1. Heubacher Handballverein e.V.

1. HHV vs. Heidenheimer SB – 23:23

HHV sendet ein Lebenszeichen und holt einen verdienten Punkt

Nicht wiederzuerkennen im Vergleich zu den durchwachsenen Leistungen der vergangenen Wochen war die HHV-Erste gegen den HSB. Die Gäste von der Alb, begannen zunächst stark und gingen bis zur fünften Minute mit 1:3 in Führung und alles schien seinen erwarteten Verlauf zu nehmen. Danach legten die Rosensteiner aber ihre Anfangsnervosität ab und kamen besser ins Spiel. Die Abwehr um einen gut aufgelegten Berger im Kasten stand jetzt robust und erkämpfte sich einige Bälle, die in der Offensive durch konzentriertere Abschlüsse endlich verwertet werden konnten. So gelang bis zur 10. Spielminute der 3:3 Ausgleich und die Werner-Sieben war wieder im Spiel. In den folgenden Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in dem die HHVer jeweils die Führung der Gäste ausgleichen konnten. So ging es über 4:4, 5:5, bis zum 6:6 in der 18. Minute. Die erste Zweitoreführung der Heidenheimer zum 6:8 konnten die Heubacher durch Betz und den starken Maxi Frey noch ausgleichen, doch danach verloren die Hausherren den Faden. Die Gäste zogen das Tempo an und gingen mit einem vier Tore Lauf bis zur 27. Minute mit 8:12 in Führung. Davon unbeeindruckt stabilisierten sich die HHVer wieder und konnten, psychologisch wichtig, bis zur Pause auf 10:12 verkürzen.

Nach dem Wechsel war es der HHV, der jetzt die Initiative ergriff und die ersten Minuten des zweiten Abschnitts dominierte. Eine starke Abwehr kaufte den Gästen etliche Bälle ab die durch zwei blitzsaubere Konter von Max Frey, einem verwandelten Strafwurf von Wanzek und Fauser mit einem Hüftwurf zur 14:12 Führung verwertet werden konnten. Auszeit HSB. Doch die verpuffte zunächst ohne nennenswerten Effekt. Denn die Heubacher blieben dominant. Zwar kamen die Heideköpfe immer wieder auf ein, zwei Tore heran, doch die Hausherren hatten bis zur 45. Minute beim Zwischenstand von 18:16 alles im Griff. Als Youngster Hieber und erneut Frey auf 20:16 stellten, wurde sogar ein Sieg immer wahrscheinlicher. In der spannenden Schlussphase wogte der offene Schlagabtausch hin und her und beim Zwischenstand von 22:19 in der 51. Spielminute sah es immer noch sehr gut aus für den HHV. Doch die Heidenheimer gaben sich nicht geschlagen, konnten bis auf 22:20 verkürzen und nahmen nach einem Ballverlust der Rosensteiner die nächste Auszeit. Und dieses mal schien diese den gewünschten Effekt zu haben und die Gäste konnten tatsächlich zum 22:22 ausgleichen. Noch 2:20 zu spielen. Ballbesitz Heubach, Aushilfskreisläufer Marv Junker wird freigespielt und netzt zum vielumjubelten 23:22 ein. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt knapp 58 Minuten. Im Gegenzug die Siebenmeterentscheidung des gut leitenden Schiedsrichters Stäudle für den HSB der durch den Heidenheimer Aeugle verwertet wurde. 23:23 und erneuter Ballbesitz Heubach. Doch trotz einer Auszeit und taktischen Anweisungen von Coach Werner gelang es nicht mehr, zu einem sauberen Abschluss zu kommen und das Spiel endete mit dem letztlich gerechten Unentschieden. Mit etwas mehr Fortune in der Schlussphase wäre aber ein HHV-Sieg im Bereich des möglichen gewesen.

1.HHV: Berger (Tor), Girrulat (Tor), Betz (2), Stachanczyk, Fauser (1), M. Frey (10), Wanzek (4/3), Junker (2), Schäffer, Schmidinger, H. Schmid, J. Hieber, V. Hieber (1), Grau (3).

Schiedsrichter: Stäudle, Altenstadt
Zeitstrafen: 1.HHV: 4 – HSB: 4
Rote Karten: 1.HHV: 0 – HSB: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 4/3 verwandelt – HSB: 2/1 verwandelt

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