1. Heubacher Handballverein e.V.
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1. HHV 2 vs. Aalener Sportallianz 2 – 18:16

Ähnlicher Verlauf, anderes Ergebnis

Zum letzten Heimspiel der Saison empfing unsere Zweite die Reserve der Aalener Sportallianz in der heimischen Fiete-Werner-Arena. Nach dem unnötigen, aber verdienten Unentschieden im Hinspiel war das Team natürlich angestachelt und man ging trotz der geringen tabellarischen Relevanz hoch motiviert in die Partie.


Leider sollte der Spielverlauf stark an das Hinspiel erinnern. Die Abwehr des HHV2 stand sicher und der Angriff fand ein ums andere Mal den Weg vorbei an der Defensive der Gäste, nur um letztlich am wieder einmal starken aufspielenden Schlussmann der Sportallianz zu scheitern. Mit fortschreitender Spielzeit entwickelte sich die Abschlussschwäche immer mehr zum Problem, doch da auch die Gäste aus Aalen kein Rezept zum Tore schießen fanden ging es für den HHV mit einem Tor Rückstand in die Halbzeit.


In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spielverlauf, keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen und so wechselte die Führung immer wieder hin und her bis die Gäste aus Aalen in der 59. Spielminute, in Unterzahl, den grünen Karton bemühten. Alles deutete auf eine erneute Punkteteilung hin. Doch der Gegner erlaubte sich eine Minute vor Abpfiff, beim Stand von 17:16, einen fatalen Abspielfehler den die aufmerksame HHV Defensive durch schnelles Umschalten zum entscheidenden 18:16 veredeln konnte. Die letzte Minute änderte nichts mehr am Ergebnis und der HHV stand als knapper Sieger einer durchweg engen Partie fest.

Nun gilt es für unsere Zweite sich auf die letzte Partie der Saison am 21.5 gegen das Tabellenschlusslicht aus Brenz vorzubereiten. Das Team freut sich zum Saisonabschluss auf jeden Fan, der den Weg in die weit entfernte Hermann-Eberhardt-Halle findet.


Es Spielten: Eugen Pahl, Martin Werner(3), Felix Bittermann, Tim Fuchs(1/0), Mike Decker(3), Michael Schlenker (4/2), Marvin Junker(2), Marius Deininger, Benedikt Knödler(2), Oliver Pasler(3/1), Bernd Maier, Mike Bäumler

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1. HHV vs. TV Treffelhausen – 19:27

HHV ärgert den Favoriten nur eine Halbzeit lang

Im Spiel Tabellenführer gegen Tabellenletzter können die Heubacher Handballer in der ersten Halbzeit lange Paroli bieten und brechen zu Beginn der zweiten Hälfte ein. Vor prächtiger Kulisse ging es gut los für die HHV-Sieben und man konnte bis zum 3:2 durch Tore von 2x Wanzek und Stachanczyk jeweils mit einem Tor in Führung gehen. Auch danach rieben sich wohl einige Gästefans verwundert die Augen, als wieder Stachanczyk und Bene Knödler in der achten Minute auf 5:2 erhöhen konnten. Auch Torhüter Berger war in dieser Phase hellwach und entschärfte gleich den ersten Siebenmeter der Gäste. Wiederum Knödler sorgte mit einem sehenswerten Treffer zum 6:3 für die abermalige drei Tore Führung der Rosensteiner. Auch in der Folge war es eine enge Partie, wobei die HHVer auch dank eines weiteren gehaltenen Siebenmeters, die Führung bis zum 7:4 in der 12. Minute halten konnten. In der Folge griff das sehr kleinlich leitende Schirigespann massiv ins Spielgeschehen ein. Erst sah Heubachs Schneider nach einem Allerweltsfoul in der 14. Minute die rote Karte, dann kassierte nur drei Minuten später Treffelhausens Marcel Nagel ebenfalls Rot und sah wegen Meckerns auch noch die blaue Karte. Entsprechend aufgeheizt war jetzt die Stimmung in der Halle. Die Heubacher schien das zunächst weniger zu beeindrucken und man konnte die Führung bis zum 9:7 in der 18. Minute halten. Treffelhausens Trainer Nagel hatte genug gesehen und nahm die Auszeit. Und die schien zu fruchten denn Kevin Nagel konnte mit einem Doppelschlag für den 9:9 Ausgleich sorgen. Ein letztes Mal ging der HHV durch Wanzek mit 10:9 in Führung, doch danach bekam der Klassenprimus die HHV-Offensive immer besser in den Griff. So schien es beim 10:11 und doppelter Unterzahl des HHV dahin zu gehen. Doch Schmidinger und wenig später Schäffer sorgten doch noch für den vielumjubelten 12:12 Ausgleich zur Halbzeit.

