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Niederlage nach phasenweise schwachem Spiel
Eine weitere Heimniederlage vor guter Kulisse mussten die Heubacher Bezirksligahandballer am vergangenen Sonntag hinnehmen. Mit dem Interims-Trainerduo Müller-Schmidinger, die den erkrankten Coach Werner vertraten, begann die HHV-Sieben eigentlich nicht schlecht und ging bis zur dritten Minute mit 2:1 in Führung. Dies sollte aber die letzte Führung in der gesamten Partie sein. Denn in der Folge taten sich die HHVer sehr schwer im gebundenen Spiel die Abwehr der Gäste zu überwinden und auch die Defensive war man immer öfter einen Schritt zu spät gegen die flinken Gästespieler. Zwar konnte man beim 2:4, 3:5 und 5:7 in der 13. Minute auf Schlagdistanz bleiben, doch danach gab es die erste, obligatorische Schwächephase der Rosensteiner. Ohne Durchschlagskraft und Courage auf Heubacher Seite zogen die Steinheimer auf 5:10 davon. Auszeit HHV in der 17. Minute. Danach wurde es etwas besser und man konnte in den nächsten Minuten auf 10:13 verkürzen. Was in den folgenden Minuten dann passierte, war nichts für die Heubacher Fanseele. Technische Fehler und schwache Abschlüsse der Hausherren in Serie nutzten die Albucher gnadenlos aus und zogen bis zur 29. Minute relativ locker auf 10:18 davon. Robin Grau war es schließlich vorbehalten den Bann zu brechen und den letzten Treffer zum 11:18 Halbzeitstand zu werfen.
Nach der Pause konnte es eigentlich nur noch besser werden, dachte man. Doch auch in den ersten Minuten von Abschnitt Zwei sah man das gleiche Bild und die Gäste konnten den klaren Vorsprung bis zum 14:22 halten. Erst jetzt stabilisierte sich die HHV-Sieben ein wenig und konnte über 16:22 auf 18:23 in der 43. Minute etwas herankommen. Die nächsten Minuten passierte nichts aufregendes und das Spiel plätscherte mehr oder weniger dahin. Die Gäste versuchten ihren Vorsprung zu verwalten und hatten bis zum 19:26 in der 49. Minute alles im Griff. Was man den Heubachern positiv anrechnen musste, war die Tatsache, dass man sich zu keiner Zeit aufgab und trotz des klaren Rückstands weiter fightete. Und tatsächlich gehörten die letzten 10 Minuten den HHVern. Die wohl einen Gang zurückschaltenden Gäste vertändelten jetzt etliche Bälle und die Rosensteiner konnte bis zur 55. Minute auf 22:26 verkürzen. Als es wenig später nicht gelang, den nächsten Ballgewinn und den daraus resultierenden Konter zu verwerten und auf drei Tore heranzukommen, schien der Widerstand des HHV irgendwie gebrochen. Denn obwohl es Grau in der 58:21 Spielminute doch noch gelang auf 24:27 zu stellen, entfachte es auf dem Platz und auf den Tribünen keine Emotionen und keine Hoffnung mehr. Den Gästen war es schließlich vorbehalten, die letzten beiden Treffer zum 24:29 Endstand zu erzielen. Unterm Strich wäre mit etwas mehr Selbstvertrauen wahrscheinlich mehr drin gewesen.
1.HHV: Berger (Tor), Girrulat (Tor), Betz, Eckert (1), Fauser (3), M. Frey (6), Wanzek (5/5), Schneider, Schäffer (4), Pasler (1), H. Schmid, J. Hieber, V. Hieber, Grau (4).
Schiedsrichter: Kraft, Aalen-Wasseralfingen und Kraft, Söflingen
Zeitstrafen: 1.HHV: 2, TVS: 4
Rote Karten: 1.HHV: 0 – TVS: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 5/5 verwandelt, TVS: 5/5 verwandelt

Unser Vereinsmitglied Anton Bahtinov, Familie Kimmel und Ludmila Sulima unterstützen die Menschen in der Ukraine und Ihr könnt euren Teil dazu beitragen. Wie? Durch das Lesen der folgenden Worte der Organisatoren erfahrt ihr wie!
Liebe Mitglieder*innen des 1. Heubacher Handballvereins,
liebe Mitbürger*innen von Heubach,
liebe Mitmenschen
Wir alle kennen die schrecklichen Bilder vom Krieg in der Ukraine, die uns fast den ganzen Tag im Fernsehen erreichen.
