1. Heubacher Handballverein e.V.
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SG Herbrechtingen-Bolheim 2 vs. 1. HHV 2 – 21:20

Ein Rückraum, der keiner war …….

Eigentlich hätte unsere „Zweite“ nach dem Sieg in Schnaitheim völlig unbeschwert nach Bolheim reisen können, aber dann war doch ein wichtiger Ausfall zu verzeichnen, denn Trainer Jonas Schmidinger konnte nicht mit von der Partie sein. Zwar waren Benedikt Knödler, Daniel Engert und Michael Schlenker wieder mit dabei, doch Linkshänder Jacky Mai und Bene Frey fehlten und genau dieses Fehlen war dann sehr gewichtig.

Das Spiel begann zunächst recht gut für die Rosensteiner, als Marius Deininger das 0:1 markierte. Doch es zeigte sich bereits jetzt, dass in unserem Rückraum und da besonders auf Halblinks während der gesamten Begegnung absolut nichts ging. Mindestens zehnmal wurde freistehend, aber hirnlos so geworfen, dass die einheimischen Torhüter keinerlei Mühe hatten, diese Bälle zu fangen. Auch eine Auszeit der Interimstrainer Felix Bittermann und Marvin Junker in der 13. Minute konnte daran nichts ändern und die zusätzlichen technischen Fehler taten dann noch das Ihrige. Dass der Rückstand in der 19. Minute beim 10:6 erst vier Treffer betrug, war nur der ebenfalls nicht optimalen Leistung der Einheimischen zu danken und zeigt, dass bei diesem Spiel mehr drin gewesen wäre. Bezeichnend auch, dass die Heubacher eine doppelte Überzahl in der 21. Minute kaum nutzen konnten und sich sogar noch einen Gegentreffer einhandelten. Trotz eines verworfenen 7-Meters und durch eine ansprechende Leistung unserer Torhüter stabilisierten sich dann die Rosensteiner und beim 13:13 Halbzeitstand keimten wieder leise Hoffnungen auf.

Nach Wiederanpfiff war es wieder unsere Truppe, die durch Tim Fuchs in Führung gehen konnte; die weiteren 29 Minuten sahen dann beide Teams auf Augenhöhe (so viel nochmals zur „Spielqualität“). Beim 19:19 in der 51. Minute vergaben wir einen weiteren Strafwurf, der uns dann noch sehr weh tun sollte, denn in den folgenden fünf Minuten übertrafen sich beide Teams mit technischen Fehlern und ausgelassenen Torchancen. Die erneute Führung der Hausherren konterte Dani Engert in der 57. Minute nochmals zum 20:20; das folgende Tor der Einheimischen war dann allerdings das Letzte und somit Entscheidende in der Begegnung.

Mit dieser Niederlage dürfte die kleine Chance auf den „Platz an der Sonne“ wohl vergeben sein; das Beste an diesem Spiel ist, dass es wenigstens als schlechtes Beispiel dienen kann. Das nächste Spiel der „Zweiten“ ist am Samstag, 12.03.2022 um 17:45 Uhr in der heimischen “Fiete-Werner-Arena“ gegen die Reserve des Heidenheimer SB. Dann kann die „Zweite“ alles das besser machen, was im letzten Spiel „versemmelt“ wurde und unsere treuen Zuschauer wieder versöhnen. Schiedsrichter Andreas Höfel vom TV Brenz leitete das Spiel gut.

Für den HHV waren im Einsatz:
Eugen Pahl (Tor), Mike Bäumler (Tor), Mike Decker, Tim Fuchs (4), Tobias Janzen, Michael Schlenker (8), Benedikt Knödler, Marius Deininger (1), Oliver Pasler (4), Bernd Maier, Martin Werner, Maxi Schmid und Daniel Engert (3).

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TSG Schnaitheim 3 vs. 1. HHV 3 – 33:15

HANDBALL-WARS Episode IX – Das Imperium schlägt zurück

Nachdem der 3. Heubacher Handball-Jedi-Orden in der Spieltags-Episode II einen umjubelten Punktgewinn gegen das Schnaitheimer Handball-Imperium feiern konnte, mussten die mutigen Helden nun zur Rückspiel-Schlacht auf den Planeten Ballspielhalle Schnaitheim reisen.

Da der 3. Heubacher Handball-Jedi-Orden wie so oft verschiedenste intergalaktische Missionen zu erfüllen hatte (unter anderem kämpften mehrere Helden gegen Darth Corona und seinen neuen Padawan Darth Omikron), konnte der weise Handball-Jedi-Meister Yodarv nur eine kleine, aber elitäre Kampftruppe um sich scharen.