Was dann zu Beginn der zweiten Hälfte mit den Jungs von Trainer Werner passierte, ist nur schwer zu erklären. Plötzlich war das Selbstvertrauen und die Zielstrebigkeit wie weggeblasen und die Heubacher machten es dem TVT relativ einfach, bis zur 38. Minute mit einem Sechs-Tore-Lauf auf 12:18 zu stellen. Erst jetzt konnte der HHV den Lauf der Gäste bremsen und kam durch Wanzek vom Punkt und Fuchs wieder auf 14:18 heran. Doch die Treffelhausener hatten jetzt alles unter Kontrolle, stellten wieder auf 14:20 und eine kleine Vorentscheidung war gefallen. Die HHVer versuchten zwar mit viel Kampf dagegen zu halten, doch näher als auf fünf Tore konnten die Hausherren nicht herankommen. So stand es 18:23 in der 51. Minute und das Spiel war entschieden. In der ereignisarmen Schlussphase schienen sich die Rosensteiner dann ein wenig aufgegeben zu haben und die Gäste konnten auf einen, sicher zwei-drei Tore zu hohen 19:27 Endstand stellen. Die sehr gute erste Hälfte lässt aber hoffen, dass die HHVer in den letzten Saisonspielen doch noch etwas reißen können.

1.HHV: Berger (Tor), Girrulat (Tor), Eckert, Stachanczyk (4), Frey, Knödler (3), Wanzek (5/4), Fuchs (1), Schäffer (2/1), Schmidinger (1), Schneider, J. Hieber (1), V. Hieber (2), Pasler.

Schiedsrichter: Tuna und Bahadir, Altenstadt
Zeitstrafen: 1.HHV: 6, TVT: 6
Rote Karten: 1.HHV: 1 – TVT: 1
Siebenmeter: 1.HHV: 6/5 verwandelt, TVT: 7/4 verwandelt

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1. HHV 2 vs. SG Hofen/Hüttlingen 3 – 22:28

Gegen einen besseren Gegner verdient, aber doch etwas zu hoch verloren

Der Sonntagnachmittag, gutes Wetter und keine Coronabeschränkungen ließ unsere vielen Fans in der heimischen „Fiete-Werner-Arena“ ein spannendes Spitzenspiel des Tabellenzweiten SG Hofen/Hüttlingen 3 gegen unsere „Zweite“ als Tabellendrittem erwarten. Für beide Teams war der Meistertitel allerdings schon Geschichte, denn Tabellenführer TG Geislingen brauchte am Vortag aufgrund des Verzichts unserer Nachbarn vom Scheuelberg gar nicht mehr anzutreten und holte sich damit insgesamt verdient den Meistertitel der Kreisliga A, Staffel 1.

Wie erwartet wurde es anfangs ein ausgeglichenes Spiel, doch das hatten die Rosensteiner wieder einmal vor allem der guten Abwehr und Goalie Eugen Pahl zu verdanken. Es lag halt wieder einmal an der extrem zu optimierenden Chancenverwertung, denn da lag wie üblich „der Hase im Pfeffer“; dies wurde unter anderem auch durch drei vergebene Strafwürfe dokumentiert. Ab dem 11:11 in der 23. Minute nahmen die sehr beweglichen Gäste das Spiel in die Hand und lehrten unsere Defensive das Laufen; leider fanden sie aber dadurch immer wieder die Lücken, die auch gnadenlos genutzt wurden.
Mit der Halbzeitsirene gelang Theo Sauter, dem beweglichsten der Erben von Lothar Starz, einen Treffer zu markieren, so dass die Einheimischen mit einem 13:16 Rückstand in die Halbzeitpause gingen.

In dieser Pause stellte Trainer Jonas Schmidinger die Abwehr neu ein und so ging es nach Wiederanpfiff mit einer starken Phase der Rosensteiner weiter. Auch der Torwartwechsel machte sich bezahlt, denn Mike Bäumler zeigte da ebenfalls eine prima Leistung. Das dritte Spielquartal gehörte eindeutig den Hausherren und beim 19:19 durch Mike Decker waren die Heubacher in der 50. Minute wieder „dran“. Doch ab jetzt ließen unsere Jungs plötzlich unerklärlich extrem stark nach und die Gäste nutzten dies gnadenlos aus. Vom 20:21 in der 53. Minute spielten nur noch die Gäste und bauten ihren Vorsprung bis zur 59. Minute auf sieben Tore aus. Erst dann traf Daniel Engert noch zweimal, so dass bei einem weiteren Tor der Grün/Weißen dann am Ende eine verdiente, aber doch zu hoch ausgefallene 22:28 Niederlage zu verzeichnen war. Es zeigte sich wieder, dass ein prima Kampfgeist leider nicht immer viele vergebene Chancen und technische Fehler aufwiegen kann.