Es ist erschreckend, wie schnell sich eine vermeintlich stabile Situation innerhalb Europas in ein nicht für möglich gehaltenes, schreckliches Szenario verändert hat.
Wir sehen, wie zigtausende Menschen, meist Frauen mit ihren Kindern, die bisher ein friedliches und organisiertes Leben in einem freien Land geführt haben, plötzlich auf der Flucht vor Bomben und Zerstörung sind und nur das Wenigste mitnehmen konnten. Sie flüchten in eine ungewisse Zukunft und ohne zu wissen, wo sie möglicherweise Unterkunft und Schutz erhalten. Die Männer bleiben in der Ukraine zurück und kämpfen einen ungleichen Kampf für ihr Land und die Freiheit vor Unterdrückung und Diktatur.
Sie kämpfen diesen Kampf auch für uns, die Länder in Europa, die genauso schnell ins Visier dieses machtbesessenen Diktators kommen können.
Sowohl Ludmila als auch meine Frau Irina sind durch ihre verwandtschaftlichen Beziehungen in ihr Heimatland Ukraine natürlich mental und emotional noch mehr betroffen, als wir alle. Umso größer ist bei ihnen natürlich die Sorge um die ungewisse Zukunft und der Wille, in irgendeiner vernünftigen Weise helfen zu wollen.
Wir können den Krieg nicht beenden, aber wir können zumindest versuchen, die Not der flüchtenden Frauen mit ihren Kindern und alten Menschen durch gezielte Hilfsmaßnahmen und Spenden etwas zu lindern.
Die Hilfsbereitschaft in den Nachbarländern zur Ukraine, in denen sie zunächst stranden ist groß, aber aufgrund der enormen Flüchtlingszahl natürlich auch begrenzt. Wir alle sollten die Tatsache, dass wir noch in Frieden und Freiheit leben dürfen aufgrund der Vorkommnisse nicht mehr als selbstverständlich ansehen.
Ich schreibe Ihnen, weil ich glaube, dass es Ihnen allen genauso geht und sie in irgendeiner Weise Hilfe leisten möchten. Viele haben sicher schon durch ihre Spende bei gut organisierten Hilfsorganisationen ihren Teil der Unterstützung geleistet. Dafür meinen herzlichen Dank
Ludmila, meine Frau Irina und ich haben uns entschlossen, ganz gezielt Hilfe zu leisten, indem wir, für die auf der Flucht befindlichen Menschen, die wichtigsten und nützlichsten Dinge sammeln und gezielt vor Ort bringen.
Nicht zuletzt aufgrund der kalten Temperaturen werden hauptsächlich:
benötigt. Wenn Sie uns und die Menschen in der Ukraine unterstützen möchten, können Sie Ihre Hilfsgüter gerne bei Ludmila oder uns abgeben. Wir organisieren den Transport direkt ins Hilfsgebiet.
Unabhängig von Sachspenden sammeln wir auch Geld, um damit die Dinge zu kaufen (Windeln, Baby- und Kindernahrung, Medikamente u.a.), die bei Ihnen zuhause vermutlich nicht in dem Maße vorhanden sind, wie sie gebraucht werden.
Ich habe dazu bei Paypal ein Spendenkonto mit dem Stichwort „Ukraine“ eingerichtet, auf das Spenden eingezahlt werden können.
https://www.paypal.com/pools/c/8HCWjwgXRi („Ukraine“)
Gerne können Sie Geldspenden auch direkt bei Ludmila oder uns abgeben oder in einem Briefkuvert in den Briefkasten werfen. Dann bitte deutlich Ihren Namen darauf schreiben. Wir wollen alle eingehenden Spenden auflisten und garantieren selbstverständlich eine ordnungsgemäße Verwendung.
Wir danken Ihnen jetzt schon für Ihre Hilfsbereitschaft.
Für Rückfragen bin ich unter 0162/9321821 für Sie erreichbar.
Liebe Grüße
Walter und Irina Kimmel

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Ein Rückraum, der keiner war …….
Eigentlich hätte unsere „Zweite“ nach dem Sieg in Schnaitheim völlig unbeschwert nach Bolheim reisen können, aber dann war doch ein wichtiger Ausfall zu verzeichnen, denn Trainer Jonas Schmidinger konnte nicht mit von der Partie sein. Zwar waren Benedikt Knödler, Daniel Engert und Michael Schlenker wieder mit dabei, doch Linkshänder Jacky Mai und Bene Frey fehlten und genau dieses Fehlen war dann sehr gewichtig.