Bereits vor Anpfiff der Schlacht wurde zudem offenbar, dass das Schnaitheimer Handball-Imperium sich für die im Hinspiel erlittene Schmach um jeden Preis rächen wollte, denn der dunkle Imperator höchstpersönlich, Darth Pommerenke, stand zusammen mit einer übermächtigen Horde Klonhandballer auf dem Spielfeld. Meister Yodarv versuchte, die sichtlich nervösen Helden zu beruhigen: „Zusammen ihr den dunklen Imperator besiegen könnt. An die intergalaktischen Spielzüge ihr euch erinnern müsst. Und in jedem Fall viel Spaß haben ihr sollt. Möge die Macht mit euch sein!“

Leider jedoch hatte Darth Pommerenke das Visier seines Laserschwert-Wurfarmes auch an diesem Tag richtig eingestellt und so gerieten die Heubacher, angeführt von Feluke Skywalker, schnell mit 0:5 in Rückstand. Vor allem der weise und mächtige Hüter des Tores, Meister Tobi-Wan Kenobi, wurde von der Verteidigung nicht ausreichend beim Duell gegen Darth Pommerenke unterstützt.

Beim Stand von 6:19 konnte mit dem intergalaktischen Kampfgericht eine kurze Gefechtspause ausgehandelt werden, in der Meister Yodarv von einer uralten Prophezeiung erzählte: „In dunkelster Stunde Han Dueni erscheinen und das Spiel zum Guten wenden noch wird. Maximal 15 Tore der Rückstand hierfür betragen darf.“

Und tatsächlich keimte noch einmal neue Hoffnung auf, als Han Dueni in der 2. Halbzeit in das Kampfgeschehen eingriff und mit Überlichtgeschwindigkeit auf der rechten Außenbahn unterwegs war. Auch Antokin Skywalker und Qui-Gon Jack im Angriff sowie Chewpatrick in der Abwehr steigerten sich im Vergleich zur ersten Halbzeit. Beim Stand von 15:33 ordnete Meister Yodarv dennoch sicherheitshalber den Rückzug an, da ein Sieg an diesem Tag nicht mehr wahrscheinlich war.

Jedi des Tages und damit neuer Träger des MWP-Pokals, benannt nach dem weisesten und mächtigsten Handball-Jedi aller Zeiten, wurde Meister Qui-Gon Jack.

Die Macht war mit:
Feluke Skywalker Bittermann, Antokin Skywalker Raisch, Qui-Gon Jack Mai, R2DTim Fuchs, C-3PRafi Maier, Macius Windu Deininger, Yodarv Junker, Han Dueni Engert, Stef Stef Binks Gediga, Chewpatrick Schneider, Tobi-Wan Kenobi Müller

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1. HHV vs. TSV Heiningen 2 – 21:30

Weitere Klatsche gegen den Tabellenzweiten

Aber so deutlich wurde es erst in der Schlussphase. Es ging zunächst gut los für die Heubacher. Girrulat konnte in der ersten Minute einen Siebenmeter parieren und Grau sorgte im Gegenzug für die 1:0 Führung. Nach dem Ausgleich des TSV konnte Youngster Vinz Hieber seine Farben in der vierten Minute beim 2:1 in zum letzten Mal Führung werfen. Diese Führung hielt bis zur fünften Minute, doch danach übernahm der Tabellenzweite das Kommando. Nach einigen technischen Fehlern und wenig überzeugenden Abschlüssen des HHV konterten die Staren die Rosensteiner mit ihren schnellen Spielern aus und gingen mit einem Fünf-Tore-Lauf bis zur zwölften Minute mit 2:7 in Führung. Erst jetzt, nach einer Auszeit von Trainer Werner, konnten die Hausherren den Lauf des Gegners stoppen und durch Frey und einen Siebenmeter von Wanzek auf 4:8 verkürzen. Nachdem der starke Heininger Welz, der dem HHV alleine 17 Tore einschenkte, zuerst einen Siebenmeter zum 4:9 verwandelte und wenig später einen weiteren Siebenmeter verwarf, brach die beste Phase des HHV an. Die Abwehr arbeitete aggressiv und die Ballgewinne konnten endlich einmal im Kasten der Staren versenkt werden. So war man bis zu 20. Minute beim 7:9 wieder auf Schlagdistanz. Bis zum 9:11 in der 25. Minute war man noch gut im Spiel, doch leider verschlief man die letzten fünf Minuten des ersten Abschnitts und die Heininger konnten bis zur Halbzeit auf 10:14 davonziehen.

