1. Heubacher Handballverein e.V.
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Spielberichte 2025/2026

TV Bittenfeld 4 : 1. HHV – 26 : 30

Nach den jüngst souveränen Heimsiegen und dreiwöchiger Pause waren die Heubacher voll fokussiert, sich bei der Bundesligareserve auf Platz zwei zurückzuarbeiten. Neben den Langzeitverletzten musste man auf Hieber und Maier verzichten, was der Tiefe im Rückraum nicht gerade zuträglich war.

Die Bittenfelder traten wie in den meisten Spielen mit einem neuen, bunten Mix aus Jung und Alt an, sodass man vor der Partie nicht wirklich einschätzen konnte, was sie erwarten würde. Doch die HHVer legten los wie die Feuerwehr: Eine stabile Abwehr, ein guter Berger im Kasten und viel Wucht im Gegenstoß und im Angriff brachten eine 5:0-Führung nach fünf Minuten ein, die wenig später auf 7:1 erhöht wurde.

Die Gastgeber zogen die fast schon überfällige Auszeit und konnten dadurch tatsächlich besser ins Spiel finden. Hauptakteur war in dieser Phase leider der etwas unsichere Unparteiische; besonders Urbaniak war von den Bittenfeldern kaum zu halten und wurde mehrmals strafwürdig gestoppt, was allerdings nicht geahndet wurde. Die Heubacher konnten in der Phase auch nur bedingt überzeugen: Wenn Chancen herausgespielt wurden, fanden diese allzu oft nicht den Weg in den gegnerischen Kasten. Fast schon zwangsläufig kamen die Gastgeber wieder heran und mit einem mageren 10:12 ging es in die Pause. Die Heubacher hatten in den ersten sieben Minuten so viele Tore erzielt wie in der restlichen Halbzeit.

Der zweite Durchgang startete zunächst ausgeglichen. Bittenfeld verkürzte nach einem vergegebenen HHV-Siebenmeter auf ein Tor Abstand. Zum Ausgleich kam es jedoch nicht; die Rosensteiner konnten die Führung stets verteidigen. Nach guten 41 Minuten gab es schließlich die erste Disqualifikation gegen den TV, was die Heubacher zu nutzen wussten. Romero vom Siebenmeterpunkt und der stark aufspielende Spielmacher Fauser erhöhten wieder auf vier Tore Abstand (14:18).

Die Hausherren kamen noch einmal auf zwei Tore Abstand heran, dann jedoch war der Bann vollends gebrochen und Heubach konnte auf sechs Tore davonziehen (18:24, 51.). Die Gastgeber versuchten nun viel, kamen aber nicht mehr entscheidend heran. Am Ende siegten die HHV-Männer verdient mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und sichern sich so den Einzug ins Final Four der Bezirksligen am Vatertagswochenende. Am 2. Mai gastiert die SG Bargau/Bettringen zum Saisonabschluss unter dem Rosenstein.

HHV: J. Girrulat, D. Berger; F. Krieg, D. Höppner (1), H. Schneider (1), M. Frey (4), M. Fauser (5/2), M. Junker (2), T. Schmid, F. Zimmerle (1), E. Romero (5/4), T. Wahl, R. Grau (5), N. Urbaniak (6).

Schiedsrichter: Herbinger (HB Ludwigsburg)
Zeitstrafen: HHV 3x; TV 1x
Rote Karten: Fehlanzeige

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1. HHV : TSF Welzheim – 28 : 20

Am vergangenen Wochenende empfing unsere Erste Mannschaft die TSF Welzheim in heimischer Halle und zeigte von Beginn an eine konzentrierte Leistung, die am Ende in einem souveränen 28:20-Erfolg mündete.

Der HHV erwischte einen guten Start in die Partie. Nach dem frühen 1:0 durch Grau entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, doch bereits in der Anfangsphase zeichnete sich ab, dass die Hausherren an diesem Tag das spielbestimmende Team sein würden. Über Romero, Frey und erneut Grau setzte sich der HHV früh auf 7:3 ab. Vor allem die konsequente Chancenverwertung und eine stabile Defensive legten den Grundstein für die frühe Führung.