Das Spiel begann zunächst recht gut für die Rosensteiner, als Marius Deininger das 0:1 markierte. Doch es zeigte sich bereits jetzt, dass in unserem Rückraum und da besonders auf Halblinks während der gesamten Begegnung absolut nichts ging. Mindestens zehnmal wurde freistehend, aber hirnlos so geworfen, dass die einheimischen Torhüter keinerlei Mühe hatten, diese Bälle zu fangen. Auch eine Auszeit der Interimstrainer Felix Bittermann und Marvin Junker in der 13. Minute konnte daran nichts ändern und die zusätzlichen technischen Fehler taten dann noch das Ihrige. Dass der Rückstand in der 19. Minute beim 10:6 erst vier Treffer betrug, war nur der ebenfalls nicht optimalen Leistung der Einheimischen zu danken und zeigt, dass bei diesem Spiel mehr drin gewesen wäre. Bezeichnend auch, dass die Heubacher eine doppelte Überzahl in der 21. Minute kaum nutzen konnten und sich sogar noch einen Gegentreffer einhandelten. Trotz eines verworfenen 7-Meters und durch eine ansprechende Leistung unserer Torhüter stabilisierten sich dann die Rosensteiner und beim 13:13 Halbzeitstand keimten wieder leise Hoffnungen auf.
Nach Wiederanpfiff war es wieder unsere Truppe, die durch Tim Fuchs in Führung gehen konnte; die weiteren 29 Minuten sahen dann beide Teams auf Augenhöhe (so viel nochmals zur „Spielqualität“). Beim 19:19 in der 51. Minute vergaben wir einen weiteren Strafwurf, der uns dann noch sehr weh tun sollte, denn in den folgenden fünf Minuten übertrafen sich beide Teams mit technischen Fehlern und ausgelassenen Torchancen. Die erneute Führung der Hausherren konterte Dani Engert in der 57. Minute nochmals zum 20:20; das folgende Tor der Einheimischen war dann allerdings das Letzte und somit Entscheidende in der Begegnung.
Mit dieser Niederlage dürfte die kleine Chance auf den „Platz an der Sonne“ wohl vergeben sein; das Beste an diesem Spiel ist, dass es wenigstens als schlechtes Beispiel dienen kann. Das nächste Spiel der „Zweiten“ ist am Samstag, 12.03.2022 um 17:45 Uhr in der heimischen “Fiete-Werner-Arena“ gegen die Reserve des Heidenheimer SB. Dann kann die „Zweite“ alles das besser machen, was im letzten Spiel „versemmelt“ wurde und unsere treuen Zuschauer wieder versöhnen. Schiedsrichter Andreas Höfel vom TV Brenz leitete das Spiel gut.
Für den HHV waren im Einsatz:
Eugen Pahl (Tor), Mike Bäumler (Tor), Mike Decker, Tim Fuchs (4), Tobias Janzen, Michael Schlenker (8), Benedikt Knödler, Marius Deininger (1), Oliver Pasler (4), Bernd Maier, Martin Werner, Maxi Schmid und Daniel Engert (3).

HANDBALL-WARS Episode IX – Das Imperium schlägt zurück
Nachdem der 3. Heubacher Handball-Jedi-Orden in der Spieltags-Episode II einen umjubelten Punktgewinn gegen das Schnaitheimer Handball-Imperium feiern konnte, mussten die mutigen Helden nun zur Rückspiel-Schlacht auf den Planeten Ballspielhalle Schnaitheim reisen.
Da der 3. Heubacher Handball-Jedi-Orden wie so oft verschiedenste intergalaktische Missionen zu erfüllen hatte (unter anderem kämpften mehrere Helden gegen Darth Corona und seinen neuen Padawan Darth Omikron), konnte der weise Handball-Jedi-Meister Yodarv nur eine kleine, aber elitäre Kampftruppe um sich scharen.