Jetzt geht es aber zuerst in die etwas längere Osterpause, denn die nächste Begegnung steht erst am Samstag, 07.05.2022, um 16:45 Uhr wiederum in unserer heimischen „Fiete-Werner-Arena“ gegen die Reserve der Aalener SA auf dem Programm. Die Rosensteiner hatten sich im Vorspiel beim 15:15 wieder wie üblich mit einer starken Abwehr, aber auch mit der unerklärlichen Schwäche bei der Chancenauswertung präsentiert. Die „Zweite“ hofft, dass sich dies stark verbessert, um die vielen Heubacher Fans wie immer zu einer lautstarken Unterstützung zu animieren.

Schiedsrichter Thomas Böhm vom TSV Heiningen leitete das Spiel wie immer gut.

Für den HHV waren im Einsatz:
Eugen Pahl (Tor), Mike Bäumler (Tor), Mike Decker (1), Tim Fuchs (3), Felix Bittermann, Daniel Engert (3), Marius Deininger, Oliver Pasler (4), Bernd Maier, Martin Werner (1), Michael Schlenker (7), Benedikt Knödler (3) und Marvin Junker.

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Aalener Sportallianz 2 vs. 1. HHV 2 – 15:15

Ein Spiel, das keinen Sieger verdient hat.

Vergangenes Wochenende kam es in der Talsporthalle zum ersten Aufeinandertreffen unserer zweiten mit der Aalen Sportallianz. Die Vorzeichen für die Partie hätten aufgrund einiger angeschlagener heubacher Protagonisten besser sein können.

Direkt zu Beginn zeigte sich die an diesem Tag auffälligste Schwäche der HHV Sieben, der Abschluss. Zwar konnte man durch eine disziplinierte Abwehr einige Bälle gewinnen, musste jedoch sich jedoch immer wieder dem starken aalener Schlussmann geschlagen geben. Diese Abschlussschwäche erlaubte den Hausherren direkt auf 3 Tore davonzuziehen. Allerdings gaben sich unsere Jungs nicht auf und konnte durch drei Treffer von „BumBum“ Bernd Maier und Werner in der 21. Spielminute die erste Führung erzielen. Doch dieser Lauf sollte nur ein kurzer sein, obwohl sich beide Teams weiterhin vor allem auf das gegenseitige Egalisieren konzentrierten, erzielte die Sportallianz kurz vor der Halbzeit den 8:8 Ausgleich.

Die zweite Halbzeit zeigte sich als Spiegelbild der Ersten. Beide Teams hatten ihre Probleme damit, die gegnerische Defensive zu überspielen und Tore blieben Mangelware. Da auch der Unparteiische nicht viel vom Zeitspiel hielt konnten beide Teams sich minutenlang an der Defensiv müde laufen. Jedes Tor, dass die Heubacher in dieser Phase erzielten wurden von den Hausherren direkt wieder egalisiert. Am Ende der Partie steht eine dem Verlauf nach absolut gerechte Punkteteilung, da keine der Mannschaften genug anbot, um von einem verlorenen sprechen zu können.

Nächstes Wochenende trifft unsere zweite, vor heimischer Kulisse, auf den direkten Tabellennachbarn aus Hofen/Hüttlingen. In diesem „Vier Punkte Spiel“ wird eine deutliche Leistungssteigerung notwendig sein um etwas Zählbares unterm Rosenstein zu behalten.

Die Mannschaft freut sich auf eure Unterstützung!