Auch in der Folge behielt Heubach die Kontrolle über das Spielgeschehen. Immer wieder gelang es, einfache Tore aus dem Positionsangriff sowie auch vom Siebenmeterpunkt zu erzielen. Fauser, Frey und ein stark aufspielender Grau bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Bis zur Halbzeit erspielte sich der HHV eine verdiente 15:9-Führung.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte unsere Erste nahtlos an die Leistung der ersten Hälfte an. Mit einem konzentrierten Lauf direkt nach Wiederanpfiff erhöhte man schnell auf 18:9 und sorgte damit früh für klare Verhältnisse.

Auch wenn sich im weiteren Verlauf einige Zeitstrafen auf beiden Seiten und kleinere Unkonzentriertheiten einschlichen, geriet der Heimsieg nie ernsthaft in Gefahr. Welzheim konnte den Rückstand zwischenzeitlich etwas verkürzen, doch der HHV hatte stets die passende Antwort parat.

In der Schlussphase ließ Heubach nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Den Schlusspunkt setzte Krieg per Siebenmeter zum 28:20-Endstand.

Am Ende steht ein auch in der Höhe verdienter Heimsieg, bei dem insbesondere die geschlossene Mannschaftsleistung sowie die starke Anfangsphase den Ausschlag gaben.

Es spielten: Fabian Krieg (1/1), Daniel Höppner, Heiko Schneider, Maximilian Frey (5), Moritz Fauser (6/4), Marvin Junker, Eloy Romero Bögler (7/3), Thorben Wahl, Fabian Zimmerle (1), Tim-Lorenz Schmid, Jannis Girrulat, Bernd Maier, Robin Grau (8)

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1. HHV : SG Weinstadt 3 – 34:15

Deutlicher Heimsieg gegen dezimierte Gäste

Am vergangenen Sonntag empfing der HHV die dritte Mannschaft der SG Weinstadt. Nach einem heißen Tanz im Hinspiel hatte man sich auf ein hartes Stück Arbeit gefasst gemacht, zumal man mit Personalproblemen im Rückraum zu kämpfen hatte. Die Gäste hatte es allerdings deutlicher schlimmer erwischt, gerade einmal neun Weinstädter, darunter zwei Torhüter, fanden den Weg unter den Rosenstein.

Trotz allem wollte man sich davon nicht beirren lassen und hatte sich vorgenommen den Turnaround vom letzen Spiel zu veredeln. Die Anfangsphase war von viel Nervosität geprägt. Geschlagene 6:21 Minuten mussten die Zuschauer auf das erste Tor der Partie warten, Zimmerle brachte die Heubacher in Front. Weinstadt glich zwar postwendend aus aber der Bann war nun gebrochen. Knapp drei Minuten später stand es bereits 5:1 für die Hausherren, bereits in dieser Frühphase wurde deutlich dass die Gäste dem Heubacher Tempospiel an diesem Tag nicht viel entgegenzusetzen hatten.

Nach einem Zwischenhoch der Gäste (6:3, 14.) zogen die Rosensteiner vollends die Zügel an und gingen bis zur 23. Spielminute scheinbar vorentscheidend mit 14:5 in Führung. Nun schaltete man merklich mehrere Gänge zurück die letzten Minuten des ersten Durchgangs gehörten den Remstälern. Fahrige Abschlüsse und inkonsquente Defensive, die sich zusätzlich noch mehrmals beim starken Girrulat im Tor bedanken durfte, brachten eine zwar deutliche aber irgendwie unbefriedigende 15:8 Halbzeitführung. 

Die Geschichte der zweiten dreißig Minuten ist schnell erzählt. Die Ronsenteiner brauchten zwar wieder kurz um sich zu akklimatisieren aber von den Gästen kam nicht mehr viel entscheidende Gegenwehr. 

Trotz teilweise hanebüchener Chancenverwertung seitens der Heubacher wurde das Spiel mit zunehmender Dauer immer deutlicher. Daran muss man in den nächsten Wochen weiterhin arbeiten. 

Am Ende konnte man sich in einer durchweg fairen Partie, in der Schiedsrichter Krieg Erwartungsgemäß keine Probleme hatte, viel Frust aus den letzten Wochen von der Seele schießen. 

Leider stellte sich im Nachhinein heraus dass Hieber eine Blessur davongetragen hatte, die ihn wohl die kommenden Wochen außer Gefecht setzten wird.