Bereits vor Anpfiff der Schlacht wurde zudem offenbar, dass das Schnaitheimer Handball-Imperium sich für die im Hinspiel erlittene Schmach um jeden Preis rächen wollte, denn der dunkle Imperator höchstpersönlich, Darth Pommerenke, stand zusammen mit einer übermächtigen Horde Klonhandballer auf dem Spielfeld. Meister Yodarv versuchte, die sichtlich nervösen Helden zu beruhigen: „Zusammen ihr den dunklen Imperator besiegen könnt. An die intergalaktischen Spielzüge ihr euch erinnern müsst. Und in jedem Fall viel Spaß haben ihr sollt. Möge die Macht mit euch sein!“
Leider jedoch hatte Darth Pommerenke das Visier seines Laserschwert-Wurfarmes auch an diesem Tag richtig eingestellt und so gerieten die Heubacher, angeführt von Feluke Skywalker, schnell mit 0:5 in Rückstand. Vor allem der weise und mächtige Hüter des Tores, Meister Tobi-Wan Kenobi, wurde von der Verteidigung nicht ausreichend beim Duell gegen Darth Pommerenke unterstützt.
Beim Stand von 6:19 konnte mit dem intergalaktischen Kampfgericht eine kurze Gefechtspause ausgehandelt werden, in der Meister Yodarv von einer uralten Prophezeiung erzählte: „In dunkelster Stunde Han Dueni erscheinen und das Spiel zum Guten wenden noch wird. Maximal 15 Tore der Rückstand hierfür betragen darf.“
Und tatsächlich keimte noch einmal neue Hoffnung auf, als Han Dueni in der 2. Halbzeit in das Kampfgeschehen eingriff und mit Überlichtgeschwindigkeit auf der rechten Außenbahn unterwegs war. Auch Antokin Skywalker und Qui-Gon Jack im Angriff sowie Chewpatrick in der Abwehr steigerten sich im Vergleich zur ersten Halbzeit. Beim Stand von 15:33 ordnete Meister Yodarv dennoch sicherheitshalber den Rückzug an, da ein Sieg an diesem Tag nicht mehr wahrscheinlich war.
Jedi des Tages und damit neuer Träger des MWP-Pokals, benannt nach dem weisesten und mächtigsten Handball-Jedi aller Zeiten, wurde Meister Qui-Gon Jack.
Die Macht war mit:
Feluke Skywalker Bittermann, Antokin Skywalker Raisch, Qui-Gon Jack Mai, R2DTim Fuchs, C-3PRafi Maier, Macius Windu Deininger, Yodarv Junker, Han Dueni Engert, Stef Stef Binks Gediga, Chewpatrick Schneider, Tobi-Wan Kenobi Müller

Weitere Klatsche gegen den Tabellenzweiten
Aber so deutlich wurde es erst in der Schlussphase. Es ging zunächst gut los für die Heubacher. Girrulat konnte in der ersten Minute einen Siebenmeter parieren und Grau sorgte im Gegenzug für die 1:0 Führung. Nach dem Ausgleich des TSV konnte Youngster Vinz Hieber seine Farben in der vierten Minute beim 2:1 in zum letzten Mal Führung werfen. Diese Führung hielt bis zur fünften Minute, doch danach übernahm der Tabellenzweite das Kommando. Nach einigen technischen Fehlern und wenig überzeugenden Abschlüssen des HHV konterten die Staren die Rosensteiner mit ihren schnellen Spielern aus und gingen mit einem Fünf-Tore-Lauf bis zur zwölften Minute mit 2:7 in Führung. Erst jetzt, nach einer Auszeit von Trainer Werner, konnten die Hausherren den Lauf des Gegners stoppen und durch Frey und einen Siebenmeter von Wanzek auf 4:8 verkürzen. Nachdem der starke Heininger Welz, der dem HHV alleine 17 Tore einschenkte, zuerst einen Siebenmeter zum 4:9 verwandelte und wenig später einen weiteren Siebenmeter verwarf, brach die beste Phase des HHV an. Die Abwehr arbeitete aggressiv und die Ballgewinne konnten endlich einmal im Kasten der Staren versenkt werden. So war man bis zu 20. Minute beim 7:9 wieder auf Schlagdistanz. Bis zum 9:11 in der 25. Minute war man noch gut im Spiel, doch leider verschlief man die letzten fünf Minuten des ersten Abschnitts und die Heininger konnten bis zur Halbzeit auf 10:14 davonziehen.