Es spielten: Eugen Pahl, Bernd Maier (4), Anton Raisch, Tim Fuchs (3), Lukas Köhler, Mike Decker, Michael Schlenker (2/2), Marius Deininger, Leonard Eckert (1), Oliver Pasler (3), Martin Werner (2)

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HSG Oberkochen-Königsbronn 3 vs. 1. HHV 3 – 24:19

Der Ball ist rund und ein Spiel geht 60 Minuten

Es war Zeit. Die international spielende Dritte aus Heubach setzt zum letzten Tanz der Saison auf fremdem Parkett in Königsbronn an. Neben professioneller Vorberichterstattung konnte man mit Robin Siegle kurzfristig einen jungen Stern am Trainerhimmel für eben dieses letzte Spiel der Saison 2021/22 gewinnen. Und um euch das große Potential dieser Mannschaft zu zeigen, blenden wir einfach mal die ersten 10 Minuten aus…
Start des Spiels. Unsere hoch motivierte Mannschaft versucht gegen den (noch) Tabellennachbarn immer wieder den MWP des Hinspiels Tobi „die Kralle“ Müller in Szene zu setzen und lädt die Gastgeber zu einfach Torabschlüssen ein. Nichtsdestotrotz kann man dranbleiben, immer wieder ausgleichen und sogar zwischenzeitlich in Führung gehen, wohl gemerkt, wenn man die ersten 10 Minuten außeracht lässt… So ist es vor allem Chlebosch der dem heubacher Spiel immer wieder seinen Stempel aufdrückt. Und man geht mit Engert kurz vor dem Pausentee sogar mit einem Tor in Führung!
Die zweite Hälfte sollte dann erst dem Gastgeber gehören, die nicht nur ausgleichen, sondern sogar auf 3 Tore davonziehen konnten, ehe man wieder den Anschluss fand und das Spiel wieder auf Augenhöhe gestalten konnte. Durch einige Zeitstrafen auf der Gegenseite begünstigt, begann dann die wilder Aufholjagd. Man startete einen 3 Tore lauf mit Junker und 2x Mal Chlebosch, ehe Roos seinen 7 Meter im Nachfassen versenken konnte. Aber auch Oberkochen konnte eine Minute vor Schluss nochmals einen Treffer erzielen und ging mit 19:18 in Führung. Dann der letzte Angriff auf Heubacher Seite. Druck von rechts, der Ball wird schön durchgespielt, Ablage auf Außen, Roos müsste werfen, Roos wirft und TOOOOR TOOOR, Ausgleich für Heubach! Das emotionale Spiel wird dann auch noch von den Fan-Gesängen begleitet: „Dritte Mannschaft International, kann man nur besoffen sehn!“
Alles in allem also ein gutes, ein faires letztes Saison Spiel mit einem verdienten unentschieden, wenn, ja wenn das Spiel nicht doch 60 Minuten gegangen wäre und die ersten 10 Minuten nicht doch zählen würden. Denn dort hat man 5:0 aufs Maul bekommen und somit doch nicht 19:19 unentschieden gespielt, sondern 24:19 verloren.
An dieser Stelle ein Dank an unsere mitgereisten Fans und alle, die uns über die Saison lang treu geblieben sind. Wir sehen uns hoffentlich nächste Saison wieder, getreu unserem Motto: Nächstes mal machen wir es… BESSER!


Unsere Helden aus der dritten Reihe:
Müller (Tor); Bittermann (1); Roos (2/MWP); Schneider; Maier; Moll (3); Engert (2); Junker (2); Richter (bä); Gediga; Chlebosch (9/1)

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1. HHV 2 vs. HSG Bargau-Bettringen 3 – 21:17

Kampfgeist überstrahlt die Offensivschwäche beim Derby

Zur besten Zeit am letzten Sonntagnachmittag und bei tollem Sonnenschein gastierte die „jetzige Reserve“ unseres Nachbarn und Landesligisten HSG Bargau/Bettringen zum Lokalkampf in der heimischen „Fiete-Werner-Arena“. Es war diesmal nicht nur der immer
spannende Derbycharakter angesagt. Durch den Rückzug der zweiten Mannschaft der Gäste ist auch die Spielstärke dieser Truppe sehr gewachsen, was sich im bisherigen Verlauf der Rückrunde insbesondere beim Sieg gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführen TG Geislingen deutlich zeigte. Wie erwartet wurde von Anfang an auf beiden Seiten um jeden Ball gefightet und deshalb
konnte sich trotz der Heubacher 1:0-Führung in der Folgezeit keine Mannschaft absetzen. Die Abwehrreihen machten beiderseits eine gute Arbeit und Goalie Eugen Pahl war wie gewohnt überzeugend. Aber im Angriff und da vor allem bei der Chancenverwertung lag
„der Hase im Pfeffer“, denn obwohl die Hausherren viele gute Möglichkeiten herausspielten, so kläglich wurden die auch wieder vergeben. Dies war aber nur deswegen nicht zu krass, da es die Männer vom Scheuelberg auch nicht besser machten. Nach 23 Minuten hatten die Einheimischen beim 8:5 einen kleinen Vorsprung herausgeworfen, der aber aufgrund der bereits genannten Gründe bei der Pausensirene wieder zusammengeschmolzen war.

Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild, denn die Rosensteiner legten vor und der Gegner konterte. Obwohl die Heubacher in der 43. Minute bei 13:10 wieder mit drei Toren führten, wurde es in der 48. Minute erneut ganz eng, als die Gäste beim 13:13 ausgleichen konnten. Doch dann wurde der Kampfgeist der Einheimischen noch stärker und es wurde bis zur 53. Minute eine Vier-Tore-Führung herausgeworfen. Doch anstatt „den Sack zuzumachen“, schmolz auch dieser Vorsprung wie der Schnee in der Sonne und beim 17:16 in der 56. Spielminute schnupperten die Gäste nochmals an den Punkten. Doch dank eines unbändigen Kampfgeistes unserer Truppe blieb es beim Schnuppern und als trotz einer Hinausstellung gegen die Rosensteiner in der 58. Minute dann das 19:16 fiel, war eine Vorentscheidung gefallen. Dank zweier Schlenker-Tore und einem von Oliver Pasler wurde dieses Ergebnis sogar noch ausgebaut, so dass bei der Schlusshupe ein verdienter 21:17 Derbysieg der Rosensteiner auf der Anzeigetafel zu lesen war.

Bereits am nächsten Samstag, 02.04.2022, steht um 17:00 Uhr in der Talsporthalle in Wasseralfingen das nächste Spiel gegen die Reserve der Aalener SA auf dem Programm. Die Gastgeber haben nach einem sehr starken Saisonbeginn in der letzten Zeit etwas „geschwächelt“. Dies darf für uns aber nicht bedeuten, die Begegnung auf die leichte Schulter zu nehmen, denn die Gastgeber werden sicher wieder auf die Erfolgsspur einbiegen wollen. Für die Rosensteiner gilt vor allem, die unerklärliche Schwäche bei der Chancenauswertung abzustellen. Die „Zweite“ hofft, dass sich viele Heubacher Fans auf den Weg in die Kreisstadt aufmachen werden, um das Team wieder lautstark zu unterstützen.

Schiedsrichterin Barbara Rettenmaier vom TSV Bartenbach leitete das Spiel auf beiden Seiten großzügig.

Für den HHV waren im Einsatz:
Eugen Pahl (Tor), Mike Decker, Tim Fuchs (3), Felix Bittermann (2), Hannes Schmid,
Marius Deininger, Oliver Pasler (3), Bernd Maier (4), Martin Werner (1), Michael Schlenker
(8), Robin Stachanczyk und Jacky Mai.

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1. HHV vs. Heidenheimer SB – 23:23

HHV sendet ein Lebenszeichen und holt einen verdienten Punkt

Nicht wiederzuerkennen im Vergleich zu den durchwachsenen Leistungen der vergangenen Wochen war die HHV-Erste gegen den HSB. Die Gäste von der Alb, begannen zunächst stark und gingen bis zur fünften Minute mit 1:3 in Führung und alles schien seinen erwarteten Verlauf zu nehmen. Danach legten die Rosensteiner aber ihre Anfangsnervosität ab und kamen besser ins Spiel. Die Abwehr um einen gut aufgelegten Berger im Kasten stand jetzt robust und erkämpfte sich einige Bälle, die in der Offensive durch konzentriertere Abschlüsse endlich verwertet werden konnten. So gelang bis zur 10. Spielminute der 3:3 Ausgleich und die Werner-Sieben war wieder im Spiel. In den folgenden Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in dem die HHVer jeweils die Führung der Gäste ausgleichen konnten. So ging es über 4:4, 5:5, bis zum 6:6 in der 18. Minute. Die erste Zweitoreführung der Heidenheimer zum 6:8 konnten die Heubacher durch Betz und den starken Maxi Frey noch ausgleichen, doch danach verloren die Hausherren den Faden. Die Gäste zogen das Tempo an und gingen mit einem vier Tore Lauf bis zur 27. Minute mit 8:12 in Führung. Davon unbeeindruckt stabilisierten sich die HHVer wieder und konnten, psychologisch wichtig, bis zur Pause auf 10:12 verkürzen.