Nach der Pause versuchten die HHVer natürlich, an die gute Phase mitte der ersten Hälfte anzuknüpfen. Doch das gelang nur bedingt und die Gäste konnten bis zur 34. Minute auf 11:16 erhöhen. Erst jetzt kamen die Rosensteiner wieder besser ins Spiel und stellten durch Grau, Jakob Hieber und einen weiteren verwandelten Strafwurf von Wanzek wieder den 14:16 Anschluss her. Leider blieb das Heubacher Spiel in der Folge weiter fehlerhaft und man agierte aus dem gebundenen Angriff ideenlos und ohne Durchschlagskraft. So konnten die Heininger bis zur 45. Minute wieder auf fünf Tore zum 16:21 erhöhen. Als dann Heubachs Wanzek mit seiner, zumindest diskussionswürdigen dritten Zeitstrafe vorzeitig vom Feld musste, war der Widerstand der HHVer gebrochen. Zwar konnte Schäffer danach noch einmal auf 17:21 verkürzen, doch danach ging gar nichts mehr auf Heubacher Seite. Die Defensive inklusive Torhüter bekamen keinen Ball mehr zu fassen und die halbherzigen Offensivbemühungen prallten an der Defensive des Gegners ab. So war spätestens beim 19:26 in der 55. Minute das Spiel endgültig entschieden. Leider begannen die Heubacher Protagonisten jetzt zu resignieren und fingen sich bis zum Spielende unnötig viele Gegentore zum ernüchternden 21:30 Debakel ein. Eine bittere Niederlage die in ihrer Entstehung ein Weckruf sein muss. Denn mit solchen Aussetzern wie in weiten Teilen der zweiten Hälfte, kann man in der Bezirksliga kaum bestehen.

1.HHV: Pahl (Tor), Girrulat (Tor), Betz (2), Eckert, Schneider, M. Frey (3), Wanzek (5/5), Schäffer (1), M. Schmid, H. Schmid, J. Hieber (2), V. Hieber (2), Grau (6).

Schiedsrichter: Deibert, Hüttlingen
Zeitstrafen: 1.HHV: 5, TSV: 2
Rote Karten: 1.HHV: 1 – TSV: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 5/5 verwandelt, TSV: 8/6 verwandelt

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TV Treffelhausen vs. 1. HHV – 33:15

HHV-Rumpftruppe auf verlorenem Posten

In einem denkwürdigen, weil sehr ungleichen Spiel, trat ein bunt gemischtes Häuflein noch einsatzbereiter HHV-Handballer gegen den ambitionierten Tabellenführer aus Treffelhausen an und war von vorneherein chancenlos. Ohne „zehn“ Spieler aus dem aktuellen Kader, dafür mit wackeren Aushilfsspielern aus der zweiten und dritten Mannschaft versuchte man, die unlösbare Aufgabe mit Anstand über die Bühne zu bringen. Und gleich zu Beginn schienen sich die schlimmsten Befürchtungen zu bewahrheiten. Die nicht eingespielte Heubacher Resterampe machte viele einfache technische Fehler und war im Abschluss saft- und kraftlos. Die Treffelhausener bestraften das mit ersten und zweiten Wellen gnadenlos und so stand es nach 13 Minuten schon 10:1 für den Tabellenführer. Auszeit Heubach. Und die zeigte in den kommenden Minuten tatsächlich Wirkung. Die HHV-Abwehr stand jetzt viel besser, und konnte den gebundenen Angriffsversuchen des TVT Paroli bieten. Im Gegenzug konnte man durch Frey und 2x Vinz Hieber auf 12:4 etwas verkürzen. Leider wurde kurz danach der Siebenmeter für Heubach nicht verwandelt und der Mini-Lauf des HHV war schon wieder beendet. Als sich dann zu allem Überfluss auch noch der letzte etatmäßige Rückraumspieler Grau verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte, war es für die Rosensteiner noch schwieriger, etwas zu reißen. Es kam, wie es kommen musste. Die Älber zogen die Zügel wieder an und erhöhten bis zur Halbzeit auf 18:7.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Die HHVer kämpften wacker weiter und versuchten das Ergebnis nicht noch deutlicher werden zu lassen. Doch bis zum 24:8 in der 40. Minute waren die Heubacher chancenlos. Gästecoach Werner nutzte jetzt die Möglichkeit etwas auszuprobieren und ließ mit 7 Feldspielern agieren. Doch auch diese Maßnahme brachte wenig Ertrag und die Hausherren erhöhten bis zur 49. Minute auf 29:11. Trotz dieses deutlichen Rückstands rackerten die dezimierten HHVer unermüdlich weiter, konnten ein paar schöne Tore herausspielen und so die letzten zehn Spielminuten ausgeglichener gestalten. Am Ende stand ein mehr als deutliches 33:15 auf der Anzeigetafel. Doch total unzufrieden war man im Heubacher Lager nicht. Denn die kämpferische Einstellung stimmte und man versuchte trotz aller Unterlegenheit immer dagegen zu halten.