Nach der Pause versuchten die HHVer natürlich, an die gute Phase mitte der ersten Hälfte anzuknüpfen. Doch das gelang nur bedingt und die Gäste konnten bis zur 34. Minute auf 11:16 erhöhen. Erst jetzt kamen die Rosensteiner wieder besser ins Spiel und stellten durch Grau, Jakob Hieber und einen weiteren verwandelten Strafwurf von Wanzek wieder den 14:16 Anschluss her. Leider blieb das Heubacher Spiel in der Folge weiter fehlerhaft und man agierte aus dem gebundenen Angriff ideenlos und ohne Durchschlagskraft. So konnten die Heininger bis zur 45. Minute wieder auf fünf Tore zum 16:21 erhöhen. Als dann Heubachs Wanzek mit seiner, zumindest diskussionswürdigen dritten Zeitstrafe vorzeitig vom Feld musste, war der Widerstand der HHVer gebrochen. Zwar konnte Schäffer danach noch einmal auf 17:21 verkürzen, doch danach ging gar nichts mehr auf Heubacher Seite. Die Defensive inklusive Torhüter bekamen keinen Ball mehr zu fassen und die halbherzigen Offensivbemühungen prallten an der Defensive des Gegners ab. So war spätestens beim 19:26 in der 55. Minute das Spiel endgültig entschieden. Leider begannen die Heubacher Protagonisten jetzt zu resignieren und fingen sich bis zum Spielende unnötig viele Gegentore zum ernüchternden 21:30 Debakel ein. Eine bittere Niederlage die in ihrer Entstehung ein Weckruf sein muss. Denn mit solchen Aussetzern wie in weiten Teilen der zweiten Hälfte, kann man in der Bezirksliga kaum bestehen.
1.HHV: Pahl (Tor), Girrulat (Tor), Betz (2), Eckert, Schneider, M. Frey (3), Wanzek (5/5), Schäffer (1), M. Schmid, H. Schmid, J. Hieber (2), V. Hieber (2), Grau (6).
Schiedsrichter: Deibert, Hüttlingen
Zeitstrafen: 1.HHV: 5, TSV: 2
Rote Karten: 1.HHV: 1 – TSV: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 5/5 verwandelt, TSV: 8/6 verwandelt

HHV-Rumpftruppe auf verlorenem Posten
In einem denkwürdigen, weil sehr ungleichen Spiel, trat ein bunt gemischtes Häuflein noch einsatzbereiter HHV-Handballer gegen den ambitionierten Tabellenführer aus Treffelhausen an und war von vorneherein chancenlos. Ohne „zehn“ Spieler aus dem aktuellen Kader, dafür mit wackeren Aushilfsspielern aus der zweiten und dritten Mannschaft versuchte man, die unlösbare Aufgabe mit Anstand über die Bühne zu bringen. Und gleich zu Beginn schienen sich die schlimmsten Befürchtungen zu bewahrheiten. Die nicht eingespielte Heubacher Resterampe machte viele einfache technische Fehler und war im Abschluss saft- und kraftlos. Die Treffelhausener bestraften das mit ersten und zweiten Wellen gnadenlos und so stand es nach 13 Minuten schon 10:1 für den Tabellenführer. Auszeit Heubach. Und die zeigte in den kommenden Minuten tatsächlich Wirkung. Die HHV-Abwehr stand jetzt viel besser, und konnte den gebundenen Angriffsversuchen des TVT Paroli bieten. Im Gegenzug konnte man durch Frey und 2x Vinz Hieber auf 12:4 etwas verkürzen. Leider wurde kurz danach der Siebenmeter für Heubach nicht verwandelt und der Mini-Lauf des HHV war schon wieder beendet. Als sich dann zu allem Überfluss auch noch der letzte etatmäßige Rückraumspieler Grau verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte, war es für die Rosensteiner noch schwieriger, etwas zu reißen. Es kam, wie es kommen musste. Die Älber zogen die Zügel wieder an und erhöhten bis zur Halbzeit auf 18:7.
Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Die HHVer kämpften wacker weiter und versuchten das Ergebnis nicht noch deutlicher werden zu lassen. Doch bis zum 24:8 in der 40. Minute waren die Heubacher chancenlos. Gästecoach Werner nutzte jetzt die Möglichkeit etwas auszuprobieren und ließ mit 7 Feldspielern agieren. Doch auch diese Maßnahme brachte wenig Ertrag und die Hausherren erhöhten bis zur 49. Minute auf 29:11. Trotz dieses deutlichen Rückstands rackerten die dezimierten HHVer unermüdlich weiter, konnten ein paar schöne Tore herausspielen und so die letzten zehn Spielminuten ausgeglichener gestalten. Am Ende stand ein mehr als deutliches 33:15 auf der Anzeigetafel. Doch total unzufrieden war man im Heubacher Lager nicht. Denn die kämpferische Einstellung stimmte und man versuchte trotz aller Unterlegenheit immer dagegen zu halten.