Am kommenden Samstag steht bereits das nächste Heimspiel gegen die TSF Welzheim auf dem Plan, die HHV Herren hoffen auf wieder auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen! 

Positiver Nebenaspekt war das durchaus gelungene Debut von Youngster Stakemeier in der ersten Mannschaft.

HHV: J.Girrulat; F. Stakemeier(2) H.Schneider(4), V.Hieber(4), M.Frey(7), B.Maier(2), M.Fauser(3),  M.Junker. T.Schmid(2), F.Zimmerle(3), E.Romero(5/3), T.Wahl(1), M.Werner(1).

Schiedsrichter: Holger Krieg(TV Mögglingen)
Zeitstrafen: HHV 2x; SG 2x
Rote Karten: Fehlanzeige

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HSG Sulzbach-Murrhardt : 1.HHV – 26:27

Am vergangenen Wochenende war unsere Erste bei der HSG Sulzbach-Murrhardt zu Gast – und konnte sich nach einer intensiven und umkämpften Partie den ersten Sieg des Jahres sichern.

Der Start in die Begegnung verlief dabei alles andere als optimal aus HHV-Sicht. Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Beginn und setzten sich früh auf 5:1 ab. Vor allem im Angriff tat sich der HHV zunächst schwer, das Runde im Eckigen unterzubringen. Nach knapp neun Minuten sah sich das Trainerteam daher früh zu einer Auszeit gezwungen – mit Wirkung.

In der Folge kämpften sich unsere Jungs Tor um Tor zurück in die Partie. Angeführt vom starken Junker arbeitete man sich über 5:3 und 5:5 wieder heran und konnte beim 5:6 erstmals selbst in Führung gehen. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem der HHV die Nase leicht vorne behielt und mit einer knappen 13:12-Führung in die Kabine ging.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie hart umkämpft. Heubach konnte sich zwischenzeitlich leicht absetzen, verpasste es jedoch, sich einen entscheidenden Vorsprung zu erzielen. Die Gastgeber blieben stets dran und glichen mehrfach aus.

In einer hektischen Schlussphase mit mehreren Zeitstrafen auf beiden Seiten bewies der HHV jedoch die nötige Nervenstärke. In den entscheidenden Minuten waren es vor allem Rückkehrer Maier, Frey und Hieber, die Verantwortung übernahmen und wichtige Treffer erzielten. So gelang es, sich kurz vor Schluss wieder eine knappe Führung zu erarbeiten. Trotz Unterzahl in der Schlussminute brachte der HHV den Vorsprung gerade so über die Zeit.

Am Ende steht ein hart erarbeiteter, aber verdienter 27:26-Auswärtssieg und damit der erste Erfolg im Jahr 2026 für unsere Erste. 🏆

Es spielten: Fabian Krieg (1), Heiko Schneider, Vinzenz Hieber (7/2), Maximilian Frey (5), Moritz Fauser (3/1), Marvin Junker (4), Eloy Romero Bögler (2), Thorben Wahl (2), Fabian Zimmerle, Jannis Girrulat, Bernd Maier (3), Jonas Schmidinger

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SC Korb : 1. HHV – 24:18

SC Korb – 1. HHV 24:18 (16:12)

Am späten Samstagabend tat sich der HHV von Beginn an schwer, in die Partie zu finden, und geriet früh in Rückstand. Zwar zeigte das Team Moral und konnte den Abstand mehrfach verkürzen, doch immer wieder verhinderten unnötige Ballverluste und fehlende Konsequenz im Abschluss eine Wende. Besonders schmerzlich war, dass der HHV zahlreiche gut herausgespielte Chancen ungenutzt ließ und selbst freie Abschlüsse zu selten im Tor unterbringen konnte.

In der ersten Halbzeit gelang es dem Gastgeber, sich immer wieder leicht abzusetzen, während der HHV dem Spiel hinterherlief. Vor allem im Angriff fehlte die nötige Durchschlagskraft, sodass es mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Pause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Der HHV investierte viel, kam jedoch weiterhin nicht zu der erhofften Effizienz vor dem gegnerischen Gehäuse. Gute Aktionen wurden zu selten belohnt, während Korb seine Möglichkeiten konsequent nutzte und den Vorsprung weiter ausbaute. In einzelnen Phasen blitzte zwar das Potenzial der Mannschaft auf, doch die nötige Konstanz blieb aus.