1.HHV: Berger (Tor), Bär, Junker, M. Frey (2), Decker, Fuchs (1), Schmidinger (2), Schneider (3), J. Hieber (2), V. Hieber (4), Grau (1).


Schiedsrichter: Deibert und Linsenmaier, SG Hofen-Hüttlingen
Zeitstrafen: 1.HHV: 1, TVT: 2
Rote Karten: 1.HHV: 0 – TVT: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 2/0 verwandelt, TVT: 2/2 verwandelt

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TSG Schnaitheim vs. 1. HHV – 25:19

HHV verliert nach phasenweise schwacher Leistung

Nicht wiederzuerkennen, im Vergleich zur guten Leistung gegen Bartenbach, war die erste Männermannschaft des HHV gegen die TSG Schnaitheim. So agierte man vor allem in der zweiten Hälfte sehr fehlerhaft und schenkte ein lange Zeit ausgeglichenes Spiel leichtfertig ab. Gleich zu Beginn gingen die Rosensteiner durch Grau mit 0:1 in Führung um dann bis zur siebten Minute mit 3:1 ins Hintertreffen zu geraten. In seiner jetzt besten Phase gelang es dem HHV zunächst durch Betz und Frey zu egalisieren und in der Folge durch Grau, Betz, Frey und Wanzek selbst mit 4:7 in Führung zu gehen. Gespielt waren 16 Minuten und alles schien für Heubach zu sprechen. Doch was dann mit den HHVern passierte blieb den zahlreichen Schlachtenbummlern ein Rätsel. Die bis dahin stabile Abwehr um einen guten Berger im Kasten, ließ sich in der Folge ein ums andere Mal zu leicht düpieren. Und auch in der Offensive produzierte man viele Fahrkarten und technsche Fehler. So drehten die Hausherren das Spiel und gingen ihrerseits bis zur 20. Minute wieder mit 9:7 in Führung. Doch der Kampfgeist stimmte bei den Rosensteinern und man konnte durch Frey und einen Siebenmeter von Dome Wanzek zum 9:9 ausgleichen. Dann die spielentscheidende Szene, als Frey versuchte einen Konter der TSG abzulaufen und für diese Aktion zuerst zwei Minuten und dann doch den roten Karton gezeigt bekam. Eine sehr harte, aber durchaus regelkonforme Strafe. Der sowieso schon dezimierte Kader des HHV wurde so weiter geschwächt und kassierte bis zur Halbzeit noch zwei Treffer zum 11:9 Pausenstand.

Neu eingestellt versuchten die Heubacher, sich nach der Halbzeit auf die neue Situation einzustellen, was zu Beginn überhaupt nicht gelang. Die Offensive hatte aus dem gebundenen Spiel weiter wenig Durchschlagskraft und die Hausherren zogen binnen drei Minuten auf 13:9 und wenig später 14:10 davon. Erst jetzt konnte man den Lauf der keineswegs fehlerfrei aufspielenden Schnaitheimer stoppen und durch Grau und Betz auf 14:12 verkürzen. Doch ab diesem Zeitpunkt ging nichts mehr auf Heubacher Seite und man bekam keine Zugriff mehr auf Spiel und Gegner. So kassierten die Heubacher in der Folge etliche Zeitstrafen, musste drei Tore am Stück schlucken und die Schnaitheimer zogen über 17:12 auf 19:14 in der 47. Minute davon. Eine Vorentscheidung. Denn die HHVer leisteten sich auch danach zu viele technische Fehler oder versuchten mit Halbchancen zum Erfolg zu kommen. Als zu allem Überfluss dann die Heubacher Bank auch noch eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam und kurze Zeit später zwei weitere HHV-Spieler von dem, sehr einseitig Strafminuten verteilenden Gespann an der Pfeife, auf die Bank geschickt wurden, konnte die TSG bis auf 22:14 davonziehen. Das Spiel war entschieden. Die letzten 10 Minuten konnten die tapfer kämpfenden Rosensteiner dann bis zum 25:19 Endstand ausgeglichen gestalten. Alles in Allem eine verdiente Niederlage. Aber mit einer Leistung wie vor einer Woche wäre es möglich gewesen, etwas zählbares mit nach Heubach zu nehmen.