1.HHV: Berger (Tor), Bär, Junker, M. Frey (2), Decker, Fuchs (1), Schmidinger (2), Schneider (3), J. Hieber (2), V. Hieber (4), Grau (1).
Schiedsrichter: Deibert und Linsenmaier, SG Hofen-Hüttlingen
Zeitstrafen: 1.HHV: 1, TVT: 2
Rote Karten: 1.HHV: 0 – TVT: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 2/0 verwandelt, TVT: 2/2 verwandelt

HHV verliert nach phasenweise schwacher Leistung
Nicht wiederzuerkennen, im Vergleich zur guten Leistung gegen Bartenbach, war die erste Männermannschaft des HHV gegen die TSG Schnaitheim. So agierte man vor allem in der zweiten Hälfte sehr fehlerhaft und schenkte ein lange Zeit ausgeglichenes Spiel leichtfertig ab. Gleich zu Beginn gingen die Rosensteiner durch Grau mit 0:1 in Führung um dann bis zur siebten Minute mit 3:1 ins Hintertreffen zu geraten. In seiner jetzt besten Phase gelang es dem HHV zunächst durch Betz und Frey zu egalisieren und in der Folge durch Grau, Betz, Frey und Wanzek selbst mit 4:7 in Führung zu gehen. Gespielt waren 16 Minuten und alles schien für Heubach zu sprechen. Doch was dann mit den HHVern passierte blieb den zahlreichen Schlachtenbummlern ein Rätsel. Die bis dahin stabile Abwehr um einen guten Berger im Kasten, ließ sich in der Folge ein ums andere Mal zu leicht düpieren. Und auch in der Offensive produzierte man viele Fahrkarten und technsche Fehler. So drehten die Hausherren das Spiel und gingen ihrerseits bis zur 20. Minute wieder mit 9:7 in Führung. Doch der Kampfgeist stimmte bei den Rosensteinern und man konnte durch Frey und einen Siebenmeter von Dome Wanzek zum 9:9 ausgleichen. Dann die spielentscheidende Szene, als Frey versuchte einen Konter der TSG abzulaufen und für diese Aktion zuerst zwei Minuten und dann doch den roten Karton gezeigt bekam. Eine sehr harte, aber durchaus regelkonforme Strafe. Der sowieso schon dezimierte Kader des HHV wurde so weiter geschwächt und kassierte bis zur Halbzeit noch zwei Treffer zum 11:9 Pausenstand.
Neu eingestellt versuchten die Heubacher, sich nach der Halbzeit auf die neue Situation einzustellen, was zu Beginn überhaupt nicht gelang. Die Offensive hatte aus dem gebundenen Spiel weiter wenig Durchschlagskraft und die Hausherren zogen binnen drei Minuten auf 13:9 und wenig später 14:10 davon. Erst jetzt konnte man den Lauf der keineswegs fehlerfrei aufspielenden Schnaitheimer stoppen und durch Grau und Betz auf 14:12 verkürzen. Doch ab diesem Zeitpunkt ging nichts mehr auf Heubacher Seite und man bekam keine Zugriff mehr auf Spiel und Gegner. So kassierten die Heubacher in der Folge etliche Zeitstrafen, musste drei Tore am Stück schlucken und die Schnaitheimer zogen über 17:12 auf 19:14 in der 47. Minute davon. Eine Vorentscheidung. Denn die HHVer leisteten sich auch danach zu viele technische Fehler oder versuchten mit Halbchancen zum Erfolg zu kommen. Als zu allem Überfluss dann die Heubacher Bank auch noch eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam und kurze Zeit später zwei weitere HHV-Spieler von dem, sehr einseitig Strafminuten verteilenden Gespann an der Pfeife, auf die Bank geschickt wurden, konnte die TSG bis auf 22:14 davonziehen. Das Spiel war entschieden. Die letzten 10 Minuten konnten die tapfer kämpfenden Rosensteiner dann bis zum 25:19 Endstand ausgeglichen gestalten. Alles in Allem eine verdiente Niederlage. Aber mit einer Leistung wie vor einer Woche wäre es möglich gewesen, etwas zählbares mit nach Heubach zu nehmen.