Am Ende steht eine verdiente Niederlage, bei der weniger die Leistung des Gegners als vielmehr die eigene Chancenverwertung den Ausschlag gab. Der HHV befindet sich damit weiterhin auf der Suche nach der Form und Leichtigkeit aus der Hinrunde. Nun gilt es, den Fokus auf saubere Abschlüsse und mehr Stabilität im Spiel zu legen, um in den kommenden Partien wieder erfolgreicher aufzutreten.

Es spielten: Daniel Höppner, Heiko Schneider, Maximilian Frey (8), Nils Urbaniak (4), Moritz Fauser (1/1), Marvin Junker, Eloy Romero Bögler (2), Thorben Wahl (1), Fabian Zimmerle (1), Tim-Lorenz Schmid (1), Dennis Berger, Robin Grau

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SG Schorndorf : 1. HHV – 30:23

Erste Saisonniederlage

Ohne alle nominellen Halblinken mussten die Rosensteiner vergangenen Samstag die Reise nach Schorndorf antreten. Mario Boffa und Benedikt Knödler aus der zweiten Mannschaft stießen dafür zum Team. Man war auf einen starken Gegner gefasst, verlief das Hinspiel doch lange auf Augenhöhe. Leider verpassten die Heubacher in vielerlei Hinsicht den Start in die Partie. In der Defensive ließ man sich allzu oft von spontanen Kreisanspielen vernaschen, offensiv fehlte es ganz offensichtlich an Wucht aus dem Rückraum. Leider  handelten sich die Rosensteiner zu allem Übel zu viele Zeitstrafen ein, zwischen der sechsten und der 16. Minute war man fast durchgehend in Unterzahl. Beim zwischenzeitlichen 7:1 nach knapp 10 Minuten gab es kaum Hoffnung auf Besserung doch durch einen Wechsel im Tor gelang es dem HHV das Momentum zu drehen. Vor allem die Defensive  funktionierte jetzt besser, so gelang es langsam aber sicher aufzuholen Bei 9:6 zur Mitte der ersten Halbzeit waren die HHV Herren wieder in Schlagdistanz. Wenig später konnte man nochmal eine Schippe auflegen und sogar mit 11:12 in Führung zu gehen (29.). Leider folgte nun eine eklatante Fehlentscheidung des sonst gut leidenden Schiedsrichters, statt mehr als deutlichem Schrittfehlers seitens Schorndorf hieß es Siebenmeter gegen den HHV plus Zeitsrafe gegen den beretis vorbelasteten Hieber. 

Nach dem Seitenwechsel nutzten die Hausherren die verbleibende  Überzahl souverän aus  und konnte sich wieder auf zwei Tore absetzen. Die Heubacher ließen nun zu viel liegen und verpassten es  immer wieder in Schlagdistanz zu bleiben, während  die Schorndorfer immer selbstbewusster auftraten. Eine Viertelstunde vor Schluss  warfen die  Heubacher nochmal alles nach vorne und versuchten den mittlerweile auf sechs Tore angewachsenen Vorsprung mittels offensiver Abwehrvariante noch einmal aufzuholen. Leider vergeblich, die Gastgeber zeigten sich gut vorbereitet auf die Heubacher Deckungsvariante. So blieb den Heubachern nichts anderes übrig als einen an diesem Tag stärkeren Gegner das Feld zu überlassen.

Leider verletzte sich Hieber in der bedeutungslosen Endphase der Partie, hoffen wir dass er bald zurückkehrt. 

HHV: J.Girrulat; D:Berger; F.Krieg(2), D.Höppner, H.Schneider(1), V.Hieber(6/3), M.Frey(5), M.Fauser(2), M.Junker(1). T.Schmid(1), F.Zimmerle(1), E.Romero(3/2), B.Knödler, M.Boffa(1).

Zeitstrafen: HHV 6x; SG 5x
Rote Karten: Fehlanzeige

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1. HHV : TV Bittenfeld 4

Gefühlter Sieg nach turbulentem Spiel!

Am Sonntagabend gastierte mit dem TV Bittenfeld 4 der direkte Tabellennachbar zum Spitzenspiel in der Heubacher Sporthalle. Ohne die verletzten Schäffer, Grau, Leide und Maier wartete eine umso schwerere Aufgabe auf unsere Jungs.

