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1.HHV 3 vs. TSG Giengen/Brenz 2 – 30:24

3. Mannschaft international

Epischer Heimerfolg der Liga der außergewöhnlichen Gentlemen. „Was war da los in der Heubacher Sporthalle?“, dachte sich der eine oder andere verdutzte Zuschauer, der das Aufgebot der vermeintlich potentesten Mannschaft des 1. Heubacher Handballvereins zu Gesicht bekam. „Die Allstars sind da!“ tönte es von den Rängen als sich die Heubacher Recken zum Aufwärmen bereitmachten. Stefan Wettengl aka „Steef Hansen“, Lukas Bittermann aka „Zartbitter“ und Chen Hen Mai aka „Jacky“ reihten sich nahtlos in die Linie der „3. Mannschaft international“ ein. Der Beginn eines denkwürdigen Sportfestes.

Nach dem Anpfiff machte die Stammtruppe der gestählten Heubacher Dritten sofort klar warum heute nichts für den Gegner zu holen war. Nach einem wunderbaren Anspiel auf Marvin Rodrigues an den Kreis fiel das erste Tor des Spiels. Diese Führung sollte die Dritte im gesamten Verlauf nicht mehr abgeben. Nach einem kurzen Schlagabtausch setzten die Heubacher sich bis zum 5:1 ab und zwangen den Gegner aus Giengen zur Auszeit.

Diese sollte den verdutzten Giengenern nichts weiter nutzen, denn die Heubacher Verstärkung rollte an. Nach einer Torkaskade von Wettengl und Mai fanden sich die Gegner in der 24. Minute mit einem 7 Tore Rückstand wieder. Schreie der Entzückung waren, so erzählt man sich, bis in die umliegenden Gemeinden zu hören. Großes Kino, großer Sport. Doch leider war das Spiel noch nicht gewonnen und so kamen die wacker kämpfenden Opponenten bis kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 2 Tore heran.

Nach einer emotionalen Ansprache des Trainerteams, welche in ferner Zukunft noch als Anschauungsbeispiel in diversen Trainerlehrgängen auftauchen wird, kamen die „Ritter der Harzkugel“ mit neuem Elan aus der Pause. Die Abwehr wurde leicht umgestellt und der Giengener Kraftkerle Gauß aus dem Spiel genommen. Nun war die Zeit des Köhlers gekommen. Ein ums andere Mal pflückte der rasend schnelle Außen die Kugel aus der Luft und verwandelte Konter um Konter, wofür er zurecht mit dem MWP-Award ausgezeichnet wurde. Der Schmerz der Niederlage verbreitete sich im angereisten Lager als die Anzeigetafel in letzter Minute auf den 30:24 Endstand gestellt wurde. Trotz allem blieben die beteiligten Akteure zu jederzeit fair. „Ein denkwürdiger Tag“ sinnierte Lukas Bittermann nach dem Spiel. „Handball kann so einfach sein, wenn man es kann“ so Bittermann weiter, während er sich sein verdientes IsoSport schmecken ließ. Wie immer verabschiedete sich die 3. Mannschaft aber 1. Garde des 1. Heubacher Handballvereins mit ihrem Kampfschrei: „Nächstes Mal machen wir es… BESSER!“

Ein umkämpftes Spiel, dass als Sinnbild für handballerische Freude in die Geschichte eingehen wird.

Es spielten: Jonas Hägele, Tobias Müller (beide Tor), Felix Bittermann (2), Fabian Roos, Chen Hen Mai (2), Stefan Wettengel (4), Marius Hägele (3), Rafael Maier (2), Matthias Moll (1), Marvin Rodrigues (3), Lukas Bittermann (2), Lukas Köhler (MWP, 4), Patrick Schneider (1), Chrystoph Chlebosch (6/1)

Trainer: Paul Richter, Felix Kucher

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1.HHV 3 vs. TSG Schnaitheim 3 – 22:22