Nach dem Wechsel war es der HHV, der jetzt die Initiative ergriff und die ersten Minuten des zweiten Abschnitts dominierte. Eine starke Abwehr kaufte den Gästen etliche Bälle ab die durch zwei blitzsaubere Konter von Max Frey, einem verwandelten Strafwurf von Wanzek und Fauser mit einem Hüftwurf zur 14:12 Führung verwertet werden konnten. Auszeit HSB. Doch die verpuffte zunächst ohne nennenswerten Effekt. Denn die Heubacher blieben dominant. Zwar kamen die Heideköpfe immer wieder auf ein, zwei Tore heran, doch die Hausherren hatten bis zur 45. Minute beim Zwischenstand von 18:16 alles im Griff. Als Youngster Hieber und erneut Frey auf 20:16 stellten, wurde sogar ein Sieg immer wahrscheinlicher. In der spannenden Schlussphase wogte der offene Schlagabtausch hin und her und beim Zwischenstand von 22:19 in der 51. Spielminute sah es immer noch sehr gut aus für den HHV. Doch die Heidenheimer gaben sich nicht geschlagen, konnten bis auf 22:20 verkürzen und nahmen nach einem Ballverlust der Rosensteiner die nächste Auszeit. Und dieses mal schien diese den gewünschten Effekt zu haben und die Gäste konnten tatsächlich zum 22:22 ausgleichen. Noch 2:20 zu spielen. Ballbesitz Heubach, Aushilfskreisläufer Marv Junker wird freigespielt und netzt zum vielumjubelten 23:22 ein. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt knapp 58 Minuten. Im Gegenzug die Siebenmeterentscheidung des gut leitenden Schiedsrichters Stäudle für den HSB der durch den Heidenheimer Aeugle verwertet wurde. 23:23 und erneuter Ballbesitz Heubach. Doch trotz einer Auszeit und taktischen Anweisungen von Coach Werner gelang es nicht mehr, zu einem sauberen Abschluss zu kommen und das Spiel endete mit dem letztlich gerechten Unentschieden. Mit etwas mehr Fortune in der Schlussphase wäre aber ein HHV-Sieg im Bereich des möglichen gewesen.

1.HHV: Berger (Tor), Girrulat (Tor), Betz (2), Stachanczyk, Fauser (1), M. Frey (10), Wanzek (4/3), Junker (2), Schäffer, Schmidinger, H. Schmid, J. Hieber, V. Hieber (1), Grau (3).

Schiedsrichter: Stäudle, Altenstadt
Zeitstrafen: 1.HHV: 4 – HSB: 4
Rote Karten: 1.HHV: 0 – HSB: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 4/3 verwandelt – HSB: 2/1 verwandelt

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1. HHV 2 vs. Heidenheimer SB 2 – 24:17

Eine gute und eine nicht so gute Halbzeit beim Spiel unserer „Zweiten“

Am letzten Samstag war der „Heidenheimer Tag“ in der heimischen „Fiete-Werner- Arena“ angesagt, denn alle vier aktive Heubacher Teams trafen auf die Mannschaften des Heidenheimer SB.

Nach dem deutlichen Sieg der „internationalen Dritten“ war die „Zweite“ im Zugzwang, wenn der gute dritte Rang nicht abgegeben werden sollte. Das Spiel begann „elefantös“, für die Rosensteiner, da sie den ersten Gegentreffer erst in der 12. Spielminute kassierten, ihrerseits aber derweil sechsmal einnetzen konnten. Bereits jetzt zeigte sich, dass dieses Spiel im Zeichen von Goalie Eugen Pahl stehen würde, denn die Heidenheimer konnten machen, was sie wollten, unser Eugen war insbesondere bei den beiden ersten Strafwürfen der Gäste bereits da! Im Gegensatz zum letzten Spiel konnte diesmal unser Rückraum aus der Distanz überzeugen, die Position des gegnerischen Torhüters wurde „ausgeguckt“, aber leider manchmal etwas zu genau gezielt, so dass Latte und Pfosten weitere Treffer verhinderten. Der Vorsprung wurde bis zur 21. Minute dann sogar auf acht Tore ausgebaut und dies blieb so bis zur Pausensirene, als mit 15:7 die Seiten gewechselt wurden.

Nach Wiederanpfiff kamen die Gäste besser aus der Kabine und konnten durch zwei Tore auf 15:9 verkürzen. Doch die „Zweite“ konterte und beim 19:10 in der 45. Minute war der größte Vorsprung des Spiels zu verzeichnen. Bei den Rosensteinern konnte man jetzt den Eindruck gewinnen, dass sie die Begegnung jetzt bereits als gewonnen betrachteten und sich jetzt insbesondere bei der Chancenverwertung grobe Nachlässigkeiten einschlichen. Die Gäste kamen auf und es war wieder vor allem unseren EPahl zu verdanken, dass der Gegner auf Abstand gehalten wurde. Kurz vor Schluss blieb der letzte Heubacher Treffer unserem Neuzugang Deniz Bönsel vorbehalten und er deutete auch damit an, dass wir sicherlich noch viel Freude an ihm haben werden. Mit der Schlusshupe trafen dann abschließend noch mal die Gäste; am hoch verdienten 24:17 Heimsieg der Rosensteiner gab es aber nichts mehr zu deuteln.