Der HHV markierte zwar durch Urbaniak den ersten Treffer der Partie, doch anschließend gehörte die Anfangsphase den Gästen, die ihrerseits drei Treffer in Folge erzielten und den HHV direkt unter Zugzwang brachten. Unsere Jungs fanden jedoch prompt eine Antwort: Durch einen Doppelschlag von Hieber sowie einen Treffer von Frey gelang bis zur 10. Spielminute der Ausgleich.
In der Folge entwickelte sich ein Spiel mit wenigen Toren. Die HHV-Defensive stand gut und ließ wenig zu. Offensiv erspielte man sich zwar zuverlässig hochkarätige Chancen, doch der starke Keeper der Gäste wusste ein ums andere Mal, wie er seinen „Kasten vernageln“ konnte. Durch einen unglücklichen Hüftwurf-Treffer unmittelbar vor der Halbzeitsirene gingen unsere Jungs mit einem Tor Rückstand in die Pause (10:11).

Mit dem Start in Halbzeit zwei konnte man aus Sicht der Rosenstein-Sieben kaum unzufriedener sein. Die Defensive zeigte sich fehleranfällig, während man offensiv kaum noch ein Bein auf den Boden brachte. Als sich dann auch noch Hieber nach einer verbalen Entgleisung die rote Karte abholte und sein Team für vier Minuten in Unterzahl brachte, schien das Spiel bereits zu kippen (12:16, 34. Spielminute). Die Gäste aus Bittenfeld nutzten die Überzahl geschickt aus und zogen weiter davon (14:20, 39. Spielminute).

Nun endlich wieder in Gleichzahl suchte unsere Erste nach Sicherheit im eigenen Spiel, die man vor allem in der Defensive wiederfand. Der Lauf der Gäste konnte zwar gestoppt werden, doch die Offensivbemühungen blieben weiterhin wenig ertragreich, sodass der Abstand von fünf Toren bestehen blieb, ehe die Gäste ihre erste Auszeit der zweiten Hälfte nahmen (17:22, 46. Spielminute).
Kurz darauf sah sich der HHV nach einer Zeitstrafe gegen Frey erneut mit einer Unterzahlsituation konfrontiert. Wie schon zuvor wussten die Gäste auch diese zu nutzen und bauten ihren Vorsprung bis auf sieben Tore aus (18:25, 50. Spielminute). Nun zog auch die Heubacher Bank die fällige Auszeit.

Bei noch zehn Minuten zu spielen und sieben Toren Rückstand entschied sich das Trainerteam für eine alte HHV-Variante der 4:2-Deckung, da man mit Blick auf den direkten Vergleich in Schlagdistanz bleiben wollte. Nach kurzer Eingewöhnung erwies sich diese Umstellung als echter Gamechanger. Die Gäste aus Bittenfeld hatten große Probleme, sich gegen die offensive Abwehrvariante Chancen zu erspielen, und unsere Jungs witterten Morgenluft. Immer wieder gelangen nun Ballgewinne und schnelle Tore.

Mit Beginn der 55. Spielminute war der HHV wieder voll am Drücker. Mit fünf Treffern in Folge durch Fauser, Krieg und Romero kam man tatsächlich bis auf ein Tor heran (26:27, 59. Spielminute). Die Gäste zogen daraufhin ihre letzte Auszeit (58:41), um sich nach nur zwei Treffern in zehn Minuten neu einzustellen.
Die letzte Minute des Spiels hatte aus neutraler Sicht einiges zu bieten: Die HHV-Defensive steht, die Gäste nehmen sich einen unüberlegten Abschluss, den Girrulat pariert. Ein langer Ball in Richtung des gestarteten Frey – abgefangen. Der TV Bittenfeld erneut im Aufbau, noch 30 Sekunden auf der Uhr. Es gelingt den Gästen, ihren Linksaußen freizuspielen, doch dieser vergibt. Auszeit HHV, noch neun Sekunden zu gehen bei einem Tor Rückstand.
Das Ziel der Ansprache war klar: Es musste noch ein Abschluss her. Der Schiedsrichter pfeift an, Girrulat spielt auf Romero an der Mittellinie. Zwei Spieler des TV verteidigen offensiv und öffnen so den Raum hinter sich. Romero passt auf Urbaniak, der bricht frei durch und trifft zum umjubelten Ausgleich mit der Schlusssierene.
Am Ende holt der HHV einen glücklichen Punkt gegen spielerisch starke Bittenfelder, der tabellarisch noch verdammt wichtig werden kann.