Herzschlagfinale beim ersten Heimspiel!
Am Samstag trafen die jeweils dritten Mannschaften aus Heubach und Schnaitheim aufeinander und eröffneten den Spieltag. Die Schnaitheimer gingen mit 2 Saisonsiegen in das Spiel, die Heubacher mussten sich beim Saisonauftakt gegen die SG2H geschlagen geben. Trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen begann ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Start für die Heubacher und so stand es nach 7 Minuten 3:1. Allerdings sollte dies die letzte Führung des HHVs sein, denn die Schnaitheimer, angeführt von Kopp und Paul, wurden nach Ballverlusten immer wieder zu einfachen Toren eingeladen und so ging man mit 8:11 in die Kabine.
Den Start verschliefen die Heubacher Mannen dann und die Gästen konnten auf 11:17 davon ziehen, die Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Die Dritte gab an diesem Tag aber nie auf, besann sich auf ihre Stärken und aus einer starken Abwehr heraus begann durch ruhige Angriffe die Aufholjagd. So stand es eine Minute vor Spielende 22:22, Schnaitheim war im Angriff, nahm die Auszeit, Müller konnte parieren und vereitelte die letzte Chance. Somit blieben der Mannschaft noch 14 Sekunden um den ersten Saisonsieg einzufahren. Nach einer kurzen Auszeit war schnell klar, mit welchem Spielzug man es versuchen wollte. Dieser glückte auch, Köhler kam zum Abschluss und versenkte gekonnt. Allerdings 0,1287 Sekunden nach dem Schlusspfiff. So trennten sich die beiden Mannschaften mit einem gerechten Unentschieden.
Es spielten: Müller (Tor), Roos, Richter (MWP, 2), Maier (1), Bittermann (Trainer, ?), Rodrigues (Trainer, ?), Moll (Trainer), Köhler (3 und eins zu spät), Chlebosch (9/3), Ghost Player (die restlichen 7)

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1.HHV 1 vs. TSG Schnaitheim – 14:27

Kalte Dusche
Nach ordentlichem Auftakt unter schwierigen Bedingungen hatte man im ersten Heimspiel der Saison die TSG Schnaitheim zu Gast. Leider waren die Vorzeichen nicht deutlich besser als in der ersten Partie. Neben Fauser, der vorerst mit Schulterproblemen pausieren muss war auch Schäffer privat verhindert, dafür waren Hannes Schmid und Robin Grau wieder mit von der Partie. Den Auftakt verschliefen die Heubacher derart, dass sich die Bank bereits nach dreieinhalb Minuten zur Auszeit gezwungen sah (0:3). Diese verfehlte ihre Wirkung nicht, die Rosensteiner schienen das Blatt wenden zu können. Durch druckvoll vorgetragene Angriffe und einen überragenden Girrulat im Tor stand es nach elf Minuten 6:5 für die Hausherren. Der Wendepunkt im Spiel – zum Negativen. Schnaitheim zückte seinerseits die grüne Karte. Diese schien zu verpuffen, der HHV konnte sich drei hundertprozentige Torchancen in Serie herausspielen. Leider blieben diese sämtlich ungenutzt und plötzlich brachten die Heubacher keinen Fuß mehr auf den Boden. Fehlpässe, weitere ungenutzte Torgelegenheiten und Schlafmützigkeit in der Abwehr prägten den Rest der ersten Halbzeit. Nicht gerade hilfreich war dabei, dass sich mit Dome Wanzek einer der Aktivposten der ersten Minuten mit verdrehtem Knöchel auf die Bank zurückziehen musste. Frisch getaped erzielte eben dieser in der 27. Minute nach einer schier endlosen Viertelstunde den nächsten eigenen Treffer zum 7:11. Nach einem weiteren Schnaitheimer Treffer ging es in die Kabinen.
Die Geschichte des zweiten Durchgangs ist schnell erzählt. Der HHV warf den gegnerischen Torhüter aus allen Lagen grün und blau und schaffte es seinerseits nicht oft genug die Angriffe der TSG entscheidend zu stören. Nach knapp vierzig Minuten (9:17) beschränkte man sich auf Heubacher Seite darauf Spielzeit zu verteilen, das Spiel war hier bereits verloren.
Vor allem der Auftritt in den fünfzehn Minuten vor und nach der Halbzeit war alles andere als gut, bei Chancenauswertung nahe der fünfzig Prozent wäre zumindest die entstandene Klatsche vermeidbar gewesen. Dies muss nun in aller Kürze aufgearbeitet werden, bereits am kommenden Samstag geht es zum TSV Heiningen 2, sicherlich eines der stärkeren Teams in der Liga. Aufgrund der angespannten Personalsituation werden wir voraussichtlich Spieler aus der Zweiten mit aufbieten.
Es spielten: J.Girrulat(Tor); V.Hieber(1), J.Hieber, M.Frey(2), M.Schmid(1), D.Wanzek(2/2), L.Eckert, H.Schneider(1), R.Stachanczyk(3), J.Schmidinger(1), R.Grau(3).
Zeitstrafen: TSG 5x 2min; HHV 2x 2min
Rote Karten: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Rau/Träger (HSB)

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1.HHV 2 vs. TSG Schnaitheim – 23:19

Heimspielauftakt geglückt!