1.HHV: Berger (Tor), Girrulat (Tor), Betz (5), Eckert, Schneider (1), M. Frey (3), Wanzek (5/4), Fauser, Schmidinger, J. Hieber (1), V. Hieber, Grau (4).

Schiedsrichter: Stadelmaier und Damm, Handball Team Staufen
Zeitstrafen: 1.HHV: 8, TSG: 4
Rote Karten: 1.HHV: 1 – TSG: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 4/4 verwandelt, TSG: 6/3 verwandelt

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TSG Schnaitheim 2 vs. 1. HHV 2 – 17:25

Viel Helligkeit, aber auch Schatten beim Spiel unserer „Zweiten“

Am letzten Samstag war der „Rosensteiner Tag“ in der Ballspielhalle angesagt, denn alle drei Heubacher Teams trafen auswärts auf die Mannschaften der TSG Schnaitheim.

Aber Corona und sonstige Sportverletzungen machten es allen Rosensteiner Trainern und damit auch Jonas Schmidinger nicht leicht, schlagkräftige Teams „auf die Platte“ zu bringen. Trotzdem konnte man eine fast voll besetzte Heubacher Bank sehen, allerdings fehlten unsere Stammspieler Benedikt Knödler und Michael Schlenker. Aber man sah auch ein altbekanntes Gesicht wieder auf Seiten der Gäste, denn Jacky Mai zog nach langer Zeit wieder das schwarze Trikot an und zeigte, dass er fast nichts verlernt hatte.

Das Spiel begann zunächst recht gut für die Rosensteiner, die in den ersten Minuten durch Martin Werner und Jacky Mai mit 0:2 in Führung gehen konnten. Doch der Traum dauerte vor allem durch eine Unzahl von vergebenen guten Möglichkeiten nicht lange; vor allem der durchschlagskräftige Halblinke Lasse Kopp durfte zunächst nach Belieben agieren und dadurch konnten die Einheimischen das Spiel offen gestalten. In der 24. Minute erzielte Oliver Pasler unsere 9:8 Führung, doch danach war bis zur Halbzeit „Funkstille“ bei den
Rosensteinern. Da allerdings die Einheimischen aufgrund unserer jetzt recht guten Defensive auch nicht viel zustande brachten und nur drei Treffer markierten, ging es mit einem 9:11 Rückstand in die Pause.

Nach Wiederanpfiff wogte das Spiel wieder hin und her und das einzig erwähnenswerte waren zwei Zeitstrafen gegen die Einheimischen und eine gegen Bene Frey. In der 43. Minute konnte die „Zweite“ durch zwei Pasler-Tore mit dem 15:15 erstmals wieder ausgleichen und danach kam dann die Zeit von Keeper Eugen Pahl, der in der Folgezeit sein „Heiligtum“ buchstäblich „vernagelte“. In der Offensive dankten es ihm seine Mitspieler, da sie jetzt endlich die Chancen auch kompromisslos in Tore umsetzten. Nur kurz unterbrochen durch eine abermalige Zwangspause von Bene Frey, spielten und trafen in den letzten sieben Minuten nur noch die Gäste, so dass bei der Schlusshupe ein verdienter 17:25 Auswärtssieg der Rosensteiner auf der Anzeigetafel zu sehen war.

Mit diesen zwei Punkten scheint das Abstiegsgespenst wohl endgültig verscheucht worden zu sein; trotzdem darf die Truppe nicht nachlassen, um sich die kleine Chance auf den „Platz an der Sonne“ zu erhalten. Die nächste Möglichkeit, unser Spiel zu optimieren, ist beim nächsten Spiel am Samstag, 20.02.2022 um 17:15 Uhr in der Buchfeldhalle in Bolheim gegen die Reserve der SG Herbrechtingen/Bolheim. Die „Zweite“ hofft, dass sich doch einige unserer Zuschauer auf den Weg ins Brenztal aufmachen werden, um das Team lautstark zu unterstützen.

Schiedsrichter Daniel Bühler von der HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf leitete das Spiel souverän.


Für den HHV waren im Einsatz:
Eugen Pahl (Tor), Mike Bäumler (Tor), Mike Decker (1), Tim Fuchs (2), Julian Bär, Benedikt Frey (4), Felix Bittermann, Marius Deininger, Oliver Pasler (3), Bernd Maier (5), Martin Werner (6), Patrick Schneider und Jacky Mai (4).

