1. Heubacher Handballverein e.V.

TSV Bartenbach vs. 1.HHV 1 – 30:21

Nichts Zählbares und trotzdem nicht unzufrieden.

Nach schier endlos langer Coronapause ging es für die Rosensteiner endlich wieder um Punkte. Doch die Vorzeichen hätten schlechter kaum sein können. Tim Schmid und Dennis Berger fallen lange aus, Robin Grau und Hannes Schmid waren nicht verfügbar und zu allem Überfluss verletzte sich der letzte „alte Hase“ Jonas Schmidinger im Abschlusstraining. Verstärkt mit Handballteilzeitrentner Eugen Pahl und Bene Knödler aus der Zweiten ging es dennoch zum Mitfavoriten um die Meisterschaft TSV Bartenbach. Die Gastgeber hatten sich nicht nur auf dem Papier gut verstärkt, Rückkehrer Lukas Kauderer sowie der höherklassig erfahrene Thomas Grau (beide zuletzt TSB Gmünd) hatten den Weg an den „Bartenbeach“ gefunden, zudem werden die Göppinger Vorstädter trainiert von Ex-Profi Almir Mekic.

Eine hohe Hürde also für gebeutelte Heubacher – vorweg, es ging an diesem Tag nicht darum dieses Spiel zu gewinnen. Vielmehr war es das Ziel von Trainer und Mannschaft sich in der neuen Situation zu finden und so gut wie möglich Paroli zu bieten. Dies sollte auch gelingen, durch persönliche Betreuung von Grau und zeitweise auch Kauderer versuchten die Heubacher den Gastgebern das Leben schwer zu machen. Viele gute Aktionen auf beiden Seiten und ein unterhaltsames Spiel entwickelten sich, bei dem der TSV sich nach und nach absetzen konnte. Bei  17:11 wurden die Seiten gewechselt, doch gefühlt waren die Heubacher zu diesem Zeitpunkt die zufriedenere Mannschaft.

Nach der Pause keimte sogar kurz Hoffnung auf die Bartenbacher wirklich zu ärgern, doch aus einer 2-min Zeitstrafe für die Hausherren beim Stande von 18:13 konnten die Rosensteiner kein Kapital schlagen. Im Gegenteil, drei Gegentreffer in Folge zwangen die Heubacher Bank zur Auszeit. Obwohl dieser ein weiterer Ball im Heubacher Netz folgte konnten wir in der Folge wieder besser ins Spiel finden und den Rest der Partie ausgeglichen gestalten. Zwar konnten wir noch einmal per Kempa auf die gegnerische Moralbremse drücken, da jedoch vier Sekunden später die Partie beendet war, gab es am Endstand von 30:21 leider nichts mehr zu rütteln.

Ohne das Ergebnis und die eigenen Fehler aus den Augen zu verlieren, kann man den HHV Männern wenig Vorwurf machen, da zu allen Zeiten Kampf und Wille vorhanden waren, der Gegner war an diesem Tag einfach ein bis zwei Nummern zu groß. Nun gilt es das Gelernte schnellstmöglich aufzuarbeiten und mit Hochdruck, sowie vielleicht dem ein oder anderen Rückkehrer, auf das erste Heimspiel in zwei Wochen gegen die TSG Schnaitheim hinzuarbeiten.

Schiedsrichter Tim Wohlang vom TV Jahn Göppingen leitete die Partie sehr gut und unaufgeregt.

Es spielten: E.Pahl, J. Girrulat(Tor); V. Hieber, J. Hieber (1), M. Frey (5), M. Schmid (3), M. Fauser (2/1), C. Schäffer (1), D. Wanzek (4/2), L. Eckert, B. Knödler (3), H. Schneider (1), R. Stachanczyk (1).

Zeitstrafen: TSV 3x 2min; HHV 7x 2min
Rote Karten: HHV 1x (V.Hieber)

Schiedsrichter: Tim Wohlang (TV Jahn Göppingen)

Termine

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05.01.2022