Mit diesen zwei Punkten konnte der seitherige dritte Platz weiter gehalten werden. Bereits am nächsten Samstag, 19.03.2022, steht um 14:30 Uhr in der Hermann-Eberhardt-Halle in Sontheim das nächste Spiel gegen die Reserve des TV Brenz auf dem Programm. Die Gastgeber werden mit dem bisherigen Saisonverlauf sicher nicht zufrieden sein, aber da bekanntlich die Spiele an der Bayrischen Grenze immer sehr schwer sind, hofft die „Zweite“, dass sich doch einige unserer Zuschauer auf den weiten Weg aufmachen werden, um das Team lautstark zu unterstützen.

Schiedsrichter Yannik Scholz vom TSV Bartenbach leitete das Spiel auf beiden Seiten gleich.

Für den HHV waren im Einsatz:
Eugen Pahl (Tor), Jonas Hägele (Tor), Mike Decker (1), Tim Fuchs (4),
Christoph Chlebosch (2), Matthias Moll (1), Marius Deininger (1), Oliver Pasler (5), Bernd Maier (1), Martin Werner (1), Michael Schlenker (5), Benedikt Knödler (2), Leonard Eckert und Deniz Bönsel (1).

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1. HHV 3 vs. Heidenheimer SB 3 – 24:19

Hallo.

Mein Name ist Felix. Felix Bittermann.

Möchtest du Handball in der Dritten Mannschaft spielen? Das macht so Spaß, ich könnte Stunden lang mit der Dritten Mannschaft zusammen spielen.

Mein Coach Marvin Junker sagt immer, der Kader der Dritten Mannschaft ist wie ein Ballkorb voller alter Handbälle. Man weiß nie was man kriegt.

Mein Coach Marvin Junker sagt auch immer, Handbälle können richtig viel über einen Menschen aussagen. Ob sie harzen, wie oft sie im Training sind oder nur bei Spielen und der Ball dann als Spielball verwendet werden muss. Ich hab auch schon richtig viele Handbälle gehabt.

Während der Saison 2021/22 war der Kader der Dritten immer anders. Alle haben unser Team komisch genannt, aber Coach Junker sagt, dass wir besonders sind.

Wenn ich mich hart anstreng, kann mich auch an unser letztes Handballspiel erinnern.

Ich weiß noch, kurz nach 15:30 hat Schiedsrichter Bürgermeister das Spiel angepfiffen und Coach Junker hat gesagt, das wird das letzte Heimspiel in der Saison. Wir waren immer vor unseren Gästen aus Heidenheim (bis auf ein zwischenzeitliches 2:3) trotzdem haben alle gesagt, dass es ein komisches Spiel war. Aber wir spielten nicht komisch, Coach Junker sagt wir spielen besonders.

Wir wollten ruhig spielen, aber aus irgendeinem Grund hat das nicht geklappt. 3:3. Es stand 3:3, da haben wir dann ein bisschen aufgedreht. Ich und meine 11 Freunde aus der dritten haben eine Schippe drauf gelegt und sind zur Halbzeit bis auf 15:7 davon gezogen. Wir kamen immer besser ins Spiel und sind in der 50. Minute sogar auf 10 Tore davon gezogen. 10 Tore! Aber dann, dann ging gar nichts mehr. Nicht mal mehr ein Tor haben wir noch geworfen bis zum Schlusspfiff beim 24:19.

Du fragst dich bestimmt wer gespielt hat. Da ist einer, der ist richtig flink. Der war mal Erste Mannschaftsspieler, ist Linkshänder und hat in dem Spiel 9 Buden gemacht. Da ist dann noch der Torwart, der kann einfach alles. Der hat sogar kurz auf dem Feld gespielt. Und dann haben wir noch einen, unseren jüngsten. Der wirft jeden, einfach jeden Ball dem Torwart am Kopf vorbei.

Aber wie mein Coach Marvin Junker immer sagt, am Ende des Spiels musst du einfach nur Spaß haben und den hatten wir.