1.HHV: Berger (Tor), Girrulat (Tor), Betz (5), Eckert, Schneider (1), M. Frey (3), Wanzek (5/4), Fauser, Schmidinger, J. Hieber (1), V. Hieber, Grau (4).
Schiedsrichter: Stadelmaier und Damm, Handball Team Staufen
Zeitstrafen: 1.HHV: 8, TSG: 4
Rote Karten: 1.HHV: 1 – TSG: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 4/4 verwandelt, TSG: 6/3 verwandelt

Viel Helligkeit, aber auch Schatten beim Spiel unserer „Zweiten“
Am letzten Samstag war der „Rosensteiner Tag“ in der Ballspielhalle angesagt, denn alle drei Heubacher Teams trafen auswärts auf die Mannschaften der TSG Schnaitheim.
Aber Corona und sonstige Sportverletzungen machten es allen Rosensteiner Trainern und damit auch Jonas Schmidinger nicht leicht, schlagkräftige Teams „auf die Platte“ zu bringen. Trotzdem konnte man eine fast voll besetzte Heubacher Bank sehen, allerdings fehlten unsere Stammspieler Benedikt Knödler und Michael Schlenker. Aber man sah auch ein altbekanntes Gesicht wieder auf Seiten der Gäste, denn Jacky Mai zog nach langer Zeit wieder das schwarze Trikot an und zeigte, dass er fast nichts verlernt hatte.
Das Spiel begann zunächst recht gut für die Rosensteiner, die in den ersten Minuten durch Martin Werner und Jacky Mai mit 0:2 in Führung gehen konnten. Doch der Traum dauerte vor allem durch eine Unzahl von vergebenen guten Möglichkeiten nicht lange; vor allem der durchschlagskräftige Halblinke Lasse Kopp durfte zunächst nach Belieben agieren und dadurch konnten die Einheimischen das Spiel offen gestalten. In der 24. Minute erzielte Oliver Pasler unsere 9:8 Führung, doch danach war bis zur Halbzeit „Funkstille“ bei den
Rosensteinern. Da allerdings die Einheimischen aufgrund unserer jetzt recht guten Defensive auch nicht viel zustande brachten und nur drei Treffer markierten, ging es mit einem 9:11 Rückstand in die Pause.
Nach Wiederanpfiff wogte das Spiel wieder hin und her und das einzig erwähnenswerte waren zwei Zeitstrafen gegen die Einheimischen und eine gegen Bene Frey. In der 43. Minute konnte die „Zweite“ durch zwei Pasler-Tore mit dem 15:15 erstmals wieder ausgleichen und danach kam dann die Zeit von Keeper Eugen Pahl, der in der Folgezeit sein „Heiligtum“ buchstäblich „vernagelte“. In der Offensive dankten es ihm seine Mitspieler, da sie jetzt endlich die Chancen auch kompromisslos in Tore umsetzten. Nur kurz unterbrochen durch eine abermalige Zwangspause von Bene Frey, spielten und trafen in den letzten sieben Minuten nur noch die Gäste, so dass bei der Schlusshupe ein verdienter 17:25 Auswärtssieg der Rosensteiner auf der Anzeigetafel zu sehen war.
Mit diesen zwei Punkten scheint das Abstiegsgespenst wohl endgültig verscheucht worden zu sein; trotzdem darf die Truppe nicht nachlassen, um sich die kleine Chance auf den „Platz an der Sonne“ zu erhalten. Die nächste Möglichkeit, unser Spiel zu optimieren, ist beim nächsten Spiel am Samstag, 20.02.2022 um 17:15 Uhr in der Buchfeldhalle in Bolheim gegen die Reserve der SG Herbrechtingen/Bolheim. Die „Zweite“ hofft, dass sich doch einige unserer Zuschauer auf den Weg ins Brenztal aufmachen werden, um das Team lautstark zu unterstützen.
Schiedsrichter Daniel Bühler von der HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf leitete das Spiel souverän.
Für den HHV waren im Einsatz:
Eugen Pahl (Tor), Mike Bäumler (Tor), Mike Decker (1), Tim Fuchs (2), Julian Bär, Benedikt Frey (4), Felix Bittermann, Marius Deininger, Oliver Pasler (3), Bernd Maier (5), Martin Werner (6), Patrick Schneider und Jacky Mai (4).