Nach dem unglücklichen Saisonstart bei der TG Geislingen sinnte es die Reserve vom Rosenstein nach Besserung im ersten Spiel vor heimischer Kulisse. Die Gäste der TSG Schnaitheim 2 waren wie unsere Jungs auch mit einer Niederlage in die Saison gestartet.

Den besseren Start erwischte zunächst unsere 2.te Mannschaft. Durch schön ausgespielte Auslösehandlungen konnte der starke Max Bittermann immer wieder frei gespielt werden und seine ersten 3 Treffer zum 3:1 in 7 Spielminute beisteuern. Dieser Vorsprung konnte leider nicht weiter ausgebaut werden, da die nun häufiger werdenden Fehler unserer Jungs von der TSG ausgenutzt wurden. Der Ausgleich der Gäste in der 20. Spielminute wirke allerdings wie eine initial Zündung auf unsere zweite, man erzielte drei Treffer in Folge ehe die Gäste die erste Auszeit der Partie zogen. Diese zeigte zunächst ihre Wirkung vor allem in den heubacher Reihen, einige unpräzise Anspiele und Abschlüsse ließen den Gegner wieder bis auf 11:10 herankommen, ehe dem HHV kurz vor der Pause ein Doppelschlag durch Michael Schlenker gelang und man mit 13:10 in die Halbzeitpause ging.
Der Beginn der zweiten Halbzeit markierte die stärkste Phase im heubacher Spiel, die Abwehr fand endlich dauerhaften Zugriff und die resultierenden Ballgewinne konnten konsequent verwertet werden. Unsere zweite zog vorentscheidend mit 6 Toren (17:11) davon ehe die schnaitheimer Bank die nächste Auszeit nahm. Doch den heraus gespielten Vorsprung sollten sich unsere Jungs an diesem Tag nicht mehr nehmen lassen. Den Gästen gelang es nach der Auszeit wieder auf 3 Tore heranzukommen, doch unser Team behielt einen kühlen Kopf und verwaltete die Führung bis zum letztlich verdienten 23:19 Endstand.

Zum nächsten Spiel am 24.10 erwartet unsere zweite die SG Herbrechtingen Bohlheim in der heimischen Fiete-Werner-Arena.

Es spielten: Eugen Pahl, Max Bittermann(6), Bernd Maier(2), Matthias Moll, Michael Schlenker(6)(5/4),
Marvin Rodrigues, Marius Deininger, Martin Betz(tatsächlich auch 1!), Benedikt Frey(3), Oliver Pasler(4)(4/3), Tobias Janzen, Martin Werner(1), Mike Bäumler

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TS Geislingen vs. 1.HHV 2 – 27:21

Verpatzter Einstieg unserer „Zweiten“ in die zweite „Corona-Saison“ 2021/2022

Endlich!!!

Nach einer monatelangen Pause wieder Handball und das dann auch noch vor Zuschauern!!!

Und vor allem vor einer großen Zahl eigener Fans, die den Weg in die Geislinger Michelberghalle nicht gescheut hatten, um unsere „Zweite“ gegen die TG Geislingen zu
unterstützen. Und dann noch eine voll besetzte Heubacher Bank, also alle Voraussetzungen für ein gutes Spiel der Rosensteiner.

Das Spiel begann zunächst recht gut für die Gäste, die in der ersten Minute durch Michael Schlenker sofort mit 0:1 in Führung gingen. Doch der Traum dauerte nicht lange; die durchschlagskräftigen Einheimischen durften nach Belieben unsere technischen Fehler ausnützen und die Führung bis zur 14. Minute auf 7:2 ausbauen. Nun wurde die Abwehr umgestellt und unsere Routiniers konnten die Abwehr stabilisieren, bestens unterstützt von Eugen Pahl, so dass die Heubacher in der 17. Minute nur noch mit drei Toren hinten lagen. Doch erneute Unkonzentriertheiten unserer Truppe verhinderten das weitere Aufholen, so dass der 12:8 Rückstand zur Pause nicht zu vermeiden war.