Nun gilt es für unsere Jungs, die Probleme der ersten 50 Minuten aufzuarbeiten und den Fokus auf die nächste schwere Aufgabe am kommenden Samstag um 20:00 Uhr bei der SG Schorndorf 2 zu richten.

Es spielten:
Krieg (5), L. Bittermann (1), Schneider, Hieber (2/1), Frey (7), Fauser (5/3), Junker, Romero Bögler (1/1), Zimmerle, Schmid (1), Berger, Girrulat, Urbaniak (5)

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1. HHV : HSG Sulzbach-Murrhardt – 37:17

Herbstmeister mit perfekter Hinrunde

Mit der HSG Sulzbach-Murrhardt gastierte zum Jahresabschluss der aktuell Letztplatzierte der Bezirksliga in der Heubacher Sporthalle. Vor nicht einmal zwei Wochen waren die Murrtaler bereits zum Bezirkspokalspiel zu Gast unter dem Rosenstein; mit einer Rumpftruppe waren sie seinerzeit chancenlos gegen den HHV. Ein anderes Bild zeigte sich dieses Mal bereits beim Aufwärmen: Die Gäste waren in Vollbesetzung angereist und hatten offensichtlich Revanche im Sinn. Auf Seiten der Rosensteiner hatte man eine Baustelle auf Rückraum links zu beklagen: Maier und Grau waren nicht einsatzbereit und Urbaniak ging angeschlagen in die Partie.

Das Spiel begann eher nach dem Geschmack der Gäste, die durch teilweise übermotivierte Härte zu glänzen wussten. Die fälligen Bestrafungen blieben leider meist aus, sodass sich ein Kampfspiel zu entwickeln schien. Nach zehn Minuten stand lediglich ein 3:3 zu Buche, der HHV nahm die erste Auszeit. Diese sollte Früchte tragen: Hieber sowie zweimal Frey brachten die Hausherren mit 6:3 in Front.

Die Gäste zogen nun ihrerseits den grünen Karton, konnten jedoch dem Tempo der Rosensteiner nichts Entscheidendes entgegensetzen. Immer wieder dasselbe Bild: Der starke Girrulat parierte den Ball und setzte seine Vorderleute mit teilweise sehenswerten Harpunen in Szene. Dauersprinter Frey erzielte so allein in der ersten Hälfte acht seiner am Ende zwölf Tore. Mit 17:9 ging es in die Pause – natürlich die Vorentscheidung.

Zur zweiten Halbzeit wurde kräftig durchgewechselt. Obwohl die Gäste die ersten beiden Tore markieren konnten, brachte dies keinen Bruch ins Heubacher Spiel. Im Gegenteil: Der HHV antwortete mit einem Fünf-Tore-Lauf und hatte die Partie nun endgültig für sich entschieden.

Unverständlicherweise behielten die Murrtaler ihr Credo bei, keinen Wurf aufs Tor ohne Ziehen oder Nachschlagen zuzulassen. Die Rosensteiner ließen sich allerdings nicht mehr beirren und holten sich den Sieg sowie die Herbstmeisterschaft mit sieben Siegen aus sieben Spielen.

Nach dem Spiel war natürlich noch Feiern mit den überragenden Fans angesagt. Weiter geht es für die HHV-Herren am 18.01.2026; es steht direkt das Topspiel gegen die zweitplatzierte vierte Mannschaft des TV Bittenfeld auf dem Plan.