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1. HHV vs. TSV Bartenbach – 22:28

HHV geht die Luft aus und verliert am Ende zu deutlich

In einem lange ausgeglichenen Spiel schwächelt der HHV am Ende und kassiert trotz großem Kampf eine verdiente Niederlage. Unmittelbar nach dem Anpfiff legten die Heubacher los wie die Feuerwehr und gingen nach einer Spielminute durch zwei blitzsaubere Tore des starken Grau mit 2.0 in Führung. Erst danach kamen die Gäste in der Partie an, konnten bis zur sechsten Minute den Ausgleich herstellen und übernahmen jetzt das Kommando. Den Rosensteinern gelang es in den kommenden Minuten nicht, die Bartenbacher Abwehr aus dem gebundenen Spiel heraus zu knacken und ließen sich in eigener Defensive ein ums andere Mal austanzen. Logische Folge war eine 2:6 Führung des TSV in der 11. Minute. Erst jetzt kamen die HHVer wieder besser ins Spiel und übernahmen ihrerseits das Kommando. Über eine gallige Abwehr und einem starken Girrulat im Kasten konnten mehrer Bälle erobert und durch schnelles Spiel nach vorne im gegnerischen Kasten untergebracht werden. So gelang durch Tore von 2x Grau, Schneider und 2x Wanzek der 7:8 Anschluss. Als dann Youngster Vinzenz Hieber den vielumjubelten 8:8 Ausgleich erzielte und Wanzek mit einem verwandelten Siebenmeter für die 9:8 Führung sorgte, schien das Spiel gedreht. Doch die Gäste fanden jetzt wieder besser ins Spiel und gingen durch einen drei Tore Run mit 9:11 in Führung. Die Heubacher ließen sich aber nicht abschütteln und gestalteten die erste Hälfte bis zum 11:12 Pausenstand ausgeglichen.

Nach dem Wechsel erzielten beide Teams je ein Tor und so stand es nach 33 Spielminuten 12:13. Mit einem Zwischenspurt konnten sich die Göppinger Vorstädter beim 12:16 einen vier Tore Vorsprung erkämpfen. Die Jungs von Coach Werner hielten aber die Intensität und den Kampf weiter hoch und konnten in der Folge immer wieder verkürzen. 14:16, 14:17, 15:18, 16:19, 17:20 und schließlich 18:20 in der 50. Minute. So das Stenogramm von umkämpften 20 Minuten. Das Spiel war bis zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen und auf der Tribüne gab es noch Hoffnung auf eine Überraschung. Doch in der entscheidenden „Crunch-Time“ begann das Spiel der Rosensteiner fehlerhaft zu werden. Ein vergebener Siebenmeter des bis dahin sicheren Wanzek und einige unvorbereitete Abschlüsse läuteten die Entscheidung gegen den HHV ein. Die keineswegs übermächtigen Gäste nutzten die Heubacher Schwächen gnadenlos aus und zogen über 18:22 bis zum 19:24 in der 54. Minute mit fünf Toren davon. Eine Vorentscheidung. Denn auch in den letzten Minuten war der Akku bei der Werner-Sieben ziemlich leer und es gelang den Hausherren nicht, näher als auf vier Tore zum 22:26 in der 57. Minute heranzukommen. Die enttäuschten HHVer konnten jetzt nicht mehr viel entgegensetzen, verwarfen einen weiteren Siebenmeter und kassierten im Gegenzug noch zwei weitere Treffer zur, vielleicht um zwei, drei Tore zu hohen 22:28 Niederlage. Unterm Strich eine verdiente Heimpleite. Doch Kampf und Einsatz stimmten über lange Zeit und geben Hoffnung für die kommenden Aufgaben.

1.HHV: Berger (Tor), Girrulat (Tor), Betz (1), Eckert, Schneider (1), M. Frey (3), Wanzek (5/3), Fauser, Schäffer (1), M. Schmid, J. Hieber, V. Hieber (2), Grau (9).

Schiedsrichter: Uhl, Heidenheim
Zeitstrafen: 1.HHV: 2, TSV: 2
Rote Karten: 1.HHV: 0  – TSV: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 5/3 verwandelt, TSV: 4/3 verwandelt

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1. HHV 3 vs. TSV Dettingen – 26:12

“Neun Gefährten. So sei es. Ihr bildet die Gemeinschaft des Balls!“

So tönte es in wieder einmal in der Heubacher Sporthalle von den Rängen, als die „erlauchte Gemeinschaft des besten Heubacher Handballs“ am letzten Sonntag das Spielfeld betrat.