Trotz einer engagierten Halbzeitansprache von Trainer Jonas Schmidinger schien es nach Wiederanpfiff, dass diese Weisungen bei unserem Team auf taube Ohren gestoßen waren, denn nach fünf Spielminuten der zweiten Hälfte lagen wir beim 17:9 dann mit acht Treffern hinten. Nun kam die Abwehr wieder besser ins Spiel und im Angriff reduzierte sich die Zahl der Fehler, so dass in der 43. Minute beim 18:15 wieder ein kleines Fünkchen Hoffnung aufkam. Aber dann ruhten sich manche wieder auf diesen Lorbeeren aus und sofort konnten die Hausherren den Vorsprung wieder auf sechs Tore ausbauen. Wiederum reduzierten die Rosensteiner ihre technischen Fehler und schon waren es in der 57. Minute beim 24:21 wieder nur drei Tore Rückstand. Doch die letzten drei Minuten gehörten dann eindeutig den Hausherren, die mit drei weiteren Toren ihren verdienten 27:21 Sieg sicherstellten. Neben den bereits erwähnten technischen Fehlern, die vor allem auf Unkonzentriertheit basierten, konnte man in der Abwehr deutlich sehen, dass einige Spieler mit der hohen körperlichen Durchschlagskraft der Geislinger gewaltige Probleme hatten und dadurch u. a. dem besten Spieler der Einheimischen starke 16 Tore genehmigten. Doch auch andere Teams werden in dieser Halle noch Probleme bekommen.

Aber es gilt vorwärtszublicken und die erkannten Defizite langsam, aber stetig zu beseitigen. Das Saisonziel heißt „Klassenerhalt“ und es gibt noch genügend Spiele, um die dafür notwendigen Punkte zu ergattern. Die nächste Möglichkeit, unsere Fehler zu verbessern, ist nun beim nächsten Spiel am Samstag, 09.10.2021 um 17:15 Uhr in der heimischen „Fiete-Werner-Arena“ gegen die Reserve der TSG Schnaitheim. Und dies hoffentlich wieder mit unseren Zuschauern, wobei man in diesen Tagen nie sagen kann, wie am nächsten Tag die gesetzlichen Vorschriften aussehen können.

Schiedsrichter Marius Baur vom TV Brenz konnte die Rosensteiner vor allem bei den Zeitstrafen und den Strafwürfen nicht überzeugen.

Für den HHV waren im Einsatz:
Eugen Pahl (Tor), Mike Bäumler (Tor), Michael Schlenker (10), Martin Betz (2), Julian Bär, Benedikt Frey, Felix Bittermann (1), Marius Deininger, Oliver Pasler (3), Bernd Maier (4), Tobias Janzen, Lukas Köhler (1) und Benedikt Knödler.

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TSV Bartenbach vs. 1.HHV 1 – 30:21

Nichts Zählbares und trotzdem nicht unzufrieden.

Nach schier endlos langer Coronapause ging es für die Rosensteiner endlich wieder um Punkte. Doch die Vorzeichen hätten schlechter kaum sein können. Tim Schmid und Dennis Berger fallen lange aus, Robin Grau und Hannes Schmid waren nicht verfügbar und zu allem Überfluss verletzte sich der letzte „alte Hase“ Jonas Schmidinger im Abschlusstraining. Verstärkt mit Handballteilzeitrentner Eugen Pahl und Bene Knödler aus der Zweiten ging es dennoch zum Mitfavoriten um die Meisterschaft TSV Bartenbach. Die Gastgeber hatten sich nicht nur auf dem Papier gut verstärkt, Rückkehrer Lukas Kauderer sowie der höherklassig erfahrene Thomas Grau (beide zuletzt TSB Gmünd) hatten den Weg an den „Bartenbeach“ gefunden, zudem werden die Göppinger Vorstädter trainiert von Ex-Profi Almir Mekic.

Eine hohe Hürde also für gebeutelte Heubacher – vorweg, es ging an diesem Tag nicht darum dieses Spiel zu gewinnen. Vielmehr war es das Ziel von Trainer und Mannschaft sich in der neuen Situation zu finden und so gut wie möglich Paroli zu bieten. Dies sollte auch gelingen, durch persönliche Betreuung von Grau und zeitweise auch Kauderer versuchten die Heubacher den Gastgebern das Leben schwer zu machen. Viele gute Aktionen auf beiden Seiten und ein unterhaltsames Spiel entwickelten sich, bei dem der TSV sich nach und nach absetzen konnte. Bei  17:11 wurden die Seiten gewechselt, doch gefühlt waren die Heubacher zu diesem Zeitpunkt die zufriedenere Mannschaft.