HHV: J. Girrulat, D. Berger; F. Krieg (1), L. Leide, H. Schneider (3), V. Hieber (7/3), M. Fauser (6), T. Wahl, N. Urbaniak (3), M. Junker, E. Romero (3), C. Schäffer (2), F. Zimmerle, T. Schmid, M. Frey (12)

Schiedsrichter: Florian Kraft (ASA)
Zeitstrafen: HHV 2x, HSG 3x
Rote Karten: Fehlanzeige

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HSG Bargau/Bettringen 3 : 1.HHV – 18:39

HHV dominiert ungleiches Derby

Beim HHV hatte man sich auf einen heißen Tanz in der Bargauer Fein-Halle eingestellt, war doch nicht klar mit welcher Mannschaft die Gastgeber auftreten würden. Es sollte jedoch anders kommen, die HSG BB3 trat mit ihrem etablierten Team und ohne Goalgetter Schübel an. Die Rosensteiner waren von Beginn an deutlich überlegen, machten sich den Start in die Partie durch einige unnötige individuelle Fehler in der Abwehr jedoch unnötig schwer. Leider musste die Heubacher bereits in dieser frühen Phase auf Grau verzichten, der sich ohne gegnerischen Einfluss verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte. 3:5 stand es nach knapp sieben Minuten, dann startete der HHV seinen ersten Lauf und lag bereits drei Minuten später mit 3:9 in Front. Verbesserte Abwehrarbeit und schön vorgetragene Gegenstöße waren der Schlüssel zum Erfolg. Das Bild sollte sich in der Folge wenig ändern, in der 20. Minute markierte Romero die erste zehn Tore Führung zum 6:16. Nun ließen es die Heubacher etwas schleifen, gingen jedoch trotzdem mit einem vorentscheidenden 11:20 in die Halbzeit.

Die zweiten dreißig Minuten hatten fast schon Trainingsspielcharakter, die Rosensteiner erhöhten Tor um Tor ohne wirklich zu glänzen. Die Messe war merklich längst gelesen, im Schongang ging es Richtung sechsten Saisonsieg. Am Ende siegten die Heubacher mit 18:39 und das fühlte sich tatsächlich nicht deutlich genug an. Schiedsrichter Krieg leitete ein sehr faires Derby erwartet souverän. 

Kommenden Sonntag empfängt der HHV zum Jahresabschluss die HSG Sulzbach-Murrhardt und will in heimischer Halle die perfekte Hinrunde komplett machen.

HHV:
D.Berger; L. Leide, H.Schneider(2), V.Hieber(6), M.Frey(4) M.Fauser(10/1), C.Schäffer(2), M.Junker, E.Romero(2), N.Urbaniak(8), F.Zimmerle(2), T.Schmid(3), R.Grau.

Schiedsrichter: Holger Krieg (TV Mögglingen)
Zeitstrafen: HHV 3x; HSG 4x
Rote Karten: Fehlanzeige

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Spielberichte 2025/2026

Pokal: 1. HHV : HSG Sulzbach-Murrhardt – 39:15

Am späten Dienstagabend empfing unsere Erste die HSG Sulzbach-Murrhardt.

Der HHV kam hervorragend aus den Startlöchern und legte früh einen deutlichen Vorsprung vor. Eine stabile Abwehrarbeit sowie konsequent ausgespielte Tempogegenstöße sorgten dafür, dass die Rosenstein-Sieben das Spielgeschehen, gegen ersatzgeschwächte Gäste klar bestimmte. Über 10:3 und 14:5 ging es mit einer komfortablen 17:7-Führung in die Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Bild: Der HHV blieb sowohl im Positionsangriff als auch im Umschaltspiel die tonangebende Mannschaft. Die Gäste versuchten, trotz der dünnen Personaldecke, immer wieder Lösungen zu finden, kamen aber nur vereinzelt zum Torerfolg.

Mit zunehmender Spielzeit nutzte der HHV seine Breite im Kader, erhöhte stetig den Vorsprung und hielt das Tempo bis zum Schluss hoch. Der Treffer zum 39:15 setzte den Endpunkt eines Spiels, in dem die Heubacher in allen Mannschaftsteilen überzeugten.
Am Ende steht ein deutlicher und hochverdienter Heimsieg in einer fair geführten Partie, in der sich vor allem das schnelle Umschaltspiel und die kompakte Defensive als Schlüssel erwiesen.

Es spielten:
Luca Leide(2), Heiko Schneider, Vinzenz Hieber(2),
Fabian Krieg(3), Moritz Fauser(7), Christoph Schäffer(3), Marvin Junker, Eloy Romero Bögler(8), Thorben Wahl(3), Fabian Zimmerle(2), Tim-Lorenz Schmid, Dennis Berger, Jannis Girrulat, Nils Urbaniat(9)

Termine

Sommerfest
18.07.2026

Albfelscup
13.09.2026