Da standen sie nun. Gestählte Recken, durch ununterbrochenes Training der letzten Wochen hart geworden. Hart ihr Wille, Unbändig ihr Zusammenhalt.

Von weit her waren sie gekommen. Aus den Wäldern des Albuchs. Ein Strom Männer aus Dettingen. Eine Armee, gezüchtet zu einem einzigen Zweck: Den Heubacher Handball zu vernichten.

Als der Pfiff zum Spielbeginn ertönte, war ein leises Wispern aus Richtung der Trainerbank zu vernehmen: „Dann beginnt es also“. Marvin Rodrigues Beutlin war bereit, bereit Geschichte zu schreiben. Starre Mienen, ernste Gesichter – der Ball war im Spiel.

Noch nicht einmal alle Zuschauer waren zurück aus der Met-Schänke, als der erste Wurf, abgefeuert aus der Hand des wütenden Legochris, das Ziel fand. Unaufhaltsam für den Schlussmann des Gegners und so noch nie gesehen im deutschen Handballsport. Doch die Heubacher Anhänger freuten sich zu früh. Der aus Mordor äh, halt Dettingen angereiste Jan Delle glich direkt wieder aus.

Doch schon in der 13. Minute konnte Bilbo Bittermann einen wunderschönen Treffer zum 8:4 verwandeln. Die Führung sollte, zur Freude der Heubacher Bevölkerung, in den folgenden Minuten noch komfortabler werden. Unter Jubelschreien der zahlreichen Fans folgte bis zur Halbzeit, gestützt von einem sehr gut stehenden Abwehrbollwerk, ein wahres Torfeuerwerk. Beramir Maier setzte dann den letzten Treffer zum 17:8 Halbzeitstand. Die Zuschauer waren begeistert – Heubach war gerettet. Oder doch nicht?

Die zweite Halbzeit begann erst einmal mit einem großen: NICHTS. Sieben Minuten wurden damit verbracht keinerlei Chance herauszuspielen. Weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Doch nun kam endlich die Stunde des heldenhaften Melrond Moll. Schnell wie ein Pfeil, geradezu elbenhaft, rannte er seine Gegner schwindelig. Als Peomer Schneider den Ball zum 26:12 durch das Netz schoss und als es aus Richtung des Torhüters schallte: “You shall not pass!“, war klar: Der Heubacher Handball war gerettet. Anm. d. Red.: Warum der Torhüter Englisch sprach, wird für immer ein Rätsel bleiben.

Ende

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SG Hofen-Hüttlingen 3 vs. 1. HHV 2 – 25:20

Nichts zu holen für die ersatzgeschwächte Zweite!

Vergangenes Wochenende zog unsere Reserve aus, um ihr Nachholspiel gegen die SG Hofen/Hüttlingen 3 zu bestreiten. Leider konnten die Vorzeichen nicht viel schlechter stehen, da im Anschluss an die vergangene Partie gegen die Geislinger TG doch einige Verletzte zum heubacher Lazarett stießen. Aufgrund der nun doch sehr dünnen Spielerdecke wurde kurzerhand Tim Fuchs aus der dritten in die zweite Mannschaft befördert.

Trotz all der Widrigkeiten zeigten die verbliebenen Jungs zu Beginn eine ansprechende Leistung. Immer wieder konnte man die offensiv deckende Abwehr der Hausherren vor große Probleme stellen und sich eine „hundertprozentige“ nach der anderen erspielen. Allerdings kamen auch die Hofener ihrerseits auch zu einfach zu guten Möglichkeiten und es gelang folglich keiner der beiden Mannschaften sich entscheidend abzusetzen und es wurden beim Stand von 12:11 die Seiten gewechselt.

Die Geschichte von Halbzeit zwei ist bedauerlicherweise schnell erzählt, keines der Teams konnte sich spielerisch deutlich vom Gegner abheben und so war es vor allem die fortschreitende Spielzeit die dem schmalen HHV Kader zusetzte. Das laufintensive Angriffsspiel kostete immer mehr Kraft und auch der Abwehrverbund war phasenweise nicht wiederzuerkennen. Die logische Konsequenz waren schludrige Anspiele, überhastet Abschlüsse und so einfache Ballverluste welche von der SG dankend angenommen wurden. Am Ende erfährt unsere Zweite eine bittere aber nicht unverdiente Niederlage, bei der man nie richtig im Spiel ankam und vor allem den Spirit der vergangenen Partien deutlich vermissen ließ.

Jetzt heißt es Mund abwischen und weitermachen!

Weiter geht es für unsere Zweite am 5.2 auswärts gegen die TSG Schnaitheim 2.

