäffer(2), M.Junker, E.Romero(2), N.Urbaniak(8), F.Zimmerle(2), T.Schmid(3), R.Grau.

Schiedsrichter: Holger Krieg (TV Mögglingen)
Zeitstrafen: HHV 3x; HSG 4x
Rote Karten: Fehlanzeige

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Pokal: 1. HHV : HSG Sulzbach-Murrhardt – 39:15

Am späten Dienstagabend empfing unsere Erste die HSG Sulzbach-Murrhardt.

Der HHV kam hervorragend aus den Startlöchern und legte früh einen deutlichen Vorsprung vor. Eine stabile Abwehrarbeit sowie konsequent ausgespielte Tempogegenstöße sorgten dafür, dass die Rosenstein-Sieben das Spielgeschehen, gegen ersatzgeschwächte Gäste klar bestimmte. Über 10:3 und 14:5 ging es mit einer komfortablen 17:7-Führung in die Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Bild: Der HHV blieb sowohl im Positionsangriff als auch im Umschaltspiel die tonangebende Mannschaft. Die Gäste versuchten, trotz der dünnen Personaldecke, immer wieder Lösungen zu finden, kamen aber nur vereinzelt zum Torerfolg.

Mit zunehmender Spielzeit nutzte der HHV seine Breite im Kader, erhöhte stetig den Vorsprung und hielt das Tempo bis zum Schluss hoch. Der Treffer zum 39:15 setzte den Endpunkt eines Spiels, in dem die Heubacher in allen Mannschaftsteilen überzeugten.
Am Ende steht ein deutlicher und hochverdienter Heimsieg in einer fair geführten Partie, in der sich vor allem das schnelle Umschaltspiel und die kompakte Defensive als Schlüssel erwiesen.

Es spielten:
Luca Leide(2), Heiko Schneider, Vinzenz Hieber(2),
Fabian Krieg(3), Moritz Fauser(7), Christoph Schäffer(3), Marvin Junker, Eloy Romero Bögler(8), Thorben Wahl(3), Fabian Zimmerle(2), Tim-Lorenz Schmid, Dennis Berger, Jannis Girrulat, Nils Urbaniat(9)

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1. HHV : SG Schorndorf – 35:30

Am vergangenen Sonntag empfing unsere Erste mit der SG Schorndorf 2 ein Team aus der oberen Tabellenregion.
Die Jungs vom Rosenstein fanden direkt gut in die Partie; vor allem die Offensive wusste in der Anfangsphase zu überzeugen. Mit vier Treffern in Folge durch Leide, Bögler, Hieber und Schmid zwang man die Gäste zur ersten Auszeit der Partie (8:4, 12. Spielminute). Der Lauf der HHV-Sieben war zwar gestoppt, doch es gelang den Gästen nicht, den Abstand entscheidend zu verkürzen. In dieser Phase war es vor allem das Umschaltspiel, das sich zur Trumpfkarte für den HHV entwickelte: Jeder Treffer der SG konnte durch schnelle Anspiele postwendend egalisiert werden, ehe beim Stand von 17:12 die Halbzeitglocke ertönte.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit sah sich unsere Erste – wie bereits in den letzten Spielen – mit dem siebten Feldspieler konfrontiert und hatte damit zunehmend Probleme. Immer wieder erzielte die SG über ihre starken Außen einfache Tore aus der Überzahl heraus. Zu allem Übel stockte nun auch die HHV-Offensive und die Gäste kamen mit jeder Minute näher, bis sie in der 45. Minute tatsächlich den Ausgleich zum 22:22 schafften. Das Spiel war nun wieder komplett offen. Nach der fälligen Heubacher Auszeit gelang es endlich, sich besser auf die SG-Offensive einzustellen: Girullat im Tor konnte einige Würfe der SG-Außen entschärfen, und das Umschaltspiel gegen das leere Gehäuse der Gäste erlaubte es, durch Fauser und zweimal Hieber wieder auf drei Tore davonzuziehen.

Auf eine Zweiminutenstrafe gegen Schmid folgte die letzte Auszeit der Schorndorfer. Die Gäste versuchten nun, durch eine Manndeckung des starken Hieber Sand ins Heubacher Angriffsgetriebe zu streuen. Doch drei Treffer des in dieser Phase überragenden Urbaniak reichten unserer Ersten, um die Unterzahl zu überstehen (31:26, 55. Spielminute).

In den Schlussminuten zahlte sich das risikoreiche Spiel der Gäste nicht mehr aus, und unsere Erste konnte den Abstand bis zum Endstand von 35:30 halten.

Am Ende steht ein verdienter Sieg gegen einen durchaus starken Gegner, bei dem sich wieder einmal das Umschaltspiel, gepaart mit einer guten Defensive, als Matchwinner entpuppte.
Zum nächsten Punktspiel treten unsere Jungs am Samstag, den 13.12., in der altbekannten Fein-Halle in Bargau gegen die HSG Bargau/Bettringen 3 an.

Es spielten:
Luca Leide(1), Heiko Schneider, Vinzenz Hieber(11), Fabian Krieg(2), Moritz Fauser(5), Christoph Schäffer(1), Eloy Romero Bögler(4), Thorben Wahl, Tim-Lorenz Schmid(2), Dennis Berger, Jannis Girrulat(1), Robin Grau(3), Nils Urbaniak(5)

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1. HHV : SG Weissach im Tal – 37:29

Zähes Ringen trotz klarem Endergebnis

Am Samstagabend zur besten Handballzeit empfing unsere Erste die SG Weissach in der Fiete-Werner-Arena.
Der Start verlief alles andere als optimal: In der Defensive agierte man phasenweise schläfrig, während in der Offensive – wie schon in der Vorwoche – beste Chancen ungenutzt blieben. Zwei Treffer von Grau und Fauser hielten den HHV zunächst in Schlagdistanz, ehe die Gäste ihren ersten Lauf starteten. Vier Tore in Serie zwangen den HHV zur frühen Auszeit (3:7, 15. Minute). Diese zeigte Wirkung: Das Spiel stabilisierte sich, und Doppelschläge von Schneider und Frey brachten den HHV wieder bis auf ein Tor heran, bevor auch die Gäste den grünen Karton zogen (8:9, 20. Minute).

Die Partie blieb umkämpft, doch im Umschaltspiel präsentierten sich unsere Jungs stark. Treffer der SG wurden meist blitzschnell egalisiert, und die wenigen Ballgewinne nutzten Frey und Schäffer konsequent. So erarbeitete sich der HHV bis zur Pause eine Zwei-Tore-Führung (16:14).

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst nicht: Beide Abwehrreihen hatten Probleme, und kein Team konnte sich entscheidend absetzen (21:21, 39. Minute).
Mit Beginn der 40. Minute kippte das Momentum: Zwei sicher verwandelte Siebenmeter von Romero, eine stabilere Abwehr und schnelle Gegenstöße brachten den HHV innerhalb von drei Minuten mit vier Toren in Front (24:21, 44. Minute). Zwar stoppte die Auszeit der Gäste den Lauf kurzzeitig, doch unsere Jungs fanden zunehmend besseren Zugriff.

In der Schlussphase setzte die SG auf den siebten Feldspieler – ein taktischer Kniff, der sich für den HHV als Glücksfall erwies. Zwar gelang nicht jede Abwehraktion, doch im Umschaltspiel war man gnadenlos: Auf jeden Treffer der Gäste folgte prompt die Antwort, und jeder Fehler wurde eiskalt bestraft. So zog der HHV Tor um Tor davon und sicherte sich dank einer starken Endphase und überragendem Umschaltspiel einen verdienten 37:29-Heimsieg.