Es spielten: Jonas Hägele; Tobias Müller (beide Tor, einer bisschen auf dem Feld); Felix Bittermann (2), Chen Hen Mai (3); Daniel Engert (9/MWP); Rafael Maier; Deniz Bönsel (2); Matthias Moll (3); (Coach) Marvin Junker; Philip Rempel (1/MWP); Patrick Schneider; Chrystoph Chlebosch (4)

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1. HHV vs. TV Steinheim – 24:29

Niederlage nach phasenweise schwachem Spiel

Eine weitere Heimniederlage vor guter Kulisse mussten die Heubacher Bezirksligahandballer am vergangenen Sonntag hinnehmen. Mit dem Interims-Trainerduo Müller-Schmidinger, die den erkrankten Coach Werner vertraten, begann die HHV-Sieben eigentlich nicht schlecht und ging bis zur dritten Minute mit 2:1 in Führung. Dies sollte aber die letzte Führung in der gesamten Partie sein. Denn in der Folge taten sich die HHVer sehr schwer im gebundenen Spiel die Abwehr der Gäste zu überwinden und auch die Defensive war man immer öfter einen Schritt zu spät gegen die flinken Gästespieler. Zwar konnte man beim 2:4, 3:5 und 5:7 in der 13. Minute auf Schlagdistanz bleiben, doch danach gab es die erste, obligatorische Schwächephase der Rosensteiner. Ohne Durchschlagskraft und Courage auf Heubacher Seite zogen die Steinheimer auf 5:10 davon. Auszeit HHV in der 17. Minute. Danach wurde es etwas besser und man konnte in den nächsten Minuten auf 10:13 verkürzen. Was in den folgenden Minuten dann passierte, war nichts für die Heubacher Fanseele. Technische Fehler und schwache Abschlüsse der Hausherren in Serie nutzten die Albucher gnadenlos aus und zogen bis zur 29. Minute relativ locker auf 10:18 davon. Robin Grau war es schließlich vorbehalten den Bann zu brechen und den letzten Treffer zum 11:18 Halbzeitstand zu werfen.

Nach der Pause konnte es eigentlich nur noch besser werden, dachte man. Doch auch in den ersten Minuten von Abschnitt Zwei sah man das gleiche Bild und die Gäste konnten den klaren Vorsprung bis zum 14:22 halten. Erst jetzt stabilisierte sich die HHV-Sieben ein wenig und konnte über 16:22 auf 18:23 in der 43. Minute etwas herankommen. Die nächsten Minuten passierte nichts aufregendes und das Spiel plätscherte mehr oder weniger dahin. Die Gäste versuchten ihren Vorsprung zu verwalten und hatten bis zum 19:26 in der 49. Minute alles im Griff. Was man den Heubachern positiv anrechnen musste, war die Tatsache, dass man sich zu keiner Zeit aufgab und trotz des klaren Rückstands weiter fightete. Und tatsächlich gehörten die letzten 10 Minuten den HHVern. Die wohl einen Gang zurückschaltenden Gäste vertändelten jetzt etliche Bälle und die Rosensteiner konnte bis zur 55. Minute auf 22:26 verkürzen. Als es wenig später nicht gelang, den nächsten Ballgewinn und den daraus resultierenden Konter zu verwerten und auf drei Tore heranzukommen, schien der Widerstand des HHV irgendwie gebrochen. Denn obwohl es Grau in der 58:21 Spielminute doch noch gelang auf 24:27 zu stellen, entfachte es auf dem Platz und auf den Tribünen keine Emotionen und keine Hoffnung mehr. Den Gästen war es schließlich vorbehalten, die letzten beiden Treffer zum 24:29 Endstand zu erzielen. Unterm Strich wäre mit etwas mehr Selbstvertrauen wahrscheinlich mehr drin gewesen.

1.HHV: Berger (Tor), Girrulat (Tor), Betz, Eckert (1), Fauser (3), M. Frey (6), Wanzek (5/5), Schneider, Schäffer (4), Pasler (1), H. Schmid, J. Hieber, V. Hieber, Grau (4).

Schiedsrichter: Kraft, Aalen-Wasseralfingen und Kraft, Söflingen
Zeitstrafen: 1.HHV: 2, TVS: 4
Rote Karten: 1.HHV: 0 – TVS: 0
Siebenmeter: 1.HHV: 5/5 verwandelt, TVS: 5/5 verwandelt

Termine

Altpapiersammlung 28.05.2022
Sommerfest
16.07.2022
Albfelscup
04.09.2022
Jahresfeier
05.01.2023