Es Spielten: Eugen Pahl, Martin Betz(2), Mike Decker(3), Tim Fuchs(2), Marvin Junker(1), Benedikt Knödler(6), Oliver Pasler (3/2), Julian Bär(2/2), Martin Werner(1), Tobias Janzen, Mike Bäumler

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1. HHV 2 vs. TG Geislingen – 23:23

Messen mit dem Ligaprimus bleibt ohne Sieger!

Am vergangenen Sonntag trafen unsere Jungs vom HHV2 zum ersten Spiel des neuen Jahres auf den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer aus Geislingen.

Die lange handballfreie Zeit ließen sich unsere Mannen vom Rosenstein zu Beginn noch deutlich anmerken. Zwar ließ man bei stehender Defensive wenig zu, konnte jedoch in der Offensive kaum Druck entwickeln und schenkte den Gästen direkt einige einfache Ballgewinne, welche postwendend im heubacher Gehäuse landeten. Die logische Konsequenz war die erste heubacher Auszeit beim stand von 1:4 in der 9. Spielminute. Leider blieb der frühe Weckruf zunächst ohne Erfolg, weiterhin war es vor allem überhasteten Abschlüssen und einfachen Abspielfehlern geschuldet, dass die Geislinger ihren Vorsprung bis zum 2:8 in der 17. Minute weiter ausbauen konnten. Doch man gab sich in dieser Phase nicht auf, warf weiter alles in die Partie. Die Fraktion Attacke fing sich langsam und es gelang nun endlich auch den Hausherren den Gegner zu Fehlern zu zwingen welche immer wieder durch die schnellen Schlenker und Frey in zählbares verwandelt wurden. Das Momentum war nun deutlich auf heubacher Seite und man konnte mit der Pausensirene den 13:13 Ausgleich erzielen.

Die zweite Halbzeit sollte eine hart umkämpfte werden. Beide Team dezimierten sich immer wieder selbst, ohne sich dabei entscheidend abzusetzen, vor allem die jeweiligen Defensivreihen konnten sich in dieser torarmen Phase auszeichnen. Von 17:15 zu 18:19 zu 21:20 wechselte die Führung ständig zwischen den Teams hin und her, ehe die TG in der 58. Spielminute, beim Stand von 21:21, den grünen Karton bediente. Die folgende Schlussphase war nichts für schwache Nerven, Berger im Tor entschärfte den Abschluss der Gäste und ermöglichte der HHV-Reserve durch Pasler vom Punkt mit 22:21 in Führung zu gehen (58:33). Die Geislinger egalisierten die Führung im darauffolgenden Angriff, nur um ganze 10 Sekunden später durch Frey erneut in Rückstand zu geraten (59:16). Leider verblieb den Gästen noch genug Zeit ihrerseits nachzulegen und 14 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich zu erzielen, ehe die haubacher Bank die letzte Auszeit zog (23:23 bei 59:52). Die Aktion für den letzten Angriff war schnell gefunden und alle Hoffnung auf den Sieg lag nun in dieser. Anpfiff… 4 Pässe.. Bittermann bricht frei durch und trifft… Enttäuschenderweise wurde der Siegtreffer wegen „falscher“ Sperre abgepfiffen und so bleibt das Gipfeltreffen am Rosenstein ohne Sieger.

Alles in allem kann man nach dem komplett verschlafenen Start eher von einem gewonnenen als einem verlorenen Punkt sprechen. Erneut muss man die Moral der Mannschaft loben, die sich trotz der schwierigen 15 Minuten nie aufgab und, auch deshalb verdient einen Punkt aus einer ebenso fairen wie spannenden Partie unter dem Rosenstein behält.

Schiedsrichter Tschente leitete die Partie ausgeglichen.

Das Team bedankt sich bei den zahlreichen Aushilfen für die Klasse Unterstützung.

Am kommenden Samstag geht’s auf zum nächsten Tabellennachbarn aus Hofen/Hüttlingen. Anpfiff ist am Samstag um 14:15 in der altbekannten Talsporthalle, das Team freut sich wie immer auf lautstarke Unterstützung.

Eugen Pahl, Martin Betz(4), Felix Bittermann, Hannes Schmid(1), Chrystoph Chlebosch, Mike Decker, Michael Schlenker(7/3), Maximilian Frey(7), Benedikt Frey(1), Jakob Hieber, Oliver Pasler(2/2), Dennis Berger, Martin Werner, Benedikt Knödler(1)

Termine

Sommerfest
16.07.2022
Albfelscup
04.09.2022
Jahresfeier
05.01.2023