Ausblick:
Am Sonntag wartet das nächste Heimspiel: Um 17:00 Uhr empfängt der HHV die SG Schorndorf 2, aktuell Tabellendritter. Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

Es spielten:
Heiko Schneider(4), Vinzenz Hieber(4), Maximilian Frey(8), Moritz Fauser(2), Christoph Schäffer(1), Eloy Romero Bögler(3), Thorben Wahl, Fabian Zimmerle(1), Fabian Krieg(1), Tim-Lorenz Schmid(1), Dennis Berger(3), Jannis Girrulat, Robin Grau(3), Nils Urbaniak(6)

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SG Weinstadt 3 : 1. HHV – 24:28

Hohe Hürde in Weinstadt

In der harzfreien Sporthalle in Beutelsbach bekam es der HHV mit der Regionalligareserve der SG Weinstadt zu tun. Nach zuletzt langer Pause dominierten Rosensteiner die Anfangsminuten nach Belieben, verpassten es jedoch mehrmals dies in Zählbares zu umzumünzen. Einer daher mageren 0:2 Führung folgte prompt der 3:3 Ausgleich, die Gründe sollten sich durch die kommenden Minuten ziehen. Die Abwehr bereitete mit individuellen Aussetzern den Weg für Gegentore, vorne ließ man klarste Gelegenheiten liegen. Statt 3:3 hätte es auch gut und gerne 0:6 stehen können  bzw. müssen. Das Spiel pendelte sich auf einem Tor Abstand ein, mittlerweile hatten auch die Gastgeber besser ins Spiel gefunden und fanden immer wieder Lösungen gegen eine wankelmütige HHV Abwehr. Nach einer guten Viertelstunde konnte Weinstadt den nächsten Akzent in der Partie setzen, ein Doppelschlag des starken Eilers brachte die erste zwei Tore Führung für die Hausherren (11:9, 18.). Girrulat parierte einen Siebenmeter und verhinderte in der Folge schlimmeres, doch der HHV hatte in dieser Phase gehörig Sand im Getriebe. Schneider verkürzte zwar noch aber die Weinstädter zogen auf 13:10 davon. Die fällige Auszeit kurze Zeit später rüttelte die Heubacher etwas wach, bis zur Pause präsentierte man sich deutlich präsenter und konnte durch zweimal Frey und einmal Hieber auf 15:14 verkürzen. Das war natürlich insgesamt zu wenig in den ersten dreißig Minuten, die Heubacher mussten dringend eine Schippe auflegen.

Der Start in den zweiten Durchgang glückte, obwohl die Hausherren den ersten Treffer markieren konnten, waren die Rosensteiner nun am Drücker. Gute sechs Minuten nach dem Seitenwechsel war die Führung zurück erobert.  Weinstadt versuchte mit einer Auszeit gegenzusteuern, und schaffte mit einem Doppelschlag den erneuten Anschluss, doch Grau und Urbaniak hatten direkt die richtige Antwort parat (19:21, 45.). Abwehrarbeit prägte nun das Geschehen, Weinstadt spielte schier ewige Angriffe und ware allzu oft noch irgendwie erfolgreich. Die Heubacher schafften es währenddessen trotz mehrerer Gelegenheiten einfach nicht sich auf mehr als zwei Tore abzusetzen. Zwischenzeitlich hatte man Alleinunterhalter Eilers in Manndeckung genommen, aber es dauerte bis kurz vor Schluss bis der HHV den ersehnten Befreiungsschlag setzen konnte. In der 54. Minute gelang den Hausherren ihr letzter Treffer der Partie zum 24:25, trotz insgesamt sechs Strafminuten in dieser Phase musste der nun aufblühende Girrulat im Kasten nicht mehr hinter sich greifen.

Die Heubacher hingegen spielten nun clevere Angriffe und konnte sich am Ende zäh aber sicherlich verdient mit 24:28 durchsetzen.

