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1.HHV 1 vs. TSG Schnaitheim – 14:27

Kalte Dusche
Nach ordentlichem Auftakt unter schwierigen Bedingungen hatte man im ersten Heimspiel der Saison die TSG Schnaitheim zu Gast. Leider waren die Vorzeichen nicht deutlich besser als in der ersten Partie. Neben Fauser, der vorerst mit Schulterproblemen pausieren muss war auch Schäffer privat verhindert, dafür waren Hannes Schmid und Robin Grau wieder mit von der Partie. Den Auftakt verschliefen die Heubacher derart, dass sich die Bank bereits nach dreieinhalb Minuten zur Auszeit gezwungen sah (0:3). Diese verfehlte ihre Wirkung nicht, die Rosensteiner schienen das Blatt wenden zu können. Durch druckvoll vorgetragene Angriffe und einen überragenden Girrulat im Tor stand es nach elf Minuten 6:5 für die Hausherren. Der Wendepunkt im Spiel – zum Negativen. Schnaitheim zückte seinerseits die grüne Karte. Diese schien zu verpuffen, der HHV konnte sich drei hundertprozentige Torchancen in Serie herausspielen. Leider blieben diese sämtlich ungenutzt und plötzlich brachten die Heubacher keinen Fuß mehr auf den Boden. Fehlpässe, weitere ungenutzte Torgelegenheiten und Schlafmützigkeit in der Abwehr prägten den Rest der ersten Halbzeit. Nicht gerade hilfreich war dabei, dass sich mit Dome Wanzek einer der Aktivposten der ersten Minuten mit verdrehtem Knöchel auf die Bank zurückziehen musste. Frisch getaped erzielte eben dieser in der 27. Minute nach einer schier endlosen Viertelstunde den nächsten eigenen Treffer zum 7:11. Nach einem weiteren Schnaitheimer Treffer ging es in die Kabinen.
Die Geschichte des zweiten Durchgangs ist schnell erzählt. Der HHV warf den gegnerischen Torhüter aus allen Lagen grün und blau und schaffte es seinerseits nicht oft genug die Angriffe der TSG entscheidend zu stören. Nach knapp vierzig Minuten (9:17) beschränkte man sich auf Heubacher Seite darauf Spielzeit zu verteilen, das Spiel war hier bereits verloren.
Vor allem der Auftritt in den fünfzehn Minuten vor und nach der Halbzeit war alles andere als gut, bei Chancenauswertung nahe der fünfzig Prozent wäre zumindest die entstandene Klatsche vermeidbar gewesen. Dies muss nun in aller Kürze aufgearbeitet werden, bereits am kommenden Samstag geht es zum TSV Heiningen 2, sicherlich eines der stärkeren Teams in der Liga. Aufgrund der angespannten Personalsituation werden wir voraussichtlich Spieler aus der Zweiten mit aufbieten.
Es spielten: J.Girrulat(Tor); V.Hieber(1), J.Hieber, M.Frey(2), M.Schmid(1), D.Wanzek(2/2), L.Eckert, H.Schneider(1), R.Stachanczyk(3), J.Schmidinger(1), R.Grau(3).
Zeitstrafen: TSG 5x 2min; HHV 2x 2min
Rote Karten: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Rau/Träger (HSB)

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TSV Bartenbach vs. 1.HHV 1 – 30:21

Nichts Zählbares und trotzdem nicht unzufrieden.

Nach schier endlos langer Coronapause ging es für die Rosensteiner endlich wieder um Punkte. Doch die Vorzeichen hätten schlechter kaum sein können. Tim Schmid und Dennis Berger fallen lange aus, Robin Grau und Hannes Schmid waren nicht verfügbar und zu allem Überfluss verletzte sich der letzte „alte Hase“ Jonas Schmidinger im Abschlusstraining. Verstärkt mit Handballteilzeitrentner Eugen Pahl und Bene Knödler aus der Zweiten ging es dennoch zum Mitfavoriten um die Meisterschaft TSV Bartenbach. Die Gastgeber hatten sich nicht nur auf dem Papier gut verstärkt, Rückkehrer Lukas Kauderer sowie der höherklassig erfahrene Thomas Grau (beide zuletzt TSB Gmünd) hatten den Weg an den „Bartenbeach“ gefunden, zudem werden die Göppinger Vorstädter trainiert von Ex-Profi Almir Mekic.

Eine hohe Hürde also für gebeutelte Heubacher – vorweg, es ging an diesem Tag nicht darum dieses Spiel zu gewinnen. Vielmehr war es das Ziel von Trainer und Mannschaft sich in der neuen Situation zu finden und so gut wie möglich Paroli zu bieten. Dies sollte auch gelingen, durch persönliche Betreuung von Grau und zeitweise auch Kauderer versuchten die Heubacher den Gastgebern das Leben schwer zu machen. Viele gute Aktionen auf beiden Seiten und ein unterhaltsames Spiel entwickelten sich, bei dem der TSV sich nach und nach absetzen konnte. Bei  17:11 wurden die Seiten gewechselt, doch gefühlt waren die Heubacher zu diesem Zeitpunkt die zufriedenere Mannschaft.

Nach der Pause keimte sogar kurz Hoffnung auf die Bartenbacher wirklich zu ärgern, doch aus einer 2-min Zeitstrafe für die Hausherren beim Stande von 18:13 konnten die Rosensteiner kein Kapital schlagen. Im Gegenteil, drei Gegentreffer in Folge zwangen die Heubacher Bank zur Auszeit. Obwohl dieser ein weiterer Ball im Heubacher Netz folgte konnten wir in der Folge wieder besser ins Spiel finden und den Rest der Partie ausgeglichen gestalten. Zwar konnten wir noch einmal per Kempa auf die gegnerische Moralbremse drücken, da jedoch vier Sekunden später die Partie beendet war, gab es am Endstand von 30:21 leider nichts mehr zu rütteln.

Ohne das Ergebnis und die eigenen Fehler aus den Augen zu verlieren, kann man den HHV Männern wenig Vorwurf machen, da zu allen Zeiten Kampf und Wille vorhanden waren, der Gegner war an diesem Tag einfach ein bis zwei Nummern zu groß. Nun gilt es das Gelernte schnellstmöglich aufzuarbeiten und mit Hochdruck, sowie vielleicht dem ein oder anderen Rückkehrer, auf das erste Heimspiel in zwei Wochen gegen die TSG Schnaitheim hinzuarbeiten.

Schiedsrichter Tim Wohlang vom TV Jahn Göppingen leitete die Partie sehr gut und unaufgeregt.

Es spielten: E.Pahl, J. Girrulat(Tor); V. Hieber, J. Hieber (1), M. Frey (5), M. Schmid (3), M. Fauser (2/1), C. Schäffer (1), D. Wanzek (4/2), L. Eckert, B. Knödler (3), H. Schneider (1), R. Stachanczyk (1).

Zeitstrafen: TSV 3x 2min; HHV 7x 2min
Rote Karten: HHV 1x (V.Hieber)

Schiedsrichter: Tim Wohlang (TV Jahn Göppingen)