Nach der Pause keimte sogar kurz Hoffnung auf die Bartenbacher wirklich zu ärgern, doch aus einer 2-min Zeitstrafe für die Hausherren beim Stande von 18:13 konnten die Rosensteiner kein Kapital schlagen. Im Gegenteil, drei Gegentreffer in Folge zwangen die Heubacher Bank zur Auszeit. Obwohl dieser ein weiterer Ball im Heubacher Netz folgte konnten wir in der Folge wieder besser ins Spiel finden und den Rest der Partie ausgeglichen gestalten. Zwar konnten wir noch einmal per Kempa auf die gegnerische Moralbremse drücken, da jedoch vier Sekunden später die Partie beendet war, gab es am Endstand von 30:21 leider nichts mehr zu rütteln.

Ohne das Ergebnis und die eigenen Fehler aus den Augen zu verlieren, kann man den HHV Männern wenig Vorwurf machen, da zu allen Zeiten Kampf und Wille vorhanden waren, der Gegner war an diesem Tag einfach ein bis zwei Nummern zu groß. Nun gilt es das Gelernte schnellstmöglich aufzuarbeiten und mit Hochdruck, sowie vielleicht dem ein oder anderen Rückkehrer, auf das erste Heimspiel in zwei Wochen gegen die TSG Schnaitheim hinzuarbeiten.

Schiedsrichter Tim Wohlang vom TV Jahn Göppingen leitete die Partie sehr gut und unaufgeregt.

Es spielten: E.Pahl, J. Girrulat(Tor); V. Hieber, J. Hieber (1), M. Frey (5), M. Schmid (3), M. Fauser (2/1), C. Schäffer (1), D. Wanzek (4/2), L. Eckert, B. Knödler (3), H. Schneider (1), R. Stachanczyk (1).

Zeitstrafen: TSV 3x 2min; HHV 7x 2min
Rote Karten: HHV 1x (V.Hieber)

Schiedsrichter: Tim Wohlang (TV Jahn Göppingen)

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SG Hofen-Hüttlungen 4 vs. 1.HHV 3 – 16:13

Ein Stückchen Normalität mit neuen Spielern und alten Problemchen

Am vergangenen Samstag trat unsere dritte Mannschaft nach langem Warten endlich wieder zu einem Pflichtspiel an. In der Aalener Talsporthalle traf man auf die vierte Garnitur der SG Hofen/Hüttlingen und für die neu zusammengewürfelte Mannschaft bestehend aus u.a. einem neuen Trainer Trio, A-Jugendlichen, Neueinsteigern und Positionsfremden war dies auch gleich die erste Bewährungsprobe.

In einem langsam startenden Spiel konnten unseren Mannen die ersten Tore für sich verbuchen ehe sich in der sechsten Minute mit einem vergebenen 7-Meter ein Trend abzeichnete, welcher sich durch das ganze Spiel ziehen sollte. Als es nach 12 Minuten immer noch erst 4:4 unentschieden stand war klar, dass es heute kein Offensivfeuerwerk sondern vielmehr eine Abwehrschlacht zu bestaunen gibt. So tat sich die Truppe um Coach Rodrigues mit der 5-1 Deckung der Gastgeber immer schwerer und die zum Teil überhastete Abschlüsse gepaart mit Unaufmerksamkeiten in der eigenen Abwehr nutzen die Gastgeber zu einem 3 Tore Lauf und dem zwischenzeitlichen 7:4 für die Hausherren. Trotz dieses Rückschlags steckte man den Kopf nicht in den Sand sondern kam wieder ins Spiel und es ging mit 10:7 in die Pause.
Nach dem Pausentee ging es wieder voller Motivation auf die Platte und nachdem man 12:8 zurücklag, blieb man fast 15 Minuten ohne Gegentor und holte bis auf 12:11 auf. Allerdings ließ man in der Zeit wieder zwei 7-Meter ungenutzt und verpasst es somit in Führung zu gehen. So schmissen die Gastgeber ihrerseits in der Abwehr den Betonmischer an und am Ende der Heubacher Durststrecke lag man 5 Minuten vor Schluss wieder mit drei Toren zurück. Am Ende der 16:13 Niederlage bleibt die Erkenntnis, dass man durchaus eine stabile Abwehr spielen kann, es im Angriff aber noch etwas die Kaltschnäuzigkeit fehlt.

An dieser Stelle auch ein Dank an die zahlreich mitgereisten Fans, die sich unseren Start in die neue Saison nicht entgehen lassen wollten.

Für die Dritte traten an:
Jonas Hägele [MWP], Tobias Müller (beide Tor), Felix Bittermann (2), Fabian Roos (1), Benedikt Knödler (5), Paul Richter, Marius Hägele, Rafael Maier, Patrick Schneider (1), Lukas Köhler (3), Benedikt Frey (1), Felix Kucher, Stefan Gediga
Trainer: Marvin Rodrigues