Ein echter Charaktertest also, den man mit einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang bestehen konnte. Die Mannschaft bedankt sich bei allen mitgereisten für die Unterstützung!

Kommende Woche ist mit der SG Weissach im Tal der Tabellennachbar in der noch sehr verzerrten Tabelle in der Heubacher Sporthalle zu Gast. 

HHV:
J.Girrulat; L. Leide(2), F.Krieg, H.Schneider(1), V.Hieber(7/4), M.Frey(5), B.Maier(1), M.Fauser(2/1), C.Schäffer, M.Junker. N.Urbaniak(2), T.Schmid(2), F.Zimmerle, R.Grau(6).

Schiedsrichter: Michael Ascher (SG Schorndorf)
Zeitstrafen: HHV 4x; SG 2x
Rote Karten: Fehlanzeige

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1. HHV : SC Korb – 32:15

Souveräner Sieg zum Heimauftakt
Am vergangenen Sonntag empfing unsere Erste mit dem SC Korb ein Team, das bereits im September beim heimischen Albfels-Cup zu Gast war. Die Personalsituation hatte sich im Vergleich zum Saisonauftakt eine Woche zuvor leider nicht wesentlich gebessert, und man ging erneut nur mit drei etatmäßigen Rückraumspielern in die Partie.

Der Beginn der Begegnung wurde vor allem durch die Abwehrreihen beider Teams dominiert. Weder die Gäste noch die Hausherren kamen zu klaren Abschlüssen oder konnten sich einen Vorteil erspielen. So stand es nach neun gespielten Minuten gerade einmal 3:2. In der Folge waren es die Jungs vom Rosenstein, die die sprichwörtliche Handbremse lösten und über schnelle Treffer von Hieber, Schneider und zweimal Urbaniak erstmals davonziehen konnten (7:3). Auch Berger im Heubacher Kasten war von Beginn an voll da, entschärfte einen Siebenmeter der Gäste, und der Heubacher Lauf ging weiter. Zweimal Frey, Wahl und Schmid erhöhten den Vorsprung innerhalb weniger Minuten auf bereits acht Treffer (11:3, 23. Spielminute).

Eine vierminütige Zeitstrafe für Spielmacher Hieber sorgte letztlich dafür, dass die Gäste nach ganzen zwölf Minuten wieder zu einem Treffer kamen. Trotz der Unterzahl konnte man den Abstand bis zur Halbzeit wahren und ging beim Stand von 14:6 in die Kabinen.
Die zweite Halbzeit sollte nun endgültig unserer Ersten gehören. Doppelschläge von Frey und Urbaniak zur ersten 12-Tore-Führung zwangen die Gäste zu einer Umstellung in der Defensive. Doch auch das konnte den HHV an diesem Tag nicht stoppen. Immer wieder fand man offensive Lösungen im „Klein-Klein-Spiel“, während die Defensive um Goalie Berger weiter nahezu unüberwindbar schien. So war in der 51. Spielminute bei einer 16-Tore-Führung und nur neun Gegentreffern das Spiel bereits entschieden (25:9). Auf Heubacher Seite konnte nun munter rotiert werden, und jeder bekam die Chance, sich auf dem Spielberichtsbogen zu verewigen.
Am Ende gewinnt der HHV die erste Heimpartie vor tollem Publikum auch in dieser Höhe völlig verdient mit 32:15. Nun geht es für unsere Jungs zunächst in eine längere Pause, bevor am Samstag, den 22.11., die Auswärtsfahrt zur SG Weinstadt 3 ansteht.

Es spielten:
Luca Leide (1), Heiko Schneider (1), Vinzenz Hieber (4/0), Maximilian Frey (8), Moritz Fauser (3), Christoph Schäffer (2), Nils Urbaniak (4), Thorben Wahl (2), Fabian Zimmerle, Tim-Lorenz Schmid (4), Fabian Krieg (3), Dennis Berger, Jannis Girrulat

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Spielberichte 2025/2026

TSF Welzheim : 1. HHV – 24:25

HHV gibt sicher geglaubten Sieg fast noch aus der Hand – Urbaniak mit dem Buzzer-Beater

Im ersten Saisonspiel hatten die Heubacher direkt mit viel Personalsorgen zu kämpfen. Ohne Grau und Frey (angeschlagen), Fauser (krank) und Zimmerle blieben nicht mehr viele Optionen, vor allem der Rückraum war sehr schmal besetzt. Höppner und Manyacca(Auslandsaufenthalt) sowie der langzeitverletzte Eckert komplettieren die Aufallliste.

Doch auch erfreuliches gab es zu vermelden, nach sehr langer Abstinenz stand die Rückkehr vom Tim Schmid auf der Habenseite.

Bei der ersten Fahrt in unbekannte Hallen trafen die Rosensteiner vergangenen Sonntag auf die erste Mannschaft der TSF Welzheim. Die Partie begann mit etwas Verzögerung, da die Gäste sich beim verlassen der Kabine sehr viel Zeit ließen. Schiedsrichter Hick quittierte das bereits vor Beginn des Spiels mit einer gelben Karte gegen die Bank der Hausherren. Nun endlich zum sportlichen Teil, die Partie begann auf beiden Seiten fahrig, schöne spielerische Lösungen blieben Mangelware. Der HHV ging zwar durch Urbaniak in Führung, versiebte jedoch den ersten Siebenmeter (3.) und fing sich eine ebenso frühe wie unnötige Zeitstrafe ein (5.). Die Hausherren, die sich bis dato die Zähne an der Heubacher Defensive ausgebissen hatten, nahmen die Einladung dankend an und kamen über 4:3 besser ins Spiel (9.). Urbaniak und zweimal Schäffer hatten die richtige Antwort parat und brachten ihre Farben zum ersten Mal mit zwei Toren in Front. Der eingewechselte Junker erhöhte wenig später auf 5:8 (17.) ehe eine wilde Phase anbrach. Zeitstrafe Junker, der HHV bleibt ihr Unterzahl am Ball, hält den drei Tore Vorsprung, Zeitstrafe + blaue Karte wegen Undiszpliniertheit gegen Junker, vergebener Siebenmeter, Zeitstrafe gegen Romero wegen mangelnden Abstands – und das alles innerhalb von nicht einmal vier Minuten. All das änderte jedoch nicht viel am Spielstand, der HHV blieb weiterhin mit drei Toren in Front. Eine Auszeit nach erneuter Vollzahl schien das Pendel vollends in Richtung der Rosensteiner zu schwenken, drei Mal Hieber brachte eine scheinbar komfortable Pausenführung von 10:15 ein.

Natürlich wollte man sich in Durchgang zwei von den vielen Zeitstrafen verabschieden und den Elan vor der Halbzeit konservieren. Das gelang auch zunächst und obwohl Welzheim verkürzte konnten die HHVer sich nach wenigen Minuten auf 11:17 (34.) weiter absetzen. Leider verpassten es die Heubacher in dieser Phase die massig vorhandenen Chancen in zählbares umzumünzen und luden die Hausherren zu einfachen Kontertoren ein. Gegen die stehende Abwehr um den mittlerweile eingewechselten Schmid kam in dieser Phase kaum etwas durch. Dank des Chancenwuchers seitens HHV jedoch, blieb es lange bei vier bis fünf Toren Vorsprung. Dieser hattebis zur 52. Minute Bestand, dann jedoch wollte so gar kein Ball mehr ins Gehäuse der Welzheimer – an freien Einwurfgelegenheiten mangelte es weiterhin nicht. Tor um Tor schmolz der Vorsprung bis die Hausherren tatsächlich knapp 40 Sekunden vor Schluss den 24:24 Ausgleich erzielten. Heubach hatte die Auszeit bereits gezogen, ein guter langer letzter Angriff musste her. Das war nichts für schwache Nerven, doch Urbaniak fasste sich wenige Sekunden vor Abpiff ein Herz aus dem Rückraum und nagelte den Ball mit viel Wut im Bauch ins lange obere Eck – selbst die ganze Hand des guten Welzheimer Torhüters konnte dieses Geschoss nicht aufhalten. 

Gerade nochmal von der Schippe gesprungen hieß es also für die HHV Herren, die in diesem Spiel zwar eine solide Leistung zeigten, aber sich selbst durch mangelnde Chancenverwertung in eine schwierige Schlussphase spielten.

Luft nach oben ist also noch vorhanden ehe man am kommenden Sonntag den SC Korb zur Heimpremiere dieser Saison empfängt.

HHV: J.Girrulat, D.Berger; L. Leide(1), F.Krieg(1), H.Schneider, V.Hieber(7/3), B.Maier(3), T.Wahl, C.Schäffer(4), M.Junker(1), E.Romero(2), N.Urbaniak(6), T.Schmid.

Schiedsrichter: Marius Hick (TSV Heiningen)

Zeitstrafen: HHV 4x; TSF 3x

Rote Karten: HHV 1x

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Spielberichte 2024/2025

TV Treffelhausen 2 : 1. HHV – 25:22

HHV 1 verliert Schaulaufen zum Saisonende

Zum letzten Spiel der Saison ging es für unsere Erste am vergangenen Samstagnachmittag zum TV Treffelhausen 2. Wie schon in den vergangenen Wochen ging es tabellarisch für unsere Jungs um nichts mehr.

Von Beginn an war der sprichwörtliche Sand im Getriebe der – erstmals stark ersatzgeschwächten – HHV-Mannen. Keinem der beiden Teams gelang es, sich in einem chancenarmen Spiel einen entscheidenden Vorteil zu erspielen. Der TV legte vor, und der HHV glich aus – so die kurze Zusammenfassung der ersten Hälfte (13:13).

Auch die zweite Halbzeit zeigte sich in ähnlicher Gestalt. Gerade die Konsequenz und Konstanz waren – wie so oft – ein Problem unserer Jungs. Gewann die Defensive mal einen Ball, wurde dieser postwendend in einen Fehlpass verwandelt; funktionierte das Umschaltspiel, mangelte es an der Genauigkeit im Abschluss. Mit fortschreitender Spielzeit merkte man der Mannschaft die lange Saison und die kurze Bank immer mehr an, und die Hausherren nutzten die HHV-Fehler, um in der Schlussphase durch drei Treffer in Folge vorentscheidend davonzuziehen.

Letztlich geht das Saisonfinale verschmerzbar, aber auch verdient mit 25:22 verloren.

Nach Abpfiff durfte sich die Mannschaft noch in altbekannter Manier vom verdienten Michi „Schlenki“ Schlenker verabschieden, der in Zukunft etwas kürzer treten wird.

Die Saison für unsere Erste endet mit dem zweiten Platz in der Tabelle – ein Ergebnis, das, wenn man die ganze Saison betrachtet, auch verdient errungen wurde. Das Trainerteam möchte sich herzlich bei allen Fans für die Anfeuerung, bei allen Offiziellen für die tadellose Unterstützung und bei der Mannschaft für die tolle Saison bedanken.

Wir sehen uns wieder im September – HHV – Team, Tempo, Tore!

Es spielten:
Mario Boffa(2), Fabian Krieg, Michael Schlenker, Heiko Schneider, Vinzenz Hieber(9/4), Maximilian Frey(2), Christoph Schäffer(2), Marvin Junker, Fabian Zimmerle, Dennis Berger, Jannis Girrulat, Robin Grau (7)

Termine

Mitgliederversammlung
22.04.2026
In-Team Turnier
09.05.2026

Sommerfest
18.07.2026

Albfelscup